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Ursprache

Die Arche-das Karma-der Tod

Die Weltzeitalter auf der Sternenuhr

ZEITREISE INS UNTERBEWUSSTSEIN DER WELT

Teil 4

Das Zwillingzeitalter

ca. 6680 bis 4520 v.Chr. (Übergang vom Satya-Yuga zum Treta-Yuga)

Arche Noah

Nach der großen Flut:

Die 2. (noahische) Hochkultur der Menschheit

Aus den drei Familien der Söhne von Noah (ursprachlich = `Die Liebe Gottes ist ewig´), der in Indien auch Manu (= `Der Mensch bist Du´) und in Babylon Utnapischtim (=`Der das Leben fand´) genannt wird, entstehen die Stämme der Japheten, Hamiten und Semiten.
Die Übereinstimmung der Zahlenstruktur der 8 Insassen der Arche (Noah, seine Frau, ihre 3 Söhne Japhet, Ham und Sem, sowie deren 3 Frauen) mit der DNS-Struktur, dem Binär-System der Computertechnologie (1-2-4-8-16-32-64-128-256-512-1024…) und der Zahlenmystik des I Ging (Vater, Mutter, 3 Söhne, 3 Töchter) ist keinesfalls zufällig, sondern stellt präzise die Formel des „Aus Einem entsteht Alles“ dar.

Nach dem Untergang der Ersten Menschheitskultur rettet Noah in der Arche nicht nur das Wissen um die Ganzheitlichkeit von Körper, Seele Geist, die Ursprache und die Sternenweisheit in die neue Zivilisation hinüber, sondern transportiert auch ein überschweres „Karma-Paket“, das als Hypothek auf der Zweiten Menschheitskultur lastet – bis auf den heutigen Tag. Die Ursachen jener Wirkung dieser karmischen Last – das unbewusst wirkende und die Freiheit der Gedanken beeinflussende Massenbewusstsein – waren die Entscheidung gegen die Einheit mit Gott und für die Bipolarität der Welt (die „Frucht vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen“), der Brudermord von Kain an Abel und auch die Kriege der ersten Hochkultur, die schließlich durch die Sintflut zu ihrem Untergang führten. Dieser Grundhypothek wurden bis heute endlos viele Taten hinzugefügt, die weiteren verheerenden karmischen Einfluss haben: auf jeden Einzelnen, seine Beziehung zu sich Selbst und zu den Anderen, die Beziehung zwischen Männer und Frauen – und nicht zuletzt auf die Beziehung des Menschen zu Gott.

Das, was in religiösem Kontext „Erbsünde“ genannt wird, ist also nichts anderes, als das kosmische Gesetz von Ursache und Wirkung (Karma). Die eigentliche Sünde – und es gibt nur diese eine – ist das Sich von Gott getrennt zu erleben. Dass der Mensch durch die Verneinung der Einheit mit Gott in die Bipolarität der Welt fiel, hatte Gott in Seinem Schöpfungsplan als Entscheidungsmöglichkeit des Freien Willens des Menschen allerdings bereits vor Anbeginn vorhergesehen.

Adam und Eva

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Von der Entstehung der Welten

Der Prozess der Zellteilung ist mehr als nur ein gleichnishaftes Bild: das biologische Ambivalent der weltenbildenden Verhältnisse der Musik bei der Erschaffung des Universums und des Lebens.

Johannes Kepler hatte die Verhältnisse der Tonabstände, die Pythagoras als Intervalle beschrieben hatte – 1:2, 3:5, 5:8, 2:3, 3:4, 4:5, 5:6, 7:8, 8:9 und 9:10 (sowie 15:16 und 24:25) – ohne Übertreibung die „weltenbildende Verhältnisse“ genannt. Zum Verhältnis 1:2 – der Halbierung der Saite – die als Oktave des Grundtones schwingt, sagt Kepler auf die Geometrie der göttlichen Mathematik bezogen:

„Ist nicht die Kreisteilung 1:2 die einfachste und ursprünglichste, wie auch das musikalische Intervall 1:2 die am meisten auffallende und ursprüngliche Oktav bildet? So hat Gott nicht einmal die Töne ohne Geometrie in die Welt eingeführt. (…) Die Natur liebt diese Verhältnisse in allem, was des Verhältnisses fähig ist.“

Das griechische Wort für Zellteilung – „Mitose“ – bedeutet Faden (was man im Hinblick auf die Stringtheorie in übertragenem Sinn auch „Saite“ nennen mag), und bezeichnet den Vorgang der Oktavierung der Zelle eines Lebewesens. Vor der Empfängnis ist die weibliche Eizelle (Zygote) eine Kugel. Sie ist als größte Zelle des menschlichen Körpers etwa 200 mal so groß wie eine normale Körperzelle. In dieser kugelförmigen Eizelle ist eine weitere Kugel – der Vorkern – der als Träger die Erbinformationen der DNS-Struktur – 23 Chromosomen enthält. Dies ist genau die Hälfte (Oktave) des vollständigen Chromosomensatzes (46) eines Menschen. Durch Verschmelzung der beiden Vorkerne von Ei- und Samenzelle, beginnt der Prozess der Zellteilung. Nach der ersten Teilung sind die beiden aus ihr entstehenden Zellen nur noch 100-mal so groß – (1:2) = „oktaviert“.

Nach Teilung der Zygote in zwei Zellen, teilt sie sich erst in vier, dann in acht, sechzehn, zweiunddreißig und so weiter, so dass sich die Zahl der Tochterzellen bei jeder neuen Teilung verdoppelt, während sich ihr Volumen (die Länge der Saite) halbiert. Auf diese Weise – sich zugleich verdoppelnder und halbierender Oktavierung – entwickelt sich die Zygote zu einer Kugel aus vielen Zellen, die man Furchungskugel (Morula) nennt. Dass sich die moderne Wissenschaft die Entdeckung dieser Zusammenhänge seit Ende des 19. Jahrhundert zugute hält, verkennt das jahrtausendalte Wissen um diese elementaren Vorgänge des Lebens.

1 : 2 : 4 : 8 : 16 : 32 : 64 … … Wir kennen diese Zahlenreihe. Bereits die alten Chinesen kannten die Bedeutung dieser Zahlenverhältnisse und schufen im „Buch der Wandlung“, dem I Ging, nicht nur die schematische Darstellung von Yang und Yin, sondern völlig korrekt den Aufbau der DNS-Struktur und den Prozess der Zellteilung. Darüber hinaus ist das taoistische Symbol Yang und Yin nicht nur philosophisches Sinnbild für die Dualität von „männlich und weiblich“, als die beiden Polaritäten der Erde, sondern zugleich ein Beispiel des Zirkelschlags der göttlichen Geometrie, mit der das Universum erschaffen ist.

Der Kreis (Wu-ki), der „ohne Anfang und Ende“ ist, ist das Zeichen für die Ewigkeit. Die Zweiheit („2“), die aus der Einheit des Kreises („1“) hervorgeht, benennt die beiden elementaren Prinzipien, die in ihrem fortwährenden Wandel Vergänglichkeit wirken.

Yang und Yin Weiterlesen

WER IST HERMES TRISMEGISTOS?

Die Sieben hermetischen Prinzipien

1.  Prinzip der Mentalität             (göttliche Geistigkeit)
2.  Prinzip der Entsprechung      (wie oben so unten)
3.  Prinzip der Schwingung         (alles ist Energie und in Bewegung)
4.  Prinzip der Polarität               (weiß/gut und schwarz/böse)
5.  Prinzip des Rhythmus            (alles ist in geordneter Bewegung)
6.  Prinzip des Karma                  (Ursache und Wirkung)
7.  Prinzip des Geschlechts         (männlich/weiblich)

Das Analogie Gesetz: `Wie oben, so unten´. `Wie im Himmel, so auf Erden´.

Dieses Gesetz der Analogie von Mikro- und Makrokosmos besagt auch folgendes: Alles, was auf einer oberen Ebene geschieht, hat eine Entsprechung in unteren Ebenen. Alles, was in den unteren Sphären geschieht, ist ein Abbild des Geschehens in den oberen Sphären. Kurz: `Wie oben, so unten !´ Dieser Satz ist universell und gilt für das ganze Universum, also für den Makrokosmos ebenso wie für den Mikrokosmos. Dieses kosmische Gesetz geht auf Hermes Trismegistos zurück, mit dessen rätselhafter Herkunft wir uns gleich ausführlicher beschäftigen werden, weil er als der Vermittler aller esoterischen Geisteswissenschaft gelten kann.

Im Kontext verschiedener Kapitel dieser Kosmogonie der Ursprache werden die Sieben Hermetischen Prinzipien deutlicher werden. Doch zunächst soll hier die sagenumwobene Gestalt des `Hermes Trismegistos´ näher untersucht werden. Wer war dieser `dreifache Lehrer´ der Menschheit, dem unter anderem die Erfindung der Schrift zugeschrieben wird? Seinen Spuren durch die Geschichte folgend, werden erstaunliche Zusammenhänge deutlich werden. Weiterlesen

Seminare und Vorträge

ElaahAndreas Klinksiek

Ich lasse mich gern zu Seminaren oder Vorträgen einladen. Dabei kann ich flexibel auf das Themenspektrum der jeweiligen Veranstaltung eingehen, oder auch aus der Vielfalt der ganzheitlichen Themen der AKADEMIE DER HARMONIK Einführungen und Workshops mit praktischer Anwendbarkeit geben.

Themenkreise:

Ganzheitliches Bewusstsein
Die Universelle Harmonik
Die Zukunft der Menschheit im 21. Jahrhundert
Rückerinnerung an die Ursprache
Die Uhr der Welt
Die Matrix des Lebens als allumfassende Schwingungswirklichkeit
Transformation und Heilung
Das göttliche Wesen des Menschen

 

Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt auf:

Akademie der Harmonik
Fon: 0049 (0) 177 8478074
Mail: info@harmonic21.net

Die Ursprache

 

DIE BEDEUTUNG DER BUCHSTABEN,

ZAHLEN UND SYMBOLE

 

                                       Die Erinnerung an die verlorene Ursprache und den Ursprung der Sternenweisheit ist zugleich der Weg zur Rückfindung zum vergessenen Selbst. Es geht hier nicht nur um die Wurzeln aller Sprache, Mathematik und Sternenkunde, die als Symbole erst zu dechiffrieren und übersetzen sind, bevor sie das Bewusstsein mit Inhalt füllt. Erst das Bewusstsein gibt den Zeichen und Symbolen der Sprachen ihre eigentliche Bedeutung. Ohne die Deutung des Geistes bleiben sie stumm. Je wacher das Bewusstsein ist, umso tiefer wird das Verständnis der Symbole, die sich der Leuchtkraft eines erwachten Bewusstseins enthüllen. In den Systemen der Sprache erkennt der `Mensch´ dann sein wahres Wesen in seiner Beziehung zu Gott, dem All und der Welt. Denn wie die Dinge selbst, die sie als Symbole beschreiben, sind die Sprachen der Mathematik, Geometrie, Musik und des geschriebenen Wortes göttlichen Ursprungs.

Entgegen der zur Zeit noch oft vorfindbaren Selbsteinschätzung des „modernen Menschen“ – mit seinen sogenannten „Wissenschaften“ einer veräußerlichten Weltsicht – die gern den Eindruck vermittelt, nie zuvor hätte er einen solch hohen Wissensstand wie heute erreicht, werden wir sehen, dass es sich in Wirklichkeit ganz anders verhält.
Vielmehr war den ersten Menschen ein ursprüngliches Wissen gegeben, das in den Systemen und Sprachen des 21. Jahrhunderts nur noch relikthaft erhalten und erinnerlich ist. Es zeigt sich, dass die frühe Menschheit durch die Geistbegabung und die`Ursprache´ im Vollbesitz der ganzheitlichen Erkenntnis und Anschauung der `Höheren Wirklichkeit´ war, die erst im Laufe der Menschheitsgeschichte weitgehend verloren ging – bis auf den heutigen Tag.

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Programm

Das Programm der UNIVERSELLEN HARMONIK ist umfangreich – wie kann es anders sein? Geht es doch um die ganzheitliche Wissenschaft, wie das Kleinste mit dem Größten zusammenhängt – und letztlich ALLES EINS ist. Somit ist dieses Programm ein Ausflug in den Mikro- und Makrokosmos und eine Reise vom Anbeginn bis zum Ende der Zeit.

VISION 21     Diese Vision ist eine inspirierte Schau der globalen Entwicklung der Menschheit im 21. Jahrhundert. Hier ist zu lesen, warum das materialistische System kollabieren muss, bevor der „Neue Mensch“ in Frieden und Freude die „Neue Erde“ bewohnen wird.

DIE URSPRACHE     Diese Rückerinnerung an die innerliche Bedeutung der Buchstaben, Zahlen und Symbole führt zu den geschichtlichen Wurzeln der Menschheit zurück. Die Rekonstruktion der einstigen Ursprache dechiffriert den Code des Wortes und erschließt einen ungeahnt tiefen Sinn.

DIE UHR DER WELT     beschäftigt sich eingehend mit dem Phänomen der Zeit und stellt zugleich ein neuartiges Zeitmess-Instrument vor, das – nach harmonikalen Gesetzmäßigkeiten konstruiert – nicht nur die Quantität der Zeit anzeigt, sondern auch deren individuelle Qualität.

DIE MATRIX DES LEBENS     beschreibt die Schwingungswirklichkeit des Universums und der Welt und erkennt den Menschen als Schwingungswesen, was für seine Selbsterkenntnis und die Evolution seines Bewusstseins von weitreichender Bedeutung ist.

VON DER LIEBE     Die Liebe als mächtigste Schwingung – jenes Licht allen Lichtes, das die Welten und das Leben hervorgebracht hat – ist das Herz der Universellen Harmonik. Hier geht es insbesondere um ihre transformatorische Kraft, das Leben des Einzelnen wie der globalen menschlichen Gesellschaft zu einer göttlichen Vollkommenheit zu wandeln, wie es in dieser Weltenstunde noch kaum vorstellbar scheint.

     In all diesen Programmpunkten der ganzheitlichen Wissenschaft der Harmonik geht es um die Evolution des Bewusstseins. Sie hat wohl kaum die abermilliarden Jahre lange Entwicklung des Lebens mit dem Ziel der Verstandesebene voran gebracht, wie sie sich zur Zeit noch im Menschen darstellt, der diesen Planeten bewohnt. Sicher hält sie noch höhere Bewusstseinszustände der Erleuchtung bereit, zu der der Mensch im 21.Jahrhundert endlich bald erwachen – oder sich selbst ausradieren wird.

Das Programm wird ständig aktualisiert und um neue Kapitel erweitert. Wir selbst können nicht mehr auseinanderhalten, wer von uns was geschrieben hat. Es ist in jedem Fall von der Liebe, Wahrheit und Freude inspiriert.

Wir freuen uns auf Resonanz und laden zu vertiefenden Gedanken ein, die dazu beitragen, die Universelle Harmonik zu erweitern und ergänzen.

Herzlich

Agila und Elaah


VORWORT

DIE BEDEUTUNG DER BUCHSTABEN, ZAHLEN UND SYMBOLE

Die Erinnerung an die verlorene Ursprache und den Ursprung der Sternenweisheit ist zugleich der Weg zur Rückfindung zum vergessenen Selbst. Es geht hier nicht nur um die Wurzeln aller Sprache, Mathematik und Sternenkunde, die als Symbole erst zu dechiffrieren und übersetzen sind, bevor sie das Bewusstsein mit Inhalt füllt. Erst das Bewusstsein gibt den Zeichen und Symbolen der Sprachen ihre eigentliche Bedeutung. Ohne die Deutung des Geistes bleiben sie stumm. Je wacher das Bewusstsein ist, umso tiefer wird das Verständnis der Symbole, die sich der Leuchtkraft eines erwachten Bewusstseins enthüllen. In den Systemen der Sprache erkennt der `Mensch´ dann sein wahres Wesen in seiner Beziehung zu Gott, dem All und der Welt. Denn wie die Dinge selbst, die sie als Symbole beschreiben, sind die Sprachen der Mathematik, Geometrie, Musik und des geschriebenen Wortes göttlichen Ursprungs.

Entgegen der zur Zeit noch oft vorfindbaren Selbsteinschätzung des „modernen Menschen“ – mit seinen sogenannten „Wissenschaften“ einer veräußerlichten Weltsicht – die gern den Eindruck vermittelt, nie zuvor hätte er einen solch hohen Wissensstand wie heute erreicht, werden wir sehen, dass es sich in Wirklichkeit ganz anders verhält.
Vielmehr war den ersten Menschen ein ursprüngliches Wissen gegeben, das in den Systemen und Sprachen des 21. Jahrhunderts nur noch relikthaft erhalten und erinnerlich ist. Es zeigt sich, dass die frühe Menschheit durch die Geistbegabung und die`Ursprache´ im Vollbesitz der ganzheitlichen Erkenntnis und Anschauung der `Höheren Wirklichkeit´ war, die erst im Laufe der Menschheitsgeschichte weitgehend verloren ging – bis auf den heutigen Tag.

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AKADEMIE DER HARMONIK

Freie Online-Akademie für ganzheitliches Bewusstsein
open source community for holism in science

Die Ziele der AKADEMIE DER HARMONIK:

  •    Entwicklung der ganzheitlichen Wissenschaft der UNIVERSELLEN HARMONIK;

  •    Harmonikale Grundlagen- und Anwendungsforschung;

  •    Förderung individueller und gesellschaftlicher Erkenntnisprozesse;

  •    Moderation des interdisziplinären Austauschs der Wissenschaften;

  •    Seminare und Weiterbildungen zur Erkenntnis holistischer Zusammenhänge;

  •    Unterstützung des globalen Dialogs über gesellschaftsrelevante Fragen.

Letztlich geht es um nicht weniger, als den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts angemessen und bewusst zu begegnen, die durch das Unwissen und die Maßlosigkeit eines falschen Fortschrittsdenken vom Menschen selbst herauf beschworen wurden. So abgehoben es sich in dieser Weltenstunde vielleicht noch anhören mag, die Verhinderung weltweiter Katastrophen, die systembedingt vorprogrammiert sind, kann nur durch einen globalen Bewusstseinswandel bewirkt werden:

DAS ERWACHEN DES GÖTTLICHEN BEWUSSTSEINS IM MENSCHEN
UND DIE TRANSFORMATION DES PLANETEN ZUM `HIMMEL AUF ERDEN´

Jeder, der an die Entwicklungsfähigkeit der Menschheit im 21. Jahrhundert glauben mag, ist eingeladen, sich mit seinen Visionen, Erkenntnissen und Fähigkeiten einzubringen.

Herzlich Willkommen!

Die universelle Schöpfungsgeschichte

 

Das neue und das alte Wissen

Nicht neu oder umstritten ist die Tatsache, dass das spirituelle Wissen der Menschheit trotz aller technischen Errungenschaften (oder deshalb), heutzutage nicht unbedingt in seiner größten Blüte steht. Die alten Ägypter – beispielsweise, überlieferten nicht nur architektonische oder astronomische Kenntnisse, die bis auf den heutigen Tag verblüffen, sondern sie wußten auch ungleich viel mehr von den ursprünglichen Dingen, die das Thema dieser Schrift sind. Woher sie dieses Wissen hatten, dass in Relikten bis heute in den Kulturen der Menschheit und Religionen manifestiert ist, verhüllt der Schleier der überlieferten Geschichte. Die ein oder andere Hieroglyphe ihrer Überlieferung soll hier entschlüsselt werden.

Hier soll den Spuren einer einstigen Ursprache der Menschheit gefolgt werden, die relikthaft noch heute in allen Sprachen erhalten ist, und darüberhinaus dem Ursprung der Sternenweisheit nachspüren, die von der Beziehung des inneren zum äußeren Kosmos wusste.

Der göttliche Schöpfungsplan

Es wird sich erweisen dass beides, Ursprache und Sternenweisheit, eine göttliche Geistesgabe des Schöpfers an den Menschen ist, den Er – nicht zufällig – sondern nach höchst weisem Plan erschuf. Dieser Plan Gottes ist der Gegenstand des Interesses dieser Zeitreise, die zu den Anfängen der Welt führen wird. In den heiligen Schriften der Menschheit sind bedeutende Hinweise über den Sinn und das Ziel dieses göttlichen Planes zu finden, denn dieser Schöpfergott offenbarte sich der Menschheit zu allen Zeiten in vielen Erscheinungen und unter vielen Namen durch das Wort.

Urägytisches Mysterium

Die altägyptische Schöpfungsgeschichte beschreibt, wie aus dem `Urgewässer Nun´ ein Licht- und Schöpfergott emporsteigt, dessen Wesensmerkmal es ist, dass Er aus sich heraus die Welt und die anderen Urgötter erschaffen hat.

Das mindestens 5000 Jahre alte Schöpfungsmysterienspiel von Memphis beginnt wie jahrtausende später das Johannes-Evangelium: „Im Anfang war das Wort.“

Damals fuhr in dieser Zeremonie der Hierophant (Oberpriester) dann fort: „Und es geschah, dass das Herz und die Zunge Macht erhielten über alle Glieder. Denn so wird uns gelehrt: Dass Er war das Herz in jeglichen Wesens Brust, und die Zunge in jeglichen Wesens Mund. Von allen göttlichen Wesen, von allen Menschen, von allem Getier – von allem, was da kreucht und fleucht. Sie alle haben Leben, weil Er sie denkt, und Sein Gebot schafft alles nach Seinem Willen. Es war eine Zeit, da alle die einzelnen göttlichen Wesen noch ungeboren waren in Seinem Munde. Er aber sprach aus den Namen aller Dinge – und sie wurden. Er schuf sie nach Seinem Ebenbilde. Sie alle sind nur die vielfachen Formen des Großen Ewigen Einen. Er schuf das Sehen der Augen, das Hören der Ohren, das Atmen der Nase, auf das sie dem Herzen darbringen mögen die Früchte ihres Tuns. Denn es ist das Herz, das jeden Gedanken gebiert. Und es ist die Zunge, die jeden Gedanken verkündet, auf dass er Wirklichkeit werde. So wurden geboren alle göttlichen Wesen – das Aton und die heilige Neunheit der Hierarchien. Denn jedes Wort der schaffenden Gottheit wurde Sein durch das, was das Herz dachte und was die Zunge gebot. Und so sind erschaffen worden die Konstellationen am Himmel. Und so wurden ihnen ihre Aufgaben zugewiesen durch sie, die alles Sein im Himmel und auf Erden nähren und erhalten.“

Dogon

Für den westafrikanischen Volksstamm der `Dogon´, die den Wissenschaftlern mit ihren präzisen astronomischen Kenntnissen (insbesondere des Sterns Sirius) Rätsel aufgeben, existierte das Universum bereits vor seiner Entstehung als Gedanke im Geiste der höchsten Schöpfer-Gottheit `Amma´, auf deren Plan sie das Erscheinen aller Dinge zurück führen.

Brahma

Eine ähnliche Vorstellung hat der Hinduismus von Brahma, der das Universum meditierend ersonnen haben soll, bevor Seine göttlichen Gedanken dann materielle Gestalt annahmen. Doch Brahma, der dieses Universum erträumt, ist nicht der höchste Gott, sondern nur ein Teil von Ihm. „Seine Teile sind viele. Gott ist einer. Es gibt nur einen Höchsten Gott – Krishna – und die Halbgötter (wie Brahma) sind mit verschiedenen Kräften bevollmächtigt, um die materielle Welt zu verwalten.“ (Bhagavad-Gita)

Weltreligionen

Auch der jüdische, christliche und islamische Glaube hält die Schöpfung für einen Gedanken Gottes, der durch Sein Wort „Es werde !“ alles Erschaffene Wirklichkeit werden ließ.

Sintflut (Noah / Manu)

Ob im alten Ägypten, Indien oder China, bei den Sumerern, Mesopotamiern oder Griechen: Fast überall auf der Erde gibt es Hinweise auf diesen gemeinsamen Ursprung einer ersten Zivilisation, die mit der Sintflut endet – und einer zweiten Zivilisation, die mit Noah beginnt (der in den Mythen anderer Völker andere Namen hat, z.B. `Manu´) und noch andauert.

Von Moses, der als Eingeweihter der ägyptischen Kosmogonie, dieses Wissen im Auftrag Gottes den Hebräern überlieferte, ist der Weg über die Tora der Juden, das Neue Testament der Christen, und den Koran des Islams nicht mehr weit in das Hier und Jetzt. Das geistige Wort öffnet vor allem den nach innen gerichteten Sinn, dem sich in den heiligen Schriften immer neue Verständnistiefen eröffnen, als Kunde aus einer überdimensionalen geistigen Welt.

Genesis: Nicht die Schöpfung der Welt – sondern die Weckung des Bewusstseins

Bislang hat die Wissenschaft die Schöpfungsgeschichte der Genesis zumeist für den Erklärungsversuch der Entstehung der Welt aus dem damaligen Wissen gehalten (was allerdings in seinen Widersprüchlichkeiten tatsächlich ein barer Unsinn wäre). Dabei hat sie in der Überheblichkeit ihrer rein äußerlichen Sichtweise die entsprechungsreiche innerliche Bedeutung dieser Offenbarung bis heute nicht erkannt.

Die Genesis, das erste Buch der Bibel, wurde als wörtlich verstandene Schöpfungsgeschichte allzu oft zum Dogma erhoben, an dem über die Jahrtausende der Streit zwischen den `Buchstabengläubigen´ und den freigeistigeren Denkern entbrannte (wie heute zwischen den „Kreationisten“ und den „Evolutionstheoretikern“). Den Einen war das Wort Gottes durch die Propheten unverrückbar und hatte auch als äußere Tatsache und historische Wirklichkeit Geltung zu haben (wobei sich manch einer seinen logischen Menschenverstand verbog, indem er zum Beispiel die Erde zu einer Scheibe formte). Die Anderen wurden mit ihrem Weltverstand oft zuerst an der Frage irre: Wie vereinbart sich dieser mythologische Schöpfungsbericht, der von einem Zeitbegriff von etwa 6000 Jahren spricht, mit den archäologischen Funden menschlicher Spuren, die von menschenartigen Wesen zeugen, die laut geologischer und archäologischer Befunde schon vor mehreren millionen Jahren gelebt haben sollen? Es soll gar nicht bezweifelt werden, entgegen einer dogmatischen, bloß äußerlichen Auslegung der biblischen Schöpfungsgeschichte, dass Gott die Welt und das Universum nicht wirklich in sechs Schöpfungstagen schuf, wie Moses bildhaft in der Genesis beschrieb. Tatsächlich führte das blinde Wörtlichverstehen des Textes oftmals ab vom schmalen Grat zwischen Sinn und Unsinn, wollte man das Wort Moses (und der anderen Propheten) als bloßes Erdkunde-, Biologie- oder Geschichtsbuch nehmen. Denn dieser Text ist eine Botschaft aus der geistigen Welt und als solche in der äußerlichen, materiellen Welt mit irdischem Menschenverstand nicht zu entschlüsseln, sondern nur vom `inneren Menschen´ mit zunehmender Tiefe der Wahrnehmung, und durch die Geistigkeit selber zu verstehen. Moses bezeichnet mit seinen Entsprechungsbildern nur indirekt auch die Grundzüge der Erschaffung des Universums. Er spricht vor allem aber von der geistigen Geburt und dem geistigen Werden des Menschen.

Das Urevangelium

Im Laufe dieses Buches über die Ursprache wird sich das Wort als göttliche Offenbarung eines einstigen `Urevangeliums´ mitteilen, das in sich selbst, den Elementen seiner Buchstaben, den Weg aufzeigt, den Gott dem Menschen nach dessem Fall aus dem paradiesischen Zustand, als Hoffnung auf seine Erlösung aus diesem Zustand des Todes versprach. In den Lauten der Buchstaben und den ihnen adäquaten Zahlen wird sich dieser Weg zur Erfüllung dieser göttlichen Verheißung enthüllen im erwachenden, unsterblichen Geisteserleben des Menschen, der erst dadurch zum Menschen wird, dass er diese Dimension des Seins in sich selber findet.

Das ist der Anfang, den Moses in der Genesis beschreibt, nicht der Anfang der Entstehung der materiellen Welt, sondern die Reifung des Menschen zu seiner geistigen Wiedergeburt. Doch vielen Menschen bleibt der Zugang zur Bibel verwehrt, weil sie bereits über die Schöpfungsgeschichte der Genesis stolpern, indem sie nur den äußeren Sinn des Buchstabens – und nicht die ihm innewohnenden Entsprechungsbilder sehen.

Dieses Lied vom Anfang der Welt ist nicht als hebräischer Gegenentwurf zu den chaldäischen, mesopotamischen und babylonischen Schöpfungsmythen zu sehen. Wo immer so eine Kosmogonie von der Entstehung der Welt wahr ist, ist sie in Übereinstimmung mit `der Einen Wahrheit´, die sich in allen menschheits-geschichtlichen Wahrheitsbüchern aller Epochen und Kulturen stets und immer die selbe Wahrheit ist. Mal mehr – mal weniger komprimiert, wird sie überall mit unterschiedlicher Intensität des Wahrheits- und Weisheitlichtes sichtbar, ohne jemals ganz, voll und umfassend dargestellt werden zu können, weil ihr Grund ewig und unendlich ist.

 

DIE UNIVERSELLE SCHÖPFUNGSGESCHICHTE

DER URSPRACHENBAUM

DAS WURZELWERK DES SPRACHENBAUMES

DER geistige TURMBAU ZU BABEL

KOSMOGONIE DER GÖTZEN UND DÄMONEN

Die Reise zum Anbeginn

Andreas Klinksiek

 

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Kurzbeschreibung

Erscheinungstermin: 20. Oktober 2003
Dieses Buch beschreibt die spirituelle Urgeschichte der Menschheit im Spiegel des 21.Jahrhundert aus der Perspektive eines ganzheitlichen Weltbildes.
Die hier gestellten Fragen nach dem Grund der Dinge erschließen das Universum in seinen Dimensionen. Es enthüllt sich der Bauplan des kosmischen `Uhrwerks´, das, (im Gegensatz zur Ansicht manch sogenannter `wissenschaftlicher Theorie´, die ein “zufälliges” Entstandensein des Universums und des Lebens postuliert), ohne den Plan eines “großen Uhrmachers” nicht denkbar ist. Mit der Ergründung des Zieles und der Absicht des göttlichen Schöpfungswerkes stellt dieses Buch einen Beitrag zum interkulturellen Dialog der Religionen dar, dessen Entwurf einer ganzheitlichen Philosophie des 21.Jahrhunderts von fächerübergreifendem Interesse ist.
In einer `KOSMOGONIE DER URSPRACHE´ entschlüsselt es den kosmischen Code des altägyptischen Tarot, des altchinesischen I Ging und der Sprache der Sterne. Es wird deutlich, dass sich in allem geschichtlichen, gegenwärtigen und zukünftigen Geschehen der Menschheit der göttliche Plan von `Anbeginn´ realisiert.
Dieses Buch ist eine Zeitreise in die spirituelle Urgeschichte der Menschheit, die den Blick für die Zukunft weitet und in einer ganzheitlichen Weltsicht Sinn vermittelt – auch für die persönliche Gegenwart. Die Liebe Gottes enthüllt sich als der Grund des Lebens und weist den Weg zum höchsten Ziel spiritueller Bewußtwerdung in der Erkenntnis des seit `Anbeginn´ verheißenen Erlösers (hebr.= Messias; gr.= Christus) des gefallenen Universums: Jesus ! Kurz: Dieses Buch berührt den Grund.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

… “Das Buch ist auch noch flüssig zu lesen, also ein Buch zum Verschlingen! Durch die verschiedenen Tabellen und komprimierten Daten dient es aber auch als Nachschlagewerk. (…) Fazit:
Für Suchende, die abseits des Wissenschafts-Einheitsbreies einen Überblick rund um die Schöpfung bekommen wollen, ist das Buch “Die Reise zum Anbeginn” sehr gut geeignet. (…) Gerald Berghöfer — (A-Site.at, 04. Februar 2004)… “Ein hochinteressantes Buch über das wahre Sein des Menschen und über die Wirklichkeit der Evangelien. Es gibt etliche Erklärungen, Aufzeichnungen und Einführungen in die Themen der Urgeschichte der Menschen.” …
Bewertung: 5 Sterne – Roman Hanhart — (Yoda.ch,16. Januar 2004)

… “Kurz: Wir dürfen mit “Die Reise zum Anbeginn” wieder einmal ein Buch benennen, das wir jedem Leser empfehlen und darüber hinaus allen `Fragenden´ und `Suchenden´ als fundiert sach- und fachlich qualifizierten `Reisebegleiter´ regelrecht ins Bücherregal stellen möchten.” Gerd Kirvel — (Jenseits des Irdischen, 01. März 2004)… Zu loben ist der Fleiß des Autors, der aus vielen Kulturen Legenden und Mythen detailliert beschreibt und verbindet. Dabei ist die Aufmachung des Buches sehr leserfreundlich: Schriftsatz gut zu lesen, Randverweise auf Bibelstellen oder Heraushebung der wichtigen Stichpunkte, Auflockerung durch Bilder und Tabellen.(…)” Herbert Huber — (Gavagai.de, 29. Dezember 2003)

Der Verlag über das Buch

Diese Zeitreise führt zu der Wiege der Kulturen und den wesentlichsten Stationen der Zeitgeschichte. Die Erinnerung an die verlorene Ursprache und den Ursprung der Sternenweisheit wird zum Weg zur Rückfindung zum vergessenen Selbst. Es geht nicht nur um die Wurzeln aller Sprache, Mathematik und Sternenkunde, sondern ebenso um das Geist-Seele-Körper-Wesen `Mensch´ in seiner Beziehung zu Gott, dem All und der Welt; kurz: um die grundlegenden Fragen des Lebens.

Die Reise beginnt Heute, im 21.Jahrhundert, an der Schwelle zum 3.Jahrtausend (n.Chr.), am Beginn des Wassermannzeitalters. Eine Epoche in der Menschheitsgeschichte, die geprägt ist von dem materialistischen Weltbild einer Gesellschaft, die sich und die Welt in nur 100 Jahren mehr verändert hat, als in den 8000 Jahren zuvor. Die spotartige Schau im Zeitraffer-Vorüberflug der Jahrtausende kann nur die wichtigsten Stationen der Menschheit berühren. Die Zeitlandschaft wird vorüberfliegen und geschichtliche Ereignisse und Personen, die Menschheitsepochen prägten, am Horizont des Zeitgeschehens auftauchen, ehe sie sich, mehr oder weniger lange Schatten werfend, dem Blick des Zeitreisenden im Nebel der Vergangenheit entziehen. Kurz werden sie als Sterne ihrer Zeit aufstrahlen, die über einen Teil der damaligen Welt als beherrschendes Prinzip ihrer Kultur aufgingen. Sie blieben im menschlichen `Ur-Gedächtnis´ als Meilensteine menschlicher Entwicklung in Symbolen, Bildern und Zeichen erinnerlich und erhielten sich in Mythen, Mysterien und Ritualen. Sie konditionierten unsere Seh-, Denk- und Wahrnehmungsgewohnheiten auf unserem Weg aus der Vergangenheit durch die Gegenwart in die Zukunft.

Entgegen der oft überheblichen Selbsteinschätzung der modernen Wissenschaft, die gern den Eindruck vermittelt, nie zuvor hätte der Mensch einen solchen Wissensstand wie heute erreicht, weist dieses Buch nach, dass es sich tatsächlich völlig anders verhält. Vielmehr war den ersten Menschen ursprünglich ein Wissen gegeben, das heute nur noch in Relikten erhalten ist. Es zeigt sich, dass die frühe Menschheit durch die Geistbegabung und die `Ursprache´ im Vollbesitz der Erkenntnis und Anschauung der Wirklichkeit war, die erst im Laufe der Menschheitsgeschichte weitgehend verloren ging. Diesen Spuren geht diese Schrift nach und findet erstaunliche Zusammenhänge mit weitreichender Bedeutung für die heutige Zeit.

Dieses Buch begleitet den Leser zu den vergangenen Kulturen und zum Anbeginn geistiger Menschwerdung, als den Menschen die vergessene Ur-Sprache und Sternenweisheit als Geistesgabe Gottes überkam. Die Rückfindung zum Ursprung aller Sprache, Mathematik und Sternenkunde kann nicht nur die etymologische und archäologische Forschung bereichern, sondern wird auch dem an seinem `Woher´ und `Wohin´ interessierten Leser ein nützliches Navigations-Instrument zur Orientierung auf seinem persönlichen Lebensweg sein. Denn `die Reise zum Anbeginn´ ist zugleich eine Reise in die Tiefen des Bewußtseins. Das Augenmerk gilt dabei insbesondere der sprachlichen, spirituellen und kulturellen Entwicklung des Stammbaumes der (geistigen) Menschheit.

Diese Reise in die Urgeschichte des Menschen beschreibt nichts weniger als den Sinn des Lebens und den Weg zum `vollkommenen Menschsein´. wie er zu allen Zeiten und allen Kulturen durch göttliche Offenbarung kundgetan war.  Wegen der heutigen persönlichen und gesellschaftlichen Entfremdung weiß der moderne Mensch gemeinhin nur noch sehr wenig von diesem eigentlichen Lebensziel. Es entfaltet sich eine ganzheitliche Weltsicht, die von der Einheit der Vielfalt und der Vielfalt der Einheit innerhalb einer vollkommenen göttlichen Ordnung zeugt. Nachvollziehbar entwickelt sich das fast vergessene, aber in den Sprachen nach wie vor lebendige Urwissen vom “Einklang im Vielklang” und dem höchsten Ziel der spirituellen Bewußtwerdung: dem “Einssein mit Allem”. Das holistische Weltbild dieser Kosmogonie findet in den Quellen der heiligen Bücher der Menschheit brennend aktuelle Informationen, die auch für die in zahllose Fachgebiete zersplitterte Wissenschaft zur Gewinnung einer ganzheitlichen Perspektive geeignet sind.
 

 

Rezension

5 von 5 Sternen Vom Ursprung des Seins, der Sprache und der Religionen,26. November 2005
Von Ellen Francke (Buxtehude) -
Rezension bezieht sich auf: Die Reise zum Anbeginn – Kosmogonie der Ursprache (Taschenbuch)

Dieses Buch ist eine Schatztruhe – randvoll mit wesentlichen Informationen zu zahlreichen menschheitsgeschichtlichen, kulturellen,
spirituellen und kosmischen Themen, die sich wie in einem Kaleidoskop zusammenfügen zu einem so noch nie gesehenen Bild.
Diese „Reise” führt die Leser zugleich durch die Menschheitsgeschichte und in ihre eigenen Innenwelten.
Die Rekonstruktion der in Babel verlorenen Ursprache geht weit über eine bloß theoretische Betrachtung hinaus
und verschaffte mir ein vertieftes Verständnis für das Wort im allgemeinen – und mehr Gefühl für meine persönliche Sprache im besonderen.
Ich kann “Die Reise zum Anbeginn” jedem empfehlen, der mehr über seine kulturelle und spirituelle Herkunft wissen will.
Das übersichtliche Register macht dieses Buch auch als kulturhistorisches Nachschlagewerk geeignet.

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DER URSPRACHENBAUM

 Das Alter der Menschheit

 Über die Datierung der bislang ältesten Knochenfunde von menschartigen Wesen(Australopithecus ramidus) in Ostafrika streiten sich die Gelehrten. Die Schätzungen des Alters reichen von fünf bis zwei millionen Jahre. Wie hat der Mensch der Steinzeit gesprochen ? Hat er gesprochen?

 Die Sprache der Vokale

Universell ist die Sprache der Vokale (Selbstlaute: a, e, i, o, u), die in allen Kultur- und  Sprachräumen verstanden wird und mit denen schon Kinder ihre Gefühle zum Ausdruck bringen:     `aaa´ = Bewunderung oder Wohlfühlen mitteilen;
                   `eee´ = Aufmerksamkeit erregen;
                   `ooo´ = Freude oder Erstaunen zeigen;
                   `i i i´  = Abscheu erklären;
                  `uuu´ = Angst oder Unbehagen vermitteln; und in Lautverbindungen wie
                  `aua´ = Schmerz ausdrücken.

 Zivilisation                      

Der Zeitraum von etwa 8000 Jahren zurück in die Urgeschichte der Menschheit zu den Anfängen der Sprache, zum Anbeginn aller Kultur, ist nur ein Augenaufschlag in der Geschichte der Erde. Aber erst von den letzten 6 – 8000 Jahren spricht man von einer Zivilisation und Kultur der Menschheit. Was bewirkte so plötzlich, dass der Mensch, der bis dahin millionen von Jahren kaum größere Entwicklungssprünge gemacht hatte, auf einmal innerhalb der letzten 8000 Jahre eine Hochkultur nach der anderen aufbaute ?        

     Kultur        

Zweifellos war es die Geistbegabung, die den Menschen mit Sprache, Sternenweisheit und Schrift in die Fähigkeit versetzte, diese Entwicklung zu vollziehen, die ihm offensichtlich 3 millionen Jahre lang nicht möglich gewesen war – und auch weitere 10 millionen Jahre nicht möglich gewesen wäre, wenn ihm nicht der Geist eine völlig neue Qualität des Bewusstsein geschaffen hätte. Im Gegensatz zu der Behauptung vieler `wissenschaftlicher´ Sprachforscher, die auch die menschliche Sprache für ein `zufälliges´ Produkt der Evolution halten, sollen hier insbesondere folgende Thesen anschaulich verdeutlicht werden:

     Die Ursprache

These 1           Das Wort ist dem Menschen von Gott gegeben.
These 2           Es gibt eine Ursprache, aus der alle Sprachen entstanden sind.
These 3           Die Rückbesinnung auf das göttliche Urwort wird für die persönliche Entwicklung des Einzelnen, wie für die Menschheit im Allgemeinen eine große Bewusstseins-Entwicklung bewirken.

Geistbegabung                           

Die ungeteilte geistige Schau, die Gott dem ersten (Geist-)Menschen mit der Geistbegabung gab, versetzte ihn in die Lage, das Wesen der Tiere, Pflanzen und Dinge im Garten Eden nicht nur im Grunde zu erkennen, sondern auch, sie bei ihrem wirklichen Namen zu benennen: „Und Gott der Herr machte aus Erde alle die Tiere auf dem Felde und alle die Vögel unter dem Himmel und brachte sie zu dem Menschen, dass er sähe, wie er sie nennte; denn wie der Mensch jedes Tier nennen würde, so sollte es heißen. Und der Mensch gab einem jeden Vieh und Vogel  unter dem Himmel und Tier auf dem Felde seinen Namen.“ 1 Mose 2,19

Sprachbegabung                        

Die Folge dieser Gabe war, dass der Mensch, nach millionen von Entwicklungsjahren, die ihn kaum  über die Primaten erhoben hatten, mittels der Sprache, die ihm vom Geist gegeben wurde, nun Macht über die Natur gewann. Diese Sprache Gottes, deren ausgesprochenes  „Es werde !“ gleichzeitig vollbrachte Tat ist, war es, die den Menschen durch die Artikulationsfähigkeit aus seinem tierähnlichem Dasein erhob und ihm dadurch überhaupt erst ermöglichte, Gedanken zu denken und sie mitteilend auszusprechen.  Diese Sprachbegabung schaffte ihm Verständnis und war die Voraussetzung dafür, sein Leben,  statt instinktgelenkt, fortan planmäßig zu gestalten. Sie ermöglichte ihm eine erbauliche Kommunikation, die über die bloße Artikulation körperlicher Bedürfnisse hinaus, ihn zum Mitschöpfer der Welt machen sollte. Ohne Sprache wäre der Mensch noch heute kaum mehr  als ein Tiermensch, wenn er sich seiner einstigen Sprachbegabung inzwischen auch so weit entfremdet hat, dass er kaum noch ahnt, was für geistige Kräfte im Wort ruhen, die zu wecken ihm nur durch die Rückbesinnung auf den göttlichen Ursprung des Wortes gelingen wird. Die Sprache stellt jene Schöpferkraft im Menschen dar, mit der er das Denken, Fühlen und Wollen seines Bewusstseins zum Ausdruck bringt.       

Die Kraft des Wortes             

Die Fähigkeit mittels Lauten Gedanken zu artikulieren, die von anderen Menschen verstanden werden, bezeugt die reingeistige Kraft des Wortes. Insofern ist die Sprache Voraussetzung für jeglichen zwischenmenschlichen Dialog und jeden Austausch der Kulturen. Ohne Sprache gäbe es keine sinnvolle Gemeinschaft unter den Menschen.

Das vergessene Wort                

Wie am gegenwärtigen Sprachgebrauch ersichtlich wird, wandelte sich die alte, gottgegebene Ursprache, die das innere Wesen der Dinge benannte, in viele veräußerlichte Verstandessprachen, die vor allem durch ein materielles Verständnis der Dinge geprägt sind. Deshalb bleibt den heutigen Menschen vieles verborgen, was einem früheren, inneren Verstehen selbstverständlich war.

Jedem Wort wohnte eine Kraft inne, die im Empfänger und Hörer seelisch und geistig Resonanz erzeugte. Mit zunehmender Veräußerlichung und Materialisierung des menschlichen Geistes ging mit der Ursprache auch mehr und mehr die Urkraft und die Urbedeutung des Wortes verloren. Doch der göttliche Same des Wortes ist unzerstörbar. Der alte Sprachgeist lebt auch in den neueren Sprachen fort und birgt noch heute unter der Oberfläche äußeren Verstehens,  so tief man nur zu erkennen vermag, Sinntiefe. Geistige Sprachforschung ist mehr als Etymologie.
Sie heißt uns, den Geheimnissen des Wortes bis zu den Wurzeln zu folgen, und wird uns schließlichden Sinn und die Macht der Laute offenbaren.

Die Suche nach der Ursprache                          

Seit Menschengedenken wurde in allen Kulturen nach dem verlorenen Wort geforscht. Ein zweieinhalb Jahrtausende altes Experiment zur Wieder-Entdeckung der Ursprache ist von dem ägyptischen König Psammetich I. überliefert: Er setzte zwei neugeborene Kinder bei einem Ziegenhirten in der Wildnis aus, der kein Wort zu ihnen sprechen durfte. Ihre einzigen Gefährten waren Ziegen, deren Milch die Kinder tranken. Nach zwei Jahren waren die einzigen Laute, die sie von sich gaben: “bek bek” – das Nachahmen des Meckerns der Ziegen. Psammetich forschte nach dem Ursprung des Lautes “bek” und erfuhr, daß die Phryger in ihrer Sprache das Brot `bekos` nannten. Somit war für Psammetich I. das Phrygische die Ursprache der Menschen.                       

In der Antike hat sich besonders Pythagoras durch die Begründung der Wissenschaft der Harmonik hervorgetan, die vornehmlich die Beziehung von Zahl, Klang und Kosmos zum Inhalt hat. Auch Platon und Homer gaben den Sprachforschern bis Heute wichtige Impulse. Im Mittelalter galt der Philosophie die Sprache als ein Geschenk Gottes, dessen sich der Mensch durch den Sündenfall unwürdig gemacht hätte.

1419 entdeckte man in Florenz ein Manuskript mit Hieroglyphen-Auslegungen, das im 4. oder 5. Jahrhundert in Alexandrien entstanden war, und glaubte darin den Schlüssel  zum ägyptischen Weistum gefunden zu haben.

In der Renaissance und der darauffolgenden Barock-Zeit richtete sich das Interesse mehr auf die `lebenden´ Sprachen, in der Hoffnung, aus ihnen die Ursprache zurück verfolgen und restaurieren zu können. Lange galten die romanischen Sprachen als besonders ursprünglich, weil man glaubte, durch ihre Verwandtschaft zum Altgriechischen, Hebräischen und Ägyptischen, der Ursprache nahe zu sein. Die Vorstellung der Einheit von Gott, Sprache, Licht und Leben prägte insbesondere die abendländische Kultur bis ins 18. Jahrhundert hinein.

Aufklärung         

Dann begann durch die sogenannte `Aufklärung´ eine entscheidende Veränderung, die als Ursache für eine Loslösung von geistigen Werten betrachtet werden darf, die unter der Prämisse einer `neuen Rationalität´ vielfach zu einem hochmütigen Ausschluss aller mystischen oder nicht empirischen Weisheitswege geführt hat, die sich dem Verstandesdenken der `Aufgeklärten´ nicht erschlossen haben. Bei aller sinnvollen Befreiung von Aberglauben, feudalistischen Herrschaftsstrukturen und verkrusteten Dogmen wurde jedoch vielfach das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Die Folge war eine einseitige verstandesmäßige Ausrichtung und ein wachsender Mangel an Spiritualität, der gerade in der heutigen Zeit vielen spürbar wird, die auf der Suche  nach dem Sinn des Lebens entweder in anderen Kulturen Grund suchen, oder leicht Opfer pseudoesoterischer Lehren und Heilsversprechungen werden.

Die Sprache und das Wort    

Goethe verarbeitet die kritische Neubewertung des Wortes und der Sprache durch die Epoche der Aufklärung in seinem Werk „Faust”: „Geschrieben steht: `Im Anfang war das Wort!´ Hier stock ich schon ! Wer hilft mir fort ? Ich kann das Wort so hoch unmöglich schätzen.“ Eine Szene später verspottet Mephisto die Sprachgläubigkeit, indem er dem Schüler ironisch rät: „Im ganzen haltet Euch an Worte ! Dann geht Ihr durch die sich`re Pforte zum Tempel der Gewißheit ein. [...] Mit Worten lässt sich trefflich streiten, mit Worten ein System bereiten, an Worte lässt sich trefflich glauben, Von einem Wort lässt sich kein Jota rauben.“ (Goethe, Faust I, V)

In einem Brief vom März 1816 bekennt Goethe, die Sprache sei das Organ gewesen, wodurch er sich während seines Lebens am meisten und liebsten den Mitlebenden mitgeteilt habe. Aber er hätte müssen auf´s deutlichste begreifen lernen, dass die Sprache nur ein Surrogat ist:„Wir mögen das was uns innerlich beschäftigt oder das was uns von außen anregt ausdrücken wollen. Auf meinem Wege bin ich diese Unzulänglichkeit der Sprache nur allzu oft gewahr worden und habe mich dadurch abhalten lassen, das zu sagen was ich hätte sagen können und sollen.“
Immerhin ahnte auch Goethe den verborgenen inneren, geistigen Wert des Wortes, was in seiner Äußerung deutlich wird: „Anatomieren magst du die Sprache, doch nur ihren Kadaver. Geist und Leben entschlüpft flüchtig dem groben Skalpell.“

Die Sprache ist ein Mysterium, das mit zunehmender Reife des Einzelnen, des Sprechenden oder Hörenden immer tiefer verständlich wird. Darum sind es gerade die Dichter aller Sprachen und Kulturen der Menschheit, die auf den Klang des Wortes lauschend, die Silben entziffern und Empfindung für den Takt des Sprachrhythmus entwickeln. Sie spüren der Beziehung von Wort, Klang und Farbe nach, die sich in ihrer Verwandtschaft zu den Proportionen und Bedeutungen der Zahlen in der Intensität des musischen Ausdrucks äußert

     Dichtung    

Wie die Maler mit Farben ihre Licht- und Schattenbilder malen, die dem Betrachter zu Brücken in jene geistigen Sphären werden, aus denen sie ihre Inspirationen gewannen, so machen die Musiker mit ihren Instrumenten Klänge hörbar, die in einer höheren Mathematik mit den kosmischen Wellen schwingen und die Hörer gleichsam der Schwere der Erdanziehung entheben – zum Tanz.

Wie diese Künstler setzen die Schriftsteller die Buchstaben, verdichten die Worte in mannigfacher Beziehung zueinander und formen daraus einen verständlichen Sinn. Wie die Maler wirken Musiker und Dichter mit Klangfarben und Farbtönen, denn durch die Wechselseitigkeit von Auge, Ohr und Vorstellungskraft der Imagination ergänzt der eine Sinn, was dem anderen fehlt.
Somit befinden sich auf der Farbpalette des Dichters 26–saitiger Laute, die er, den harmonikalen Gesetzen seiner Kunst und der Inspiration des Geistes folgend, zu immer neuen Silben, Worten und Sätzen verdichtet, die ihn in immer tiefere Erkenntnis des Wunders der Sprache führen. Das Werk, an dem er baut, ist nicht aus leblosem Stein, sondern es lebt und ist das geistige Haus, in dem er ewig wohnt.

Das Wort

Dass das Wort lebt, zeigt sich nicht nur in der genialen Wandlungsfähigkeit der Sprache, mit der sie in ständiger Veränderung jahrtausendelang ihren inneren, ursprachlichen Wesenskern in allen so unterschiedlich scheinenden Sprachen der Welt erhalten hat, sondern auch, weil alle Elemente der Sprache verschiedene Deutungsebenen und einen mehrfachen Sinn haben.

Der vielfache Wortsinn                     

Ganz abgesehen von der Unbewußtheit, in der wir mit unserer Rede zahllose Urlaute des geistigen Schöpfungswortes aneinanderreihen und als Schwingungen in den Äther des Raumes senden, kaum ihre Wirkung und Resonanz ahnend, verhüllen sich uns meistens auch die im folgenden beschriebenen Bedeutungen des Wortes, die gleichwohl in jedem Satz wirkend gegenwärtig sind.

Der willkürliche Wortsinn:

Bei diesem Phänomen wird das Gehörte von dem Hörer umgedeutet: Er hört, was er hören will  und was ihn in seinen Grundauffassungen bestätigt.

Der Bi-polare Wortsinn:

Jedes Wort trägt die Polarität der Gegensätze in sich, da es mit jedem zum Ausdruck gebrachten positiven oder negativen Sinn, auch die Existenz des Gegenteils ausdrückt, weshalb man zugleich mit dem, was man sagt, ungleich viel mehr ausdrückt mit dem, was man nicht sagt.

Der dreifache Wortsinn:

Desweiteren trägt jedes (inspirierte) Wort eine Dreideutigkeit in sich, die sich erstens in einem äußerlichen, materiellen Weltsinn kundtut; zweitens in einem höheren seelischen Entsprechungssinn; und drittens in einem tieferen geistigen Sinn des Wortes ausdrückt (der dem Redner zumeist selber unbewußt ist).

Der vierfache Wortsinn:                       

Die moderne Kommunikationstheorie unterscheidet bei jeder Mitteilung, und sei sie scheinbar noch so belanglos, die gleichzeitige Vermittlung von vier Informationen: 1. »Sachinhalt« (Die vordergründige Absicht der Information); 2. »Selbstoffenbarung« (Mit jeder Information gibt der Informant etwas von sich selber kund); 3. »Beziehung« (Mit der Art der Formulierung der Information drückt der Informant gleichzeitig aus, was er von dem Adressaten hält und wie sie zueinander stehen); 4. »Appell« (Wozu der Informant den Adressaten veranlassen möchte). Weil also ein und dieselbe Nachricht vier Botschaften gleichzeitig enthält, spricht der Entwickler dieser Theorie, Friedemann Schulz von Thun, von einem »Empfang mit vier Ohren«:

                        1.   Das »Sach-Ohr« („Wie ist der Sachverhalt zu verstehen ?“),
                        2.   das »Selbstoffenbarungs-Ohr« („Wer ist der Sprechende ?“),
                        3.   das »Beziehungs- Ohr« („Wie sieht er mich ?“)
                        4.   und das »Appell-Ohr« („Was will er von mir ?“)


Der Ursprachenbaum

     Die Entdeckung der indogermanischen Sprachwurzel erfolgte im Jahre 1786. Damals hielt William Jones, ein Richter in Fort Williams bei Kalkutta, einen epochalen Vortrag über die Sprache des indischen Altertums und begründete so die indogermanische, oder „indoeuropäische“ Sprachforschung: „Die Sanskrit genannte Sprache, wie altertümlich sie auch sei, ist von wunderbarem Bau; vollkommener als das Griechische, reicher als das Lateinische, und in ihrer Feinheit noch herrlicher als jede dieser beiden; doch beiden so nahe stehend, sowohl in den Wurzeln der Wörter wie in den grammatischen Formen, als dass dies durch Zufall bewirkt sein könnte; so eng verwandt, dass kein Philologe alle drei untersuchen könnte, ohne zu dem Schluss zu gelangen, dass sie alle einer gemeinsamen Quelle entstammen, die möglicherweise nicht mehr existiert. Es bestehen ähnliche Gründe, wenn auch nicht ganz so zwingende, für die Annahme, dass sowohl das Gotische (Germanische) als auch das Keltische, wenn auch mit einer andersartigen Sprache vermischt, denselben Ursprung wie das Sanskrit haben. Das Altpersische mag man dieser Familie hinzurechnen.“                    
1812 wies Franz Popp nach, dass die Konjugation des Verbs in den Sprachen Sanskrit, Griechisch, Latein, Persisch und den germanischen Sprachen demselben Muster folgt.

Übersicht Indo-Germanischer-Sprachen   

Zum indogermanischen Sprachstamm gehören folgende lebende Sprachen:

 1.  Iranische Sprachen
2.  Indische Sprachen
3.  Keltische Sprachen
4.  Griechisch
5.  Armenisch
6.  Romanische Sprachen (italienisch, spanisch, französisch, portugiesisch, rumänisch)
7.  Albanisch
8.  Germanische Sprachen (skandinavische Sprachen, deutsch, englisch, holländisch, Afrikaans)
9.  Baltische Sprachen
10. Slawische Sprachen
11. Mongolische, koreanische und chinesische Sprachen
12. Ägyptisch, aramäisch, hebräisch und arabisch
13. Sonderfälle (Basken, Aborigines, Indianer…)

Die Äste am Baum der Ursprache

Die Entwicklung der Sprachzweige des Sprachenbaumes lässt sich wie folgt skizzieren.

1. Iranisch (Altpersisch)          

Nicht zufällig, wie wir im weiteren Verlauf sehen werden, finden die iranischen Sprachen hier zuerst Erwähnung, da die Vermutung naheliegt, dass im Altpersischen eine wesentliche Wurzel besagten Baumes zu entdecken ist. Avestisch wurde vor mehr als 2500 Jahren gesprochen, jedoch reichen die sprachlichen Anfänge sehr viel weiter zurück. In Avesta wurde die heilige Schrift des Propheten Zarathustra verfasst. Das heutige Neupersisch (Farsi) hat sich weit von alten indogermanischen Grundformen fort entwickelt. Ein Merkmal dieser Sprache ist die Übersichtlichkeit des Lautsystems und der grammatikalischen Formen. Im Iran wird hauptsächlich die arabische Schrift verwendet, deren Zahlensystem und Ziffern heute international in allen Sprachen der Welt gebräuchlich sind.

2. Armenisch  

Das armenische Alphabet ist in seiner jetzigen Form mindestens 1500 Jahre alt, wenngleich die später ausführlich dargelegte Vermutung nahelegt, dass die Wurzeln dieser Sprache, die heute nur noch im Staatsgebiet Armeniens gesprochen wird, etwa 6000 Jahre auf den Grundtypus vieler Sprachen zurückreicht, dessen Stamm ebenfalls das Altpersische (insbesondere Nordpersisch) ist.

3. Indische Sprachen

Das Sanskrit wurde bis etwa 500 v. Chr. gesprochen. Heute bezeichnet diese, der allen gemeinsamen Ursprache ebenfalls sehr nahe Sprache, überwiegend philosophische und transzendente Inhalte. Wie keine andere überlieferte Schrift vermittelt Sanskrit das Wissen um die Kraft der Urlaute (siehe die Meditation: „Om Mani Padme Hum“). OM/AUM ist ein Symbol hinduistischer spiritueller Erkenntnis. Es ist zugleich ein Symbol der Form (das unterschiedliche Bewusstseinszustände ausdrückt) als auch Schwingungskraft des Klanges. Diese Silbe ist kein magisches Wort, sondern eine Manifestation der spirituellen Kraft, das die Gegenwart des Absoluten in der irdischen `Scheinwelt´ (skr.:= Maya) bezeichnet. Das sogenannte Mittelindisch wurde bis etwa 500 n.Chr. gesprochen; aus dem sich das Spätmittelindische im Mittelalter entwickelte. Heute spricht man in Indien Hindi, Urdu und Bengali, die sich seit dem 10. Jhdt. nachweisen lassen. Der Unterschied zwischen den sehr ähnlichen Sprachen Hindi und Urdu besteht darin, dass Hindi in der uralten Devangari-Schrift des Sanskrit, und Urdu arabisch geschrieben wird.

4. Keltische Sprachen

Während sich die meisten indogermanischen Sprachen sehr weit ausgedehnt haben, wird die keltische Sprache in den letzten Jahrtausenden zunehmend weniger gesprochen. Gleichwohl gehen ihre Ursprünge sehr weit in die Urgeschichte zurück. Den Schriftzeichen der Kelten, die Runen (woher sich das deutsche Wort `raunen´ ableitet), wird eine magische Symbolkraft nachgesagt. Die Ur-Rune (Swastika) soll in ihrer kosmischen Wirkkraft gleichbedeutend mit der Sanskrit-Silbe OM (AUM) sein, (vergleiche auch das christliche `Amen´). Auch wird eine Beziehung zwischen den Bedeutungen der Runen und den altindischen heiligen Schriften der `Veden´ vermutet. (Siehe auch die `Edda´, keltisch-germanische Götter- und Heldendichtung und Spruchweisheit). Das traditionelle Versmaß der runischen oder eddischen Schau ist der Stabreim, wie er in der Edda des Sämund Sigfusson in altnordischer Sprache überliefert wurde.

     Dass das Schriftgut alter Kulturen häufig im Versmaß vermittelt ist, (z.B. auch die vedischen Schriften, oder Homers `Ilias´) wird auf göttliche Inspiration zurück geführt. Insbesondere die Bibel enthält (nicht nur in den Psalmen) einen Rhythmus (der allerdings nur in den Urschriften unverfälscht zum Ausdruck kommt, hingegen in andere Sprachen nur andeutungsweise übersetzbar ist), der zutiefst bedeutungsvoll ist. Hier ist die Sprache nicht bloß Information, sondern trifft und wirkt als Schwingung zugleich durch ihren rhythmischen und melodiösen Klang. Erst in späterer Zeit wurden Reime auch für profane Dichtungen verwandt.
Früh beherrschten keltische Sprachen von Irland bis Österreich, von Südpolen bis Nordspanien – halb Europa. Heute werden keltische Sprachen (Gälisch) nur noch in Irland, Schottland und Wales als Zweitsprache gesprochen.

5. Griechisch  

Die Entwicklung der griechischen Sprache ist, einzigartig im europäischen indogermanischen Sprachraum, über einen Zeitraum von über 2500 Jahren durch schriftliche Zeugnisse bestens dokumentiert. Diese Sprache ist im wesentlichen geprägt durch die Einwanderung nordischer und persischer Volksstämme, die schon im 2. Jahrtausend vor Christus stattgefunden hat.
Die Schrift übernahmen die alten Griechen im 9. Jhdt v. Chr. von den Phöniziern, die diese in den beiden Jahrhunderten zuvor aus den ägyptischen Hieroglyphen entwickelt haben. Wie überhaupt das Vorbild für die meisten Alphabete der Welt, die wie unser lateinisches mit A B (C) G beginnen (gr.:= Alpha, Beta, Gamma…; hebr.:= Aleph, Beth, Gimel…; arab.: = Alif, Bai, Ghim…) – das altägyptische Tarot ist. Auf diesen Ursprung wird später näher eingegangen werden.
Aus dem Griechischen übernahm das Deutsche eine Reihe von Wörtern, vor allem aus dem philosophischen und wissenschaftlichen Sprachgebrauch: z.B. Mathematik, Politik, Demokratie, Elektrizität, Atom oder Chaos …

6. Romanische Sprachenfamilie

Zwischen den verschiedenen Zweigen dieses `Astes´ des Sprachenbaumes wurden von Jacob Grimm (1785-1863) eindeutige Regeln der Lautverschiebung entdeckt: Das sind `gesetzmäßige´ Veränderungen von Lauten der Aussprache gemeinsamer Wurzeln, bei denen es sich nicht um Einzelfälle handelt, sondern um einen dauerhaften Austausch von meistens Konsonanten. Zum Beispiel einspricht dem [p] in lat.:`pater´ – ein [v] in deutsch:`Vater´ – und ein [f] in engl.: `father´; dem [t] in lat.:`frater´ entspricht ein [ð] in engl.:`brother´, ein [d] in deutsch:`Bruder´; usw.

6 a Latein

Auf der italienischen Halbinsel war das Lateinische im 6. Jahrhundert vor Christus eines unter vielen Dialekten. Durch die Expansion des Römischen Imperiums entwickelte sich aus dem Dialekt eines unbedeutenden Stammes im Latinum die bedeutendste Sprache der Antike, die zur sprachlichen Mutter Europas wurde. Das klassische Latein hatte nur eine relativ kurze Blütezeit von 100 v.Chr. bis 14 n.Chr., dem Tod Kaiser Augustus. Auf den Spuren der römischen Legionen verbreitete sich diese Sprache über weite Teile Europas. Bis ins 5. Jahrhundert blieb das nachklassische und später das Spätlatein die allgemeine Umgangssprache. Ab Ende des 6. Jahrhundert veränderte sich das gesprochene Latein des Alltags so sehr, dass hier in jeweiliger Kulturregion der Übergang zur nachfolgenden romanischen Sprache stattfand.
Doch das Erbe des Lateinischen lebte in der Sprache der Priester und Gelehrten fort, denn schon im 2. Jahrhundert hatte es als Kirchensprache das Griechische verdrängt. (Dass die katholische Kirche ihren Gläubigen, die zumeist nicht des Lateinischen mächtig waren, keine Bibelübersetzungen in ihrer Sprache zu lesen gestattete, und bis weit ins 20. Jahrhundert hinein auch die Messen auf Lateinisch gehalten wurden, gehört allerdings eher zu den unrühmlichen Kapiteln der Kirchengeschichte.)
In West- und Mitteleuropa wurde Latein ab dem 8. Jahrhundert die Sprache der Wissenschaft und lange Zeit die Unterrichtssprache der europäischen Universitäten. Auch heute noch sind die Fachtermini der Wissenschaften international lateinisch (obschon durchaus auch gewisse Fachausdrücke griechischen und arabischen Ursprungs sind). Dies ermöglicht vor allem in der Medizin, aber auch in anderen Fachbereichen, eine internationale Verständigung.

6 b Italienisch

In Italien, dem einstigen Kerngebiet des Römischen Reiches, hat sich die italienische Sprache in größter Anlehnung an die lateinische Muttersprache entwickelt. Bereits aus dem Jahr 960 ist ein zweisprachiges Dokument in Latein und einer Vorform des heutigen Italienisch überliefert. Insbesondere Dante Alighiere (1265-1321) machte mit seiner „Göttlichen Komödie“ den Dialekt seiner Heimat, der Toskana, zur Literatursprache. Die Aussprache des Italienischen ist sehr einfach und es müssen nur wenige Regeln beachtet werden, da die Differenz zwischen Schriftsprache und gesprochener Sprache sehr gering ist. Beim Erlernen der Sprache ist vor allem die komplizierte Konjugation der Verben ein Hindernis. Die Beugung des Substantivs und des zugehörigen Adjektivs ist allerdings durch seine Regelmäßigkeit einfach. Wie im Französischen können Worte nicht zusammengesetzt werden. Das Italienische eignet sich (als aus dem Land hervorragender Künste) besonders für den Gesang. Deshalb sind noch heute Fachtermini der Musik und der Gesangsausbildung zumeist italienisch.

6 c Französisch          

Wie alle romanischen Sprachen hat das Französisch seinen Grundwortschatz aus dem Lateinischen übernommen. Es löste im 18. Jahrhundert Latein als Sprache der Höfe und Diplomatie ab.
Französisch entfernte sich von allen romanischen Sprachen am weitesten vom Latein. Zwar ist die Rechtschreibung diesem vorbildenden Ursprung noch ziemlich nah, jedoch hat sich die mündliche Sprache ganz anders entwickelt. So bewahrte die Schrift Konsonanten am Wortende, die nicht mehr gesprochen werden, was beim Erlernen der Sprache häufig zu Verwirrung führt. Zum Beispiel das gesprochene ver (=Wurm) auch vers (=gegen), verre (=Glas) oder vert (=Grün) bedeuten kann. Für deutschsprechende Lernende ist auch ungewohnt, dass das Französische im Gegensatz zum Deutschen (allerdings konform mit dem Englischen) das Zusammensetzen von mehreren Wörtern nicht zulässt. Allgemein wird dieser Sprache ein schöner Klang nachgesagt, der auf dem Umstand beruht, das ein reicher Wechsel zwischen Selbst- und Mitlauten stattfindet.

6 d Spanisch   

Die Entwicklung der spanischen Sprache ist eng mit der Geschichte der iberischen Halbinsel verbunden. Von 200 v.Chr. bis 400 n.Chr. stand die Provinz Hispania unter römischer Herrschaft, weshalb der überwiegende Teil des Spanischen aus dem Lateinischen kommt. Auch die Araber, die 711 bei Gibraltar einfielen, hinterließen in dieser, wie in den meisten europäischen Sprachen, viele Spuren (z.B. Worte wie `Algebra, Alkohol, Tarif, Ziffer und Zucker´). Erst im 15. Jahrhundert wurden die moslemischen Araber durch die christlichen Heere der Reconquista wieder vertrieben.
Wegen der weiten Verbreitung in Süd- und Mittelamerika durch die Kolonialisierung durch die Spanier, gehört Spanisch auch heute noch zu den meistgesprochenen Sprachen der Welt. Weil diese Sprache eine ziemlich genaue Übereinstimmung von Orthografie und Aussprache aufweist, können Lernende einen spanischen Text schon bald vorlesen.

6 e Portugiesisch       

Wegen ihrer langen gemeinsamen Geschichte können Spanier das Portugiesische zwar relativ gut lesen (und andersherum), aber die gesprochene Sprache des Nachbarn nur schlecht verstehen. Nasale Vokale und die starke Betonung der akzenttragenden Silben geben dem Portugiesischen seinen typischen Klang. Als ehemalige Kolonialmacht trugen die Portugiesen ihre Sprache in viele Kolonien. Durch die noch heute gebräuchliche Anwendung als Staatssprache in Brasilien ist die globale Bedeutung dieser Sprache weiterhin sehr groß.

6 f Rumänisch

Die Römer besetzten Rumänien im Jahre 107 n.Chr. und bildeten so die Grundlage für den östlichsten Zweig der romanischen Sprachen. Wenngleich neben Ungarn, der Türkei und Griechenland auch die slawischen Nachbarstaaten den Wortschatz der Rumänen mit prägten, ist der lateinische Einfluß doch eminent. In früheren Jahrhunderten wurde die Sprache in kyrillischen Buchstaben geschrieben, die erst seit dem 19. Jahrhundert das lateinische Alphabet verwendet.

7. Albanisch       

Diese Sprache blieb im wesentlichen auf das albanische Staatsgebiet beschränkt. In Albanien wird erst seit 1908 das lateinische Alphabet benützt.

8. Germanische Sprachenfamilie         

Im ersten und zweiten Jahrtausend vor Christus fand durch Lautverschiebung die Abtrennung des Germanischen vom Ur-Indogermanischen statt. Heute existieren zwei Gruppen germanischer Sprachen: Die westliche Gruppe, bestehend aus englisch, deutsch, niederländisch (welches mit dem Flämischen und dem Afrikaans verwandt ist), sowie friesisch; und die nördliche Gruppe, der schwedisch, norwegisch, dänisch, isländisch und färöisch angehören. Ab dem 7. Jahrhundert nach Christus bildeten sich aus dem Urgermanischen der Nordgermanen die skandinavischen Sprachen. Noch heute weisen norwegisch, schwedisch und dänisch große Ähnlichkeiten auf, weshalb sich die Skandinavier immer noch einigermaßen gut in ihren Muttersprachen verständigen können.

8 a Englisch

Das heutige Großbritannien war ursprünglich von keltischen Stämmen bewohnt. Im Jahr 55 v.Chr. eroberte Julius Cäsar mit seinen Legionen die Insel und begründete eine 450 Jahre dauernde Herrschaft der Römer, die allerdings in der Sprache der Kelten relativ wenig Spuren hinterließ. Die Angeln und Sachsen kamen vorwiegend aus dem Gebiet des heutigen Schleswig-Holstein. Sie verdrängten in der Mitte des 5. Jahrhundert die keltische Urbevölkerung aus England, die sich vor allem nach Irland zurückzog. Die Angel-Sachsen beeinflußten mit ihrem westgermanischen Dialekt die Sprache auf der Insel, die weitere Beeinflussung durch den nordgermanischen Dialekt der Wikinger erfuhr, die sich ab dem 9. Jahrhundert verbreiteten.
Damals wie heute stehen sich das Englische, Französische und Deutsche ziemlich nahe, woran nicht zuletzt die fast gesamteuropäische Herrschaft `Karls des Großen´ (747-814) erheblichen Anteil haben dürfte. Der durch die Christianisierung ab dem 7. Jahrhundert bedingte Einfluss wirkt noch heute im lateinischen Sprachanteil nach. Der weitaus größte nachvollziehbare Anteil an der Entwicklung der englischen Sprache stammt allerdings aus der Zeit normannischer Herrscher (ca. 1050-1350), die mit ihren Eroberungszügen das mittelalterliche Französisch ihres Herkunftslandes – und damit den romanischen Ursprung vieler Wörter mitbrachten.
Zur Blüte gelangte das Englische durch die Werke von William Shakespeare (1564-1616) und die „King-James-Bibel“ (1611), was in der Mitte des 17. Jahrhunderts wesentlich zur dauerhaften Etablierung des Neuenglischen beitrug. Durch die Kolonialpolitik des Empire im 18. und 19. Jahrhundert wurde das Englische im 20. Jahrhundert zur Weltsprache.
Ungefähr die Hälfte aller Menschen der Welt sprechen heute englisch als Staats- oder Zweitsprache. Die Bedeutung wird, nicht zuletzt wegen der wirtschaftlichen Vormachtstellung Amerikas, der Popularität englischsprachiger Musik, der Entwicklung des amerikanisierten Internet und des internationalen Gebrauchs dieser Sprache im Flug- und Schiffverkehr– mit großer Wahrscheinlichkeit auch im 21. Jahrhundert eher noch zunehmen.

8 b Deutsch

Während die romanischen Sprachen sich am gemeinsamen `Ast´ Latein zu verschiedenen Zweigen des Sprachbaumes entwickelt haben, verlief die Entwicklung des Deutschen umgekehrt: Es wuchs zusammen aus den Dialekten verschiedener Stämme. Von etwa 750 bis 1050 verlief diese erste Phase des Althochdeutschen, der eine zweite, hochdeutsche Lautverschiebung vorangegangen war. So wurde beispielsweise aus dem altsächsischen `herta´ – das althochdeutsche `herza´, aus dem das neuhochdeutsche `Herz´ entstand. Der Übergang vom Mittelhochdeutsch fand von 1050 bis 1500 statt. Die Entfaltung des Frühneuhochdeutsch von etwa 1500 bis 1650, wurde insbesondere durch die Erfindung des Buchdrucks durch Gutenberg (um 1450) und die Bibelübersetzung von Martin Luther (1522-34) gefördert, wodurch eine einheitliche Sprachverbreitung unterstützt wurde. Ab 1650 spricht man von der Existenz der neuhochdeutschen Sprache, die als Sprache `der deutschen Dichter und Denker´ bald zur Blüte fand.
Im Gegensatz zu den anderen germanischstämmigen und romanischen Sprachen, zeichnet sich das Deutsche durch seine Kompositionsfähigkeit aus, die sich aus der Möglichkeit der Aneinanderreihung von Substantiven ergibt.

8 c Finnisch-Ungrische Sprachen     

Zum finnisch-ungrischen Sprachzweig gehören diejenigen europäischen Kultursprachen, die nicht indo-germanischer Herkunft sind: das Finnische, Estnische, die Sprache der Lappen und das Ungarische. Dieser Zweig ist für die Sprachforschung deshalb interessant, weil angenommen wird, dass diese Sprachfamilie, die vor etwa 7000 Jahren im Gebiet des Ural verbreitet war, der Ursprache recht nahe stehe. Durch die lange voneinander unabhängige Entwicklung des Finnischen und Ungarischen sind diese Sprachen allerdings inzwischen so verschieden, dass sich Ungarn und Finnen kaum noch in ihren Muttersprachen verständigen können.
Im 9. Jahrhundert kamen die Ungarn von Osten her in ihr jetziges Gebiet. Über 800 Jahre lang, (bis 1840), hat das ungarische Parlament seine Debatten in lateinischer Sprache geführt.

9. Baltische Sprachen

Obwohl die überlieferten Schriftzeugnisse nicht so alt sind wie die des Orients, dürfte zumindest das Litauische, der etymologischen Sprachforschung zufolge, ein mit dem Altgriechischen und Sanskrit vergleichbares Alter haben. Eine zeitweilig gemeinsame Entwicklung der germanischen und slawischen Sprachen wird als wahrscheinlich angenommen.

10. Slawische Sprachen        

Das Russische hat wegen seiner Rolle als Staatssprache und seiner bedeutenden Literatur das stärkste Gewicht unter den slawischen Sprachen, die alle auf eine gemeinsame Muttersprache, das Urslawische zurückgeführt werden. Die Entscheidung darüber, welche Schrift benutzt wird, bestimmte im wesentlichen die religiöse Zugehörigkeit: Die orthodoxen Slawen schreiben kyrillisch, die anderen lateinisch. Die Trennungslinie verläuft mitten durch die serbokroatische Sprache. Insgesamt stehen sich die slawischen Sprachen einander sehr nahe, näher jedenfalls als das Deutsche dem Englischen.

11. Mongolische, Chinesische und Koreanische Sprachen

Zählen der modernen Sprachforschung die Sprachen zu 1 bis zu 10 allgemein anerkannt zu der großen Gruppe der indogermanischen Sprachen, wird zur Erreichung des erklärten Zieles, die Wurzeln der Ursprache zu finden, dieses Buch den Beweis auch für die Verwandtschaftsbeziehung zu den Sprachen zu 11 und 12 antreten.

12. Ägyptisch, Aramäisch, Hebräisch und Arabisch

 Im Gegensatz zur häufig vertretenen Lehrmeinung, die die indogermanischen Sprachen als besonders ursprünglich ansieht, wird die gegenseitige Durchdringung und Beeinflussung auch und gerade dieser Sprachgruppe mit der Abteilung zu 12 deutlich werden. Ohne den weiteren Ausführungen allzuweit vorzugreifen: In den folgenden Kapiteln werden sich diese Sprachen als der Mutter aller Sprachen am nahestehendsten erweisen und einige Wurzeln des alten Sprachenbaumes enthüllen, der einst aus dem göttlichen Schöpfungswort hervorging.

13. Sonderfälle          

Doch zuvor noch ein kurzer Blick auf die Sonderfälle der Sprachforschung, die sich bislang in kein Schema so recht einfügen lassen wollten:

13. a  Baskische Sprache

Als die Sintflut über die Erde hereinbrach und die Meere das Land überspülten, wurde die erste menschliche Hochkultur, von der an anderer Stelle noch ausführlicher zu reden sein wird, vernichtet. Nur wenige Erinnerungen überdauerten diese Katastrophe.
Da die baskische Sprache keinerlei Verwandtschaft mit den sie umgebenden Kulturen aufweist, kann die Vermutung geäußert werden, dass sich hier, im Schutz der Gebirge der Iberischen Halbinsel, aus vorsintflutlicher Zeit Relikte der ersten Kultur-Epoche der Menschheit erhalten haben. So darf man annehmen, dass das Baskische der einstigen Ursprache ebenfalls relativ nahe steht.

13. b  Olmeken, Maya, Azteken, Inka …       

In die über 5000 Jahre alten Hochkulturen menschlicher Zivilisation in Mesopotamien, Ägypten, Indien und China reiht sich der erst jetzt mehr und mehr in den Blickpunkt kommende süd- und mittel-amerikanische Kontinent. Nun, zu Beginn des dritten Jahrtausends entdeckten Archäologen „Caral“ – die vermutlich älteste Stadt Amerikas in Peru.
In Amerika wurden schon lange vor der `Entdeckung´ durch Kolumbus über 1000 Sprachen gesprochen, deren vielfältige Einflüsse bis nach Ägypten, Nordeuropa und den afrikanischen Raum zurückverfolgt werden können. Es ist inzwischen unumstritten, dass bereits die Wikinger und vermutlich auch die Phönizier Jahrtausende vor der (Wieder-) Entdeckung durch die Spanier den amerikanischen Kontinent entdeckt und besiedelt hatten. Zudem gilt als sicher, dass über die Inselbrücke zwischen Sibirien und Alaska ein Austausch der asiatischen und amerikanischen Kulturen stattfand. Jedenfalls bestätigen Archäobiologen die These der Verwandtschaft der Kulturen anhand von genetischem Erbgut. Joseph H. Greenberg klassifizierte die mehr als 1000 Sprachen im vor-kolonialisierten Amerika in drei Gruppen zusammen:

  •  „Eskimo-Aleutisch“ (Arktis),
  • „Na-Dené“ (Nordwest-Amerika -> Navaho- Sprachen)
  • und „Amerind“ (die übrigen).

Sowjetische Sprachforscher bestätigten Ähnlichkeiten zwischen der Na-Dené-Familie und den nordasiatischen und kaukasischen Sprachen.

13 c Aborigines

Auf dem Globus des Crate von Mallos (zwischen 180 und 150 v.Chr) ist der australische Erdteil als `Antoikoi´ verzeichnet. In der Kartographie erscheint Australien erstmals bei Pomponius Mela und Petrus Bertius um etwa 40 n.Chr. Damals wurde der Kontinent `Antichtones´ genannt, was etwa `Gegenerdler´ bedeutet.
Die Sprachbegabung der Ureinwohner Australiens ist in der Regel außergewöhnlich: Die meisten von ihnen beherrschen mindestens drei verschiedene Sprachen. Die Kultur der Aborigines kannte ursprünglich mindestens 200 verschiedene, grammatikalisch hoch entwickelte Sprachen und Dialekte. (Heute werden jedoch nur noch etwa 50 dieser Idiome von kleinen Gruppen gesprochen.) Jeder Stamm hatte seine eigene Sprache. Unter den verschiedenen Stämmen verständigte man sich mittels einer inzwischen fast gänzlich vergessenen Zeichensprache. Über Jahrtausende bewahrten sich im Leben der Ureinwohner dennoch bis heute viele gemeinsame Traditionen, wie z.B. die mythologische Schöpfungsvorstellung der `Traumzeit´ und die Erinnerung an den Ursprung aller Aborigines von den gleichen Ahnen.
Die moderne Sprachforschung weiß nur wenig über eventuelle Beziehungen der Aborigines-Sprachen zu den übrigen Sprachen der Welt. Das Alter dieser Kultur, die zweifellos zu den ältesten der Erde gehört, legt jedenfalls eher die Vermutung einer Sprachverwandtschaft vorsintflutlicher Herkunft nahe, obschon es durchaus auch Anhaltspunkte für frühe Kontakte mit den ägyptischen, chinesischen und südamerikanischen nachsintflutlichen Kulturen gibt.

 

DIE UNIVERSELLE SCHÖPFUNGSGESCHICHTE

DER URSPRACHENBAUM

DAS WURZELWERK DES SPRACHENBAUMES

DER geistige TURMBAU ZU BABEL

KOSMOGONIE DER GÖTZEN UND DÄMONEN

 

 

DAS WURZELWERK DES SPRACHENBAUMES

     Hier soll die Entwicklung der Sprachen auf die eine gemeinsame Ursprache zurück geführt, und die bislang hypothetische Annahme des gemeinsamen Ursprungs aller Sprachen der Menschheit zur Gewissheit werden.

Nostratische Ursprache

Bereits Wladislaw M. Illitsch-Switytsch und Aaron B. Dolgopolsky von der Universität Haifa führten um 1960 drei Viertel aller Sprachen der Weltbevölkerung auf 6 Sprachfamilien einer angenommenen Ursprache zurück, die sie die „Nostratische“ nannten (`noster´: lat.= unser). Diese, `unsere´ nostratische Sprache, soll in der Jungsteinzeit vor 12.000 Jahren gesprochen worden und die Mutter des Indoeuropäischen, Drawidischen (Südindien), Kartwelischen (Süd-Kaukasus), Uralischen (u.a. finnisch), Altischen (u.a. türkisch, mongolisch), Afro-Asiatischen (u.a. arabisch und Berbersprachen) sein. Dolgopolsky hat unter Verwendung etymologisch anerkannter Regeln 1.600 Wurzeln hypothetischer Urwörter des Nostratischen zusammengestellt. Zum Beispiel die nostratische Wurzel „mälgi“:

                       Proto-Afroasiatisch          mlk                  saugen, Brust, Euter
                       Proto-Indoeuropäisch:    melg                melken, Milch
                       Proto-Finno-Ugrisch:       mälke              Brust
                       Dravidisch (Tamil):           melku              kauen, Kehle`
                       Eskimo (Yupik):                melug              saugen
                      Proto-Amerindisch:          maliq`a           Kehle, saugen, trinken

Die Verbindung der etymologischen Sprachforschung mit den Mythen der Völker und den heiligen Schriften der Menschheit, soll nun den Schlüssel liefern zu dem vergessenen gemeinsamen Ursprung aller Sprachen. Dazu folgen wir dem veränderlichen Weg, den das Wort durch alle Epochen der Menschheitsgeschichte nahm, zurück bis auf Noah, der laut biblischer Offenbarung der Stammvater aller existierenden menschlichen Zivilisationen, und als direkter Nachkomme von `Adam und Eva´ zweifellos Erbe, der von Gott gegebenen Ursprache sein müsste. In der Überzeugung, dass sich der Kreis durch Einfügung des bislang fehlenden Gliedes der Kette dort schließen wird, wenden wir uns darum einer ursprünglichen Kultur zu, die hier aus einleuchtenden Gründen – trotz der zweifelhaften Besetzung dieses Wortes – `Arisch´ genannt werden soll.     

Arier

(Dass das von Hitler beanspruchte Erbe der Nachfolge dieser Kultur eine Anmaßung war, ebenso wie seine Behauptung, Begründer des `1000 jährigen Reiches´ zu sein, bedarf keiner weiteren Erläuterung und erklärt sich schon aus der Historik, nach der diese `tausend Jahre´ bereits nach 12 Jahren beendet waren.)
Die ursprüngliche Heimat jener arischen Volksgruppe wurde bislang in Pakistan vermutet. Es soll hier der Nachweis erbracht werden, dass die arische Kultur, die tatsächlich ihren Ursprung in Eriwan, im heutigen Armenien hatte (jener kaukasischen Gebirgslandschaft, unweit vom türkischen Berg Ararat, auf dem die Arche Noahs gelandet sein soll), als nachsintflutliche Wiege aller heutigen Sprachen gelten kann. Insbesondere war, so die zu beweisende These, das (noch unverbildete) Ur-Aramäische der altpersischen, altindischen, altägyptischen und althebräischen Sprache vorbildlich, aus denen dann im weiteren Geschichtsverlauf die anderen Sprachkulturen hervorgingen.
Als einzige Einschränkung dieser Behauptung mag die Vorstellung gelten, dass die Erde nicht überall in gleichem Ausmaß wie in Asien, Europa und Nordafrika von der Sintflut betroffen war, und (gleichwie es Reste von Bauwerken aus vor-noahischer Zeit gibt) wahrscheinlich auch Sprachwurzeln aus der adamitischen Periode erhalten sind. Dies macht jedoch hinsichtlich des einen, gemeinsamen Ursprungs aller Sprachen keinen Unterschied, weil Noah schließlich auch die Sprache Adams sprach. Zur Unterstützung der Theorie, die Ursprache sei dem Aramäischen sehr nahe, werden neben ältester Überlieferungen der jeweiligen Kulturen, auch Werke der modernen Sprachforschung herangezogen.

Geschichtsschreibung

     Mittels historischer Quellen ist hinreichend dokumentiert, dass in den traditionellen Überlieferungen Irans, Indiens und des Nahen Ostens genügend gemeinsame Wurzeln wiederzufinden sind, die den gemeinsamen Ursprung klären. Die Geschichtsschreibung, weil immer aus der subjektiven Sicht einzelner Völker, bietet oft kein eindeutiges Bild. Darum spiegelt die Geschichtsüberlieferung nicht die volle Wahrheit über die älteren Perioden wider, sondern stellt eine Kette von Vermutungen dar, über welche sich spezialisierte Forscher, je nach Standpunkt uneinig sind. Daher sollen hier weitestgehend die dokumentierten Quellen reden, um die geschichtlichen Ereignisse möglichst so darzustellen, wie sie gewesen sind. Die Geschichte nicht bloß als das Ergebnis von Absprachen bestimmter Gruppen von Wissenschaftlern aufscheinen zu lassen, sondern als eine logische Verkettung von Tatsachen darzustellen, die gegenseitig und zueinander in Beziehung stehen, ist die erklärte Absicht dieser Rückerinnerung.
Eine Reihe gemeinsamer sprachlicher und kultureller Wurzeln der Vor- und Frühgeschichte im Kulturgut dieser Völker, ermöglicht eine geschlossene Beweiskette herzustellen, die die grundlegende Präsenz der Arier im Altertum belegt. Neben der historischen Untersuchung altorientalischer Überlieferung werden auch archäologische Zeugnisse herangezogen. Die sprachlichen und textlichen Zusammenhänge in den Quellen der alten Kulturen, sowie ihre Widerspiegelung in nahöstlichen, ägyptischen, indischen bis europäischen Überlieferungen, sind Teil dieser Untersuchung des gemeinsamen arischen Ursprungs.
Weder die Sprachforschung noch die Archäologie ist ohne die Inspiration der heiligen Schriften der Kulturen imstande, die dunklen Perioden der Vergangenheit zu erhellen. Insbesondere werden hier die hebräische Tora und die heiligen Schriften der Ägypter, Perser und Inder zum Beleg der wesentlichen Aussagen dieses Kapitels zu Rate gezogen. Und tatsächlich ist es erstaunlich, wie sich diese Überlieferungen im Einklang mit den aktuellsten Erkenntnissen der modernen Sprachforschung nahtlos zusammenfügen. Dadurch wird sich ein neues Bild von der Vergangenheit – und damit der Gegenwart und Zukunft – entwickeln, das manche etablierte Vorstellung in Frage stellt oder sogar widerlegen wird.

Sintflut                

Mesopotamien heißt das Land zwischen den Flüssen Euphrat und Tigris (geographisch etwa der heutige `Irak´). Seit tausenden von Jahren durchfließen diese beiden Ströme das Land, an deren Ufern große Reiche entstanden und vergingen. Neben dem Alten Ägypten und Indien war Mesopotamien eine weitere Quelle, aus der das Wissen über die Frühzeit der Menschheit, über die Griechen und Römer auch den abendländischen Kulturkreis prägte. Die gängige Forschung geht im allgemeinen davon aus, daß die Zivilisation aus Mesopotamien stamme. Die alten Quellen, auch die mesopotamischen, weisen dagegen auf den nordöstlichen Ursprung der Kultur hin, den wir, seit der Landung der Arche auf dem Ararat, in den arischen Anfängen erkennen.
Eine ausführliche Beschreibung der Umstände, die zu der Flutkatastrophe führten (insbesondere der Kriege der vor-noahischen Menschen der ersten Hochkultur, mit denen sie selber die Sintflut auslösten), ist in dem inspirierten dreibändigen Werk „Haushaltung Gottes“ von Jakob Lorber zu finden. In vornoahischer Zeit, so ist dort zu lesen, erstand die Menschheit zu einer ersten großen Blüte, deren außerordentliche Sichtbarwerdung sich in dem Stadtstaat Hanoch verwirklichte, dessen zivilisatorische Pracht in keiner Weise hinter heutigen Metropolen zurück gestanden habe, – sondern im Gegenteil die Wissenschaften zu einer beispiellosen Blüte führte, die letztlich jedoch, wegen destruktiver Kräfte dieser ersten Weltmacht, zur Zerstörung des hochkultivierten Lebensraumes durch die sogenannte `Sintflut´ (Sündflut) führte.
„Wie aber und wohin ergoß sich das Gewässer der Sündflut? – Der Hauptteil war das Mittelasien, allwo noch heute der Aralsee und das Kaspische Meer die Überbleibsel von der denkwürdigsten Art sind; denn wo nun das Kaspische Meer ist, da stand einst das übergroße und stolze Hanoch, und es ließen sich noch heutzutage Überreste von dieser Stadt finden, – aber freilich in einer Tiefe von mehr als tausend Klaftern (= etwa 2000 m).“ (Haushaltung Gottes 357,8)
Tatsächlich berichten die archäologischen Zeugnisse von „Spuren von Zerstörungen in urbanen Zentren, z.B. in Tepe Hessar, südöstlich des Kaspischen Meeres, und Tepe Giyan, in Kurdistan, und die damit verbundenen kulturellen Veränderungen werden oft als Zeichen einer gewaltsamen Einwanderung der Arier in das Iranische Hochland gewertet. Es ist denkbar, dass neue archäologische Funde und die Erschließung neuer Texte uns ein ganz anderes Verständnis der indogermanischen bzw. arischen Sprachen vermitteln werden.“ (Derakhshani, 1999: „Geschichte und Kultur des alten Ostiran“)
„Da gedachte Gott an Noah und an alles wilde Getier und an alles Vieh, das mit ihm in der Arche war, und ließ Wind auf Erden kommen, und die Wasser fielen. Und die Brunnen der Tiefe wurden verstopft samt den Fenstern des Himmels, und dem Regen vom Himmel wurde gewehrt. Da verliefen sich die Wasser von der Erde und nahmen ab nach hundertundfünfzig Tagen. Am siebzehnten Tag des siebenten Monats ließ sich die Arche nieder auf das Gebirge Ararat.“ (1 Mose 8,1-4)

Eriwan (Schinar, Sinear)

Auf der Suche nach der Urheimat der Arier finden wir Ariwan (Eriwan) im heutigen Armenien – unweit des Landungspunktes der Arche Noahs, denn, nachdem Gott mit Noah den `Neuen Bund´ schloss, „führte der Herr den Noah in eine sehr fruchtbare Gegend, und zwar namentlich in dieselbe, die heutzutage Eriwan heißt (…). Der Herr aber segnete dies herrliche Land drei Male und gab es vollends dem Noah und seinen Kindern zu eigen.“ (Haushaltung Gottes 362,7)
Von diesem Ausgangsort zogen sie bald nach Schinar (Sinear) in Mesopotamien: „Es hatte aber alle Welt einerlei Zunge und Sprache. Als sie nun nach Osten zogen, fanden sie eine Ebene im Lande Schinar und wohnten daselbst.“ (1 Mose 11,1-2) (Dieser Ort lag am Euphrat in der Ebene Schinar, etwa 870 km östlich von Jerusalem und rund 80 km südlich von Bagdad im damals noch zukünftigen Babylon.)
Die schnell wachsenden Sippen verteilten sich in ganz Zentralasien, wobei vermutlich die Gegenden von Sogdien, Kharazmien und Baktrien sowie die Gebiete nördlich davon – zu den ersten Siedlungsgebieten gehörten, da dort die arischen Spuren am deutlichsten und ursprünglichsten sind. Auch zeugen viele ostiranische geographische Namen von ihrer frühen Gegenwart, die im Avesta und den altpersischen Texten bezeugt, auch in den alt-arischen Quellen zu finden sind. So fanden die Nachkommen Noahs auch in jene Gegend zurück, in der einst das Paradies von Adam und Eva gewesen sein soll. Die Ortsbeschreibung des Paradieses wird in der mosaischen Genesis geschildert: „Und es ging aus von Eden ein Strom, den Garten zu bewässern, und teilte sich von da in vier Hauptarme. Der erste heißt Pischon, der fließt um das ganze Land Hawila, und dort findet man Gold; und das Gold des Landes ist kostbar. Auch findet man da Bedolachharz und den Edelstein Schoham. Der zweite Strom heißt Gihon, der fließt um das ganze Land Kusch. Der dritte Strom heißt Tigris, der fließt östlich von Assyrien. Der vierte Strom ist der Euphrat.“ (1 Mose 2,10-14)
 

Arischer Ursprung

Die Betrachtung dieser Zusammenhänge erübrigt die lange gestellte Frage der etymologischen Sprachforschung nach der Zuwanderung der Arier in das iranische Hochland, weil die Sachlage die natürliche Ausdehnung der Sippen in bis dahin unbevölkerte Gebiete nahe legt (siehe Sintflut). Somit erübrigt sich auch die Vermutung einer Nachbarschaft verschiedener Völker, deren gegenseitige Beeinflussung durch Lehnwortaustausch stattgefunden hätte, sondern es ist vielmehr anzunehmen, dass die Völker im Nahen Osten, wie in der ganzen damals besiedelten Welt, ausnahmslos aus den arischen Stämmen der drei Söhne Noahs, den Semiten, Hamiten und Japheten hervorgingen, die durch ein Ereignis, auf das noch näher einzugehen sein wird, ihre gemeinsame Sprache und ihren Zusammengehörigkeitssinn verloren.

Der folgende Absatz ist den sprachwissenschaftlichen Büchern von Jahanshah Derakhshani entnommen: „Die Arier in den nahöstlichen Quellen des 3. und 2. Jahrtausend v.Chr.“ und  „Geschichte und Kultur des alten Ostiran“: „Geographische Namen wie Aratta, Erin, Aria, Subartu, Parashi (ideographisch Marhashi), Mada, Martu, Amurru, Mardaman, Dapara etc., welche spätestens seit dem 3. Jahrtausend v.Chr. den Völkern Mesopotamiens und teilweise auch Ägyptens geläufig waren, sowie Völkernamen wie Martu, Amurru, Ari, Harri, Akia etc. lassen sich unter den bisher bekannten altorientalischen Sprachen allein durch eine arische Etymologie deuten. Ferner gehörten die ältesten Völker des Nahen Ostens, die schon früh in den alten Texten Erwähnung finden, zu den Ariern bzw. Indogermanen, und ihre Könige trugen arische Namen. Diese Zeugnisse werden von einer beachtlichen Anzahl weiterer Eigennamen und Appellativen – insbesondere geht es um sprachliche Elemente aus dem iranischen Hochland wie Pflanzennamen, Bezeichnungen bestimmter sozialen Klassen etc. – aus den frühesten geschichtlichen Perioden begleitet, die ebenfalls nur arisch zu erklären sind. (…) Die behandelten sprachlichen Zeugnisse, bestehend aus Personennamen, geographischen Namen, Götternamen sowie Bezeichnungen verschiedener Dinge des Alltags, machen die frühe und massive Präsenz der Arier im Nahen und Mittleren Osten deutlich und sind als Widerlegung der Einwanderungstheorie zu betrachten.“

Teilung der Ursprache

Keine der alten Sprachen, auch die aramäische nicht, der das besondere Interesse dieses Kapitels gilt, war nach dem Ereignis, das unter dem Bild des `Turmbau zu Babel´ Einzug in die Historie fand, noch rein erhalten. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass die Präsenz einer einstmals vollkommenen Sprache sich in viele Teile aufsplitterte, die jedes für sich, zum Preis des Verlustes der einstigen Ganzheit, in sich jeweils bestimmte Aspekte der einstmals vollkommenen Regeln bewahrte. (Gleichwie Sekten vernachlässigte Sichtweisen der offiziellen Kirchenlehre zum Kern ihrer Lehre erheben und damit die anderen Aspekte zum Preis des Verlustes der Einheit aus den Augen verlieren.) So bewahrt zum Beispiel das Sanskrit mehr als andere Sprachen das Wissen um die Kraft der Laute, das Ägyptische die bildhafte Entsprechung der Zeichen, das Hebräische (und Arabische) die Beziehung des Buchstabens zur Bedeutung der entsprechenden Zahl. Dies schließt nicht aus, dass in der geschichtlichen Folge die gegenseitigen Beeinflussungen der Sprachen zu einer Durchdringung und Durchmengung führten, wodurch einerseits eine Wiederannäherung der verlorenen Gemeinsamkeit, doch andererseits eine Eintrübung der in sich schlüssigen Sprachsysteme stattfand.
Im Südosten Irans, in der Gegend von Sistan und Kerman, lebte ein arisches Volk, das bereits im 4. Jahrtausend v.Chr. über eine hoch entwickelte Kultur und Zivilisation verfügte. Dieses Volk, aus dem vermutlich die Perser hervorgegangen sind, pflegte intensive Beziehungen mit Mesopotamien. Der Begründer des mesopotamischen Weltreiches aber war `Nimrod´, ein Urenkel Noahs, ein Enkel Hams, der erste Sohn von Kusch: „Der war der erste, der Macht gewann auf Erden, und war ein gewaltiger Jäger vor dem Herrn. Daher spricht man: Das ist ein gewaltiger Jäger vor dem Herrn wie Nimrod. Und der Anfang seines Reichs war Babel, Erech, Akkad und Kalne im Lande Schinar.“ (1 Mose 10, 8-10) Auf diesen Nimrod und seine Beziehung zum Turmbau zu Babel wird später noch ausführlicher einzugehen sein.

Völkerwanderungen

     Die sprachlichen Zeugnisse und Indizien bestätigen nicht nur den immensen kulturellen Einfluss der Arier auf die nahöstlichen Völker (die nach unserer Hypothese ebenfalls arischen Ursprungs waren), sondern auch ihre aktive geschichtliche Präsenz in der gesamten Alten Welt. Bereits zu Beginn des 3. Jahrtausend v.Chr. hatten sich die arischen Stämme im gesamten Orient verbreitet. Diese Tatsache wird durch sprachliche Belege bestätigt. Archäologische Zeugnisse gehen darüber hinaus und führen mindestens bis in das 4. Jahrtausend v.Chr. Zeugnisse für diese arische Präsenz an. Schon in den frühen arischen Perioden waren die `Mardi´ und `Amardi´ zwei bedeutende Stämme, die im Nordosten und Nordwesten des Iranischen Hochlandes verbreitet waren. Ein Teil dieses Volkes, das sich nach der arischen Wurzel „ámrta“ = ‘lebendig, unsterblich’ nannte, was auf die hohen Lebensalter der biblischen Urahnen hinweist. Lange waren die ur-arischen Stämme des iranischen Hochlandes dafür bekannt, das Geheimnis der Unsterblichkeit zu kennen. „Noah aber lebte nach der Sintflut dreihundertundfünfzig Jahre, dass sein ganzes Alter ward neunhundertundfünfzig Jahre, und starb.“  (1 Mose 9,28)
Der Volksstamm der ámrta wanderte in Mesopotamien ein und brachte die alte babylonische Dynastie von Akkad zu Fall (2230 v.Chr.). In gleicher Zeit wanderte ein anderer Teil dieses Volkes, das sich zunächst `Mntw´ (Mantu ~ Martu) und später `Amu´ nannte, in Syrien und Palästina ein und ließ sich dort nieder. Bereits vor der Gründung des Alten Reichs (ca. 3000 v.Chr.) wurde dieses Volk in den Wandmalereien und Reliefs Ägyptens dargestellt und in den frühesten Urkunden erwähnt. Nach der Vertreibung aus Ägypten herrschte dieses Volk neben anderen arischen Stämmen (Amoriten ~ Amardi, Perisiter [später Philister] ~ Perser) als Arier-Dynastien des 15. und 14. Jahrhundert v.Chr. über fast ganz Palästina und Syrien. Das Volk der `Parashi´ bestand (wie die anderen Völker der Frühzeit) aus verschiedenen Familien-Stämmen, die sich in diverse Richtungen ausbreiteten. Ein Teil von ihnen nannte sich `Parsa´- und blieb in seiner Urheimat; ein anderer Teil wanderte unter der Selbstbezeichnung `Parathu´ (Parther) nach Kleinasien, Griechenland und den Gebieten um das Schwarze Meer sowie nach Palästina und Ägypten. Auf ihrer westlichen Wanderung mischten sie sich mit den `Danu- und Haxa´-Stämmen. Einige Volksgruppen, die `Tapuri´und `Paratschi´, wandten sich westlich von Kabul, und zweigten sich im heutigen Afghanistan und Pakistan von den Urpersern, den Parashi, ab. Die `Peresiten´ sind der Ursprung des palästinensischen Volkes, die sich schließlich als `Philister´ in Palästina niederließen.
Schon in frühgeschichtlichen Zeiten kam es also zu großen Völkerwanderungen in alle Himmelsrichtungen. Die `Guti´ wohnten im Nordwesten, die `Tugri´ im Norden bis Nordosten Irans (ca. 2300 v.Chr.). Nach ihrer Wanderung gen Osten entschlossen sie sich (ca. 2000 v.Chr.), vermutlich infolge der Überwanderung durch die Perser, aus dem Süden nach Westen zu ziehen.
Die `Mardi´ und `Amardi´ zogen ins heutige Nord-Afghanistan und drangen als `Martu´ und `Amurru´ in Mesopotamien ein und bis nach Palästina und Ägypten vor.
Infolge der globalen Erhitzung zog ein Teil der arischen Völker in Richtung Norden bis an die Grenzen Chinas. Weitere Gruppen waren bereits in einer unbestimmten Vorzeit bis nach Korea vorgedrungen. Andere Stämme ließen sich (anfangs des 3. Jahrtausends v.Chr.) in Kleinasien und rund um das Schwarze Meer sowie später in Griechenland nieder. Vermutlich bildeten sie die prä-sumerische Bevölkerung Mesopotamiens. Archäologische Zeugnisse bestätigen diese Annahme.
An die Verwandtschaft der Perser mit den Griechen erinnert die Aufnahme des `Gottes´ Perseus ins griechische Pantheon. Dokumente überliefern, dass noch Xerxes von diesen Ursprüngen wusste.      Die `Haxäer´ (das Volk der Haxa) zählten zu den ältesten Ariern. Sie wanderten nach Kleinasien ein und gründeten dort das Land `Achiyawa´, als die Heimat der `Akawasha´ bzw. der `Achäer´. Ein Teil dieser Achäer wandte sich nach Griechenland und bildete das Urvolk der Griechen. Ein anderer Teil dieser arischen Völker zog von Kleinasien nach Palästina und Ägypten. Unter diesen Stämmen waren die Amardi, Mardi (äg. Mantu), Amu und Hachäer bzw. das Haxa-Volk vermutlich die ältesten; während die Angehörigen dieser Stämme sich als die ältesten Bewohner Palästinas dort und im Sinai niederließen, wanderte ein Teil von ihnen (ca. 4000-3000 v.Chr.) nach Ägypten und spielte eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der prädynastischen ägyptischen Kultur, die heute Negade I oder Amratien und Negade II oder Gerzéen genannt wird.
Die in Palästina ansässigen Arier gründeten dort die ältesten Stadtkulturen, die sie mit arischen Namen bezeichneten. Dazu gehört auch Jerusalem (ursprünglich Urusalem), welches Mitte des 3. Jahrtausends v.Chr. eine Stätte des von den Ariern eingeführten Salm-Kults war (`Salm´ bedeutet ursprachlich = `Das schöpferische Licht Gottes auf Erden`). Die Einwanderer übernahmen viele Kulturgüter der arischen Urbewohner, wie etwa die Jahu- (= Jahwe), Amu- und Salm-Kulte, und sie nannten sich nach einem dort herrschenden arischen Stamm, den `Habiru´, nunmehr ‘Hebräer’.
Die Semiten herrschten über Teile Palästinas und ließen sich in der Arier-Stadt Jerusalem nieder, die sie ursprünglich `Ariel´ nannten. Über den Gründer Jerusalems, den `König der Könige´ Melchidedek, wird noch an anderer Stelle zu berichten sein.
Das Wort `Arier´ steht vermutlich in Beziehung zu ihrer ersten Heimat nach der Sintflut, die Eriwan – oder (vokalverschoben) Ariwan war. `AR AM´ läßt sich als „Gott ist das Haupt“ oder „Volk des Lichtes“ deuten.

Im Lexikon finden wir unter `Arier, arisch´: „Ethnologisch-sprachwiss. Begriff (Sanskrit: arya = Herr, Edler) für Völker der indo-germanischen Sprachfamilie.“ oder: „Arier (Sanskrit): Name der Perser, später der Indogermanen, die sich in Iran und im nordwestlichen Indien ansiedelten. (Universal-Lexikon, Köln 1968)

Die ab Mitte des 19. Jahrhunderts politische Verwendung des Begriffes `Arier´ in Rassentheorien, wurde vorbereitet von Schriftstellern und Forschern, die den indischen Subkontinent in das Zentrum der Aufmerksamkeit rückten. Die beginnende Wahrnehmung fremder Kulturen als andere Sichtweisen der eigenen Kultur, die eine Voraussetzung für das ideale, ganzheitliche Bewusstsein einer geeinten Menschheit ist, führte im Falle des faschistischen Nationalsozialismus Hitlers zu dem dämonisch inspirierten Versuch, das arische Erbe der gesamten Menschheit für die Deutschen oder Germanen (Verbund germanischer Stämme wie Sachsen, Angeln, Franken, Cherusker, Falen, Friesen…) zu vereinnahmen, mit dem bekannten, furchtbaren Ergebnis der Erkenntnis der grauenhaften Tiefe, in die der Mensch fallen kann: Der Holocaust an 6 millionen Juden, Sinti, Roma und Andersdenkenden. Dazu schreibt Ludmilla Tüting in ihrem „Dossier: Der  Tibet-Mythos“:
„Am Ende (der philosophischen Gedankenkette des 19. und 20.Jahrhunderts) war der `Arische Mythos´ (Poliakov) geschaffen, demzufolge die Wurzeln der Europäer im Orient zu suchen sind. Schließlich wurde der Begriff `arisch´ mit `indogermanisch´ gleichgesetzt.
Gobineau sah in den Indogermanen den `wertvollsten Teil der weißen Rasse´, die Germanen. Mit den Versuchen einer Klassifizierung der Menschen beförderte der junge Wissenschaftszweig der Anthropologie den allgemeinen Rahmen zu einem semantisch-sozialen Phänomen, welches sich in dem Gefühl der Überlegenheit gegenüber Anderen manifestierte und unter Berufung auf ein `Ariertum´ sich auch in antisemitischen Ressentiments äußerte. (Nicht eingedenk der wesentlich größeren Nähe der Semiten zu den arischen Wurzeln.) Sie gehen zurück auf verschiedene Nomadenvölker, die im zweiten Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung vermutlich aus der Kaukasus-Gegend ins heutige Persien und Indien einwanderten. Sie nannten sich “Arya”, was auf Sanskrit `gottergeben, treu, und fromm´ bedeutet. In der Sprachwissenschaft zeigte fortan der Begriff `Arisch´ die Zugehörigkeit zur indoeuropäischen (deutsch: indogermanischen) Sprachfamilie an. Er hatte keinerlei ethnische Bedeutung.
Einige Philosophen, Historiker, Orientalisten, Anthropologen (Menschenkundler), Hobbyforscher und Esoteriker übertrugen `Arisch´ jedoch auf die Abstammungslehre (Darwin) und glaubten, den `reinblütigen Urtyp´ und die `Ur-Heimat der Menschheit´ identifiziert zu haben. Fortan entwickelten sie keine Rassenlehre, sondern eine Rassenideologie. Vor allem der französische `Orientalist´ Graf Joseph Arthur Gobineau (1816-1882), der -noch- kein Antisemit war, und der Brite, spätere Deutsche und Wagner-Schwiegersohn Houston Stuart Chamberlain zählen zu den wichtigsten Wegbereitern des Holocaust; Gobineau durch sein Buch `Versuch über die Ungleichheit der Menschenrassen´ (1853/55),; Chamberlain durch seine `Grundlagen des 19. Jahrhunderts´ (1899), in dem er `arisch´ bereits mit `germanisch´ gleichsetzte. Gobineau orientierte sich an der Rassentrennung des hinduistischen Kastensystems und zog daraus den bis heute offenbar unausrottbaren Schluß, dass `vermischtes Blut und vermischte Rassen der Nieder- und Untergang `reiner´ Völker sei. Seine unheilvollen Phantasien finden sich wortgetreu in Hitlers `Mein Kampf´ wieder. Demnach bestand die Menschheit ursprünglich aus drei Arten: den `Kulturbegründern´ (den `reinblütigen Ariern´), den `Kulturträgern´ (der passiven, aber `kulturfähigen gelben Rasse´), und den `Kulturzerstörern´ (den Schwarzen). In ihrem Wahn zu beweisen, daß die Arier -sprich die Deutschen- die `Kulturschöpfer der gesamten Menschheit´ waren, bedienten sich die Nazis eines aberwitzigen Okkult-Cocktails.
Er enthielt beispielsweise die `Hohlwelt-Theorie´, derzufolge wir in einer nach innen gewölbten Erde lebten. Oder die sehr einflußreiche `Welteis-Theorie´ (Wel) des Österreichers Hanns Hörbiger, die den Arier-Ursprung in den Kosmos verlegte. Demnach kam es durch eine elipsenförmige Laufbahn der Planeten zu ewigem Eis im Weltraum, periodischer Zerstörung der Erde, Eiszeiten, Klimaveränderungen, für Okkultisten wichtige Polverschiebungen, dem Verschwinden von Ozeanen (z.B. in der Wüste Gobi) und Überflutungen (mit dem Versinken von Atlantis). Diese `Auswirkungen´ verführten viele Okkultisten und Nazis zu weitreichenden, abstrusen Schlussfolgerungen.
Himmler gehörte zu jenen, die glaubten, Urkeime der Arier seien im ewigen Eis des Weltraums und vielleicht anderswo im Gestein konserviert und müssten gefunden werden. Deshalb waren zahlreiche SS-Expeditionen in die ganze Welt geplant, von denen jedoch nur wenige verwirklicht werden konnten.
Auch der uralte, weltweit verbreitete, bis heute lebendige Atlantis-Mythos erhielt durch die `Wel´ neuen Auftrieb. Atlantis, Thule, (sowie die Vorstufen Hyperborea und Lemurien) sind die Zauber- bzw. Codewörter der esoterischen und braunen Mythologie. Keine anderen Begriffe vermochten ähnlich blühende Phantasien freizusetzen. Im Kern bedeuten sie die versunkene oder verborgene `arische Ur- oder Seelenheimat´. Jeder Esoteriker schmückt sie mit eigenen Interpretationen und plaziert sie nach eigenen geographischen Vorstellungen. Von der Antarktis über Zentralamerika bis zum Mittel- und Nordmeer ist alles vertreten.“ („Dossier: Der  Tibet-Mythos“, Ludmilla Tüting)

     Halbwahrheiten sind gefährlicher als `glatte´ Lügen. So auch hier: Die Instrumentalisierung der Arier für den krankhaften Rassenwahn der Nazis hat die ernsthafte Auseinandersetzung mit diesem Urgrund aller menschlichen Kultur unter dem Schutt der Geschichte begraben und auf viele Jahrzehnte diskreditiert. Dies mag der Grund dafür sein, dass die heutige Verzweigung in hunderte mehr oder weniger verwandte Volkssprachen mit tausenden verschiedenen Dialekten, die auf einen gemeinsamen Stamm zurück zu führen sind, der Arisch zu benennen ist, von der etymologischen Sprachforschung bis jetzt nicht nachvollzogen worden ist, obwohl diese Schlussfolgerung doch geradezu auf der Nase sitzt.
Aus der Arischen Ursprache entstanden sowohl alle hebräischen, persischen und indogermanischen, wie auch die asiatischen und ägyptischen Sprachen.

Zeittafel:

Die Sintflut soll nach jüdischer Überlieferung 1650 Jahre nach der Erschaffung der Welt – bzw. Adams und Evas, als den ersten geistigen Menschenwesen, und circa 400 Jahre vor dem Turmbau zu Babel stattgefunden haben. (In einer umfassenden Deutung astronomischer und mythologischer Zusammenhänge datiert Dr. W. Papke in seiner Schrift „Die Sintflut in Indien“ den Beginn der Sintflut auf den 6. November 3351 v.Chr.)
Die Frage, wie sich innerhalb von 400 Jahren die Familien der drei Söhne Noahs, Sem, Ham und Japhet, zu vielen Völkern vervielfältigen konnten, verdeutlicht das altbekannte Rechenexempel mit den 64 Feldern des Schachbretts: legt man auf das erste Feld ein Korn und auf jedes darauffolgende doppelt soviel wie auf das vorherige, lägen auf dem 64ten Feld eine solch astronomische Anzahl Körner, die die gesamte Weltgetreideproduktion um ein vielfaches übersteigen würde.
Von Noah auf Abraham (der 294 Jahre nach der Sündflut geboren wurde) sind es 12 Generationen, durch die sich die Bevölkerung, bei dem hohen zeugungsfähigen Alter der damaligen Menschen und der großen Kinderzahl der einzelnen Sippen, ohne weiteres auf mehrere hundert millionen, ja milliarden Erdbewohner hätte vermehren können.
Der Thora zu folgen, sprach noch Abraham die (`arische´) Ursprache, die ihn überkam von seinen Vor-vätern und -müttern der semitischen Abstammung Noahs, bis zu seinen Lebzeiten in Babylon der `geistige Turmbau zu Babel´ stattfand. Gott rief Abraham aus Ur in Chaldäa, dem heutigen Kuwait, und schloss mit ihm einen Bund, der ihn zum Stammvater der Israeliten und Moslems – wie zum geistigen Stammvater der Christen machte. „Da nahm Terach seinen Sohn Abram und Lot, den Sohn seines Sohnes Haran, und seine Schwiegertochter Sarai, die Frau seines Sohnes Abram, und führte sie aus Ur in Chaldäa, um ins (verheißene) Land Kanaan zu ziehen.“

Etwa 1200 Jahre später (ca. 900 v.Christi Geburt) gründeten die Stämme der Chaldäer am Westufer des Euphrat mehrere kleine Staaten (Emirate), die sie gegen die Eroberungs-versuche der großen damaligen Staaten, Assyrien und Babylonien verteidigen konnten. Ihr Widerstand war so erfolgreich, dass 300 Jahre später ein Chaldäer den Königsthron von Babylonien bestieg. Sein Sohn, Nebukadnezzar II, wurde der bedeutendste König dieser Chaldäer (den heutigen Kuwaitern). Nebukadnezars (Ne Bouche Kadne Zcar = Es gibt keinen Gott außer mir, dem König) eroberte Juda und zerstörte Jerusalem, raubte den Tempelschatz und führte den größten Teil des `Gottesvolkes´ in die Gefangenschaft nach Babel. In der babylonischen Gefangenschaft erlernten die Hebräer die aramäische Sprache, die sie auch beibehielten, als sich etwa 60 Jahre später die Prophezeiung Jesajas erfüllte: Kyrus, der König der Perser, eroberte Babel und befreite die Israeliten. Als sie nach Palästina zurückkehrten, behielten sie denjenigen Dialekt des Aramäischen, den sie während ihrer Gefangenschaft in Babylon erlernt hatten, als Umgangssprache bei. Hebräisch wurde bald nur noch bei religiösen Zeremonien gesprochen. So ist die Geschichte der Chaldäer in Mesopotamien mit der des Volkes Israel, wie mit allen orientalischen Reichen eng verknüpft.

     Auch folgendes Dokument aus dem 6. Jahrhundert n.Chr. erhellt die Frage nach der Ursprache. Es entstand im syrisch-christlichen Morgenland und wird der Schule `Ephraims des Syrers´ zugerechnet: „M`arrat gazzê“ (`Die Schatzhöhle´). Dieser Text, der aus drei überlieferten uneditierten Handschriften 1883 von Carl Bezold aus dem Syrischen ins Deutsche übersetzt wurde, beinhaltet eine Zusammenfassung der Urgeschichte des Menschen:
„Und in den Tagen des Peleg versammelten sich und zogen herauf alle Stämme und Nachkommen der Kinder Noah’s von Osten her und fanden eine Ebene im Lande Sinear; sie wohnten daselbst und hatten einerlei Sprache und einerlei Rede. Von Adam bis damals redeten sie alle in dieser Sprache, nämlich in der syrischen Sprache, welche die aramäische ist; denn diese Sprache ist die Königin aller Sprachen. Die früheren Schriftsteller aber irren, wenn sie sagen, das Hebräische sei die erste gewesen, und hier haben sie den Irrtum der Unwissenheit in ihre Schriften gemischt. Denn alle Sprachen der Welt sind von der Syrischen (Aramäischen) ausgegangen, und alle Reden in den Büchern sind mit ihr untermischt. In der Schrift der Syrer (aramäisch) dehnt die linke Seite die rechte aus, und der Rechten Gottes nähern sich alle Kinder der linken.“
So findet sich ebenfalls in dieser 1500 Jahre alten Schrift eine eindrucksvolle Bestätigung für die These, dass die aramäische Sprache der Ursprache am nächsten sei, die nach der griechischen Benennung der Aramäer auch „syrisch“ genannt wurde.
Die Beschreibung der Art des Schreibens, ob von links nach rechts – wie bei den indogermanischen Sprachen, oder von rechts nach links – wie im Aramäischen, Hebräischen oder Arabischen, scheint dem Autor der Schrift insofern bedeutsam zu sein, als hier möglicherweise von der unterschiedlichen Ausprägung der Gehirnhälften und der Herzensseite des Menschen die Rede ist. Er legt wert auf die Feststellung, dass im Gegensatz zur westlichen Schreibweise, die aramäische Schrift sich von rechts zum Herzen ausrichtet. (Als weitere Schreibrichtung sei hier das von oben nach unten der chinesischen Schrift nur am Rande erwähnt.)

     Die aramäische Sprache und Schrift war im vorchristlichen Jahrtausend in ganz Vorderasien verbreitet und im persischen Großreich offizielle Amtssprache. In Ägypten wurden zahlreiche aramäische Texte gefunden, die eine wichtige Quelle für die Geschichtsschreibung darstellen. Von besonderer Bedeutung sind beispielsweise die in dieser Sprache verfassten `Elephantine-Urkunden´. Das Aramäische, das sich nach und nach über den ganzen vorderen Orient und von dort weiter in die ganze damalige Welt ausbreitete, ist, wie dargelegt, durch früheste Schriftdokumente zuerst in Syrien nachweisbar. Tatsächlich entwickelte es sich zur wichtigsten Sprache des Nahen Ostens. In alttestamentlicher Zeit war aramäisch zugleich allgemeine Verkehrs- und Diplomatensprache des Orients. Sie war damals Reichssprache in Ägypten und Persien.
Auch revolutionierte die aramäische Sprache die Schriften. Große Teile des Alten wie des Neuen Testaments wurden im Aramäischen verfasst, das deshalb als die `zweite Sprache des Alten Testaments´ gilt. Der altsyrisch-aramäische Dialekt, der sogenannte Peshitta, ist die Sprache der ältesten kompletten Bibelübersetzung, die den griechischen, lateinischen – und somit auch der deutschen Lutherübersetzung zugrundeliegt. Weitere Zeugnisse dieser Sprache sind Inschriften und Fragmente auf Papyrus und Pergament in den großen Museen und Bibliotheken der Welt.
Bereits in assyrischer Zeit war aramäisch eine internationale Sprache und wurde im vorchristlichen Jahrtausend Weltsprache. Die bislang gängige Theorie der Sprachwissenschaft, das Aramäische hätte am Anfang des ersten Jahrtausends v.Chr. ältere Sprachen in Mesopotamien verdrängt, sollte durch die vorangegangenen Ausführungen der verwandtschaftlichen Beziehungen aller dort jemals ansässigen Sprachen und der gemeinsamen Entwicklungsprozesse aus der arischen Ursprache hinlänglich widerlegt sein.
Eine Besonderheit des Aramäischen ist, dass es sich in zahlreiche Dialekte teilt, deren Hauptgruppen ost- und westsemitisch sind. Der älteste überlieferte Dialekt ist der proto-aramäische, der vor über 3000 Jahren gesprochen wurde, was allerdings in Schlussfolgerung der Ursprachenthese keinesfalls die Existenz noch früherer aramäischer Dialekte ausschließt. Die ost-aramäischen Dialekte umfassten jüdisch-babylonisches Aramäisch, die Sprache der jüdisch-mesopotamischen Gemeinschaft, und Mandäisch. Die west-aramäischen Dialekte sind das christlich-palästinensische und samaritanische Aramäisch, (Die politische und religiöse Absonderung Samarias erklärt die Entstehung dieses separaten Dialektes;) und vor allem das jüdisch-palästinensische Aramäisch, das das Volk in Palästina zu Beginn unserer Zeitrechnung sprach. Die syrisch-orthodoxen Aramäer, oder die West-Syrer sprechen Turoyo, einen aramäischen Dialekt, der nur gesprochen, nicht aber geschrieben wird, weshalb mangels schriftlicher Überlieferung keine zeitlichen Angaben über seine Entstehung gemacht werden können. In der syrisch-orthodoxen Liturgie wird das sog. Alt-Syrische verwendet, weshalb Aramäisch auch „Kthobonoyo“ d.h. „Buch- oder Hochsprache“, oder auch „Syrisch“ genannt wird. Diese Sprache ist zugleich die Muttersprache des Volkes der Aramäer und Assyrer, die bis heute gesprochen wird.
Die Blütezeit des Syrisch-Aramäischen reicht bis ins 7.Jh. Die Syrer gehörten damals zum Teil dem Römischen und andernteils dem Persischen Reich an. Die persischen Syrer entschieden sich meistens für die nestorianische, und die römischen Syrer für die orthodoxe Lehre. Diese Spaltung der Kirchen führte zu einer Auseinanderentwicklung der syrischen Schriftsprache in zwei Dialekte, dem östlichen und westlichen. Die östlichen Syrer (Nestorianer, Chaldäer) schreiben Estrangelâ, die sich aus der ältesten syrischen Schrift bildete und die westlichen Syrer (Orthodoxe, Maroniten und Katholiken) Sertô.
Das Reichs-Aramäische, die Amtssprache der Perserkönige, stellte eine weiterentwickelte und verselbständigte Form des ältesten Aramäischen dar. Auf folgende weitere Idiome des sogenannten West- oder Reichs-Aramäischen soll hier nicht näher eingegangen werden: Pehlewi, Nabatäisch, Palmyrenisch, Melkitisch, Neuwest-Aramäisch. Der jüngste Dialekt ist ein spätliterarischer, der heute auch als modernes Aramäisch bezeichnet wird, das sogenannte Suroyo. Er entwickelte sich mit dem Aufstieg des Islam.

     Mit dem Beginn der Perserherrschaft (540 v. Chr.) wurde das Hebräische als Umgangssprache im jüdischen Volk vom Aramäischen allmählich verdrängt, das zur Zeit Jesu die Volkssprache in Palästina, und somit auch die Muttersprache Jesu war. Dies mag ein weiterer Punkt der Argumentation für die Nähe des Aramäischen zur Ursprache sein: Jesus sprach aramäisch! Die Annahme, dass der Schöpfer Adams und Evas, der sie, wie ausgeführt, mit der Ursprache begabte, auch nach Seiner Menschwerdung in der möglichst ursprünglichsten Sprache gesprochen haben wird, liegt nahe. (Wenn auch als sicher angenommen werden darf, dass Er alle Sprachen – und insbesondere die des Herzens – versteht.) Jesus sprach „galiläisch-aramäisch“; jenen Dialekt, in den man im Gottesdienst die heiligen Schriften übersetzte und in dem die aramäischen Teile des jerusalemischen Talmuds überliefert sind. Auch Matthäus schrieb sein Evangelium in dieser Sprache.
 

`Vater Unser´ in Aramäisch

Abwûn d’bwaschmâja

Oh Du, atmendes Leben in allem,
Ursprung des schimmernden Klanges.
Du scheinst in uns und um uns,
selbst die Dunkelheit leuchtet,
wenn wir uns erinnern.

Nethkâdasch schmach

Hilf uns einen heiligen Atemzug zu atmen,
bei dem wir nur Dich fühlen
- und Dein Klang in uns erklinge und uns reinige.

Têtê malkuthach

Lass Deinen Rat unser Leben regieren
und unsere Absicht klären
für die gemeinsame Schöpfung.

Nehwê tzevjânach aikâna d’bwaschmâja af b’arha

Möge der brennende Wunsch Deines Herzens
Himmel und Erde vereinen durch unsere Harmonie.

Hawvlân lachma d’sûnkanân jaomâna

Gewähre uns täglich, was wir an Brot und Einsicht brauchen:
das Notwendige für den Ruf des wachsenden Lebens.

Waschboklân chaubên aikâna daf chnân schvoken l’chaijabên

Löse die Stränge der Fehler, die uns binden,
wie wir loslassen, was uns bindet an die Schuld anderer.

Wela tachlân l’nesjuna ela patzân min bischa

Lass oberflächliche Dinge uns nicht irreführen,
sondern befreie uns von dem, was uns zurückhält.

Metol dilachie malkutha wahaila wateschbuchta l’ahlâm almîn.

Aus Dir kommt der allwirksame Wille,
die lebendige Kraft zu handeln,
das Lied, das alles verschönert
und sich von Zeitalter zu Zeitalter erneuert.
Wahrhaftige Lebenskraft diesen Worten !
Mögen sie der Boden sein,
aus dem alle meine Handlungen erwachsen.
Besiegelt im Vertrauen und Glauben.

Amên

Amen

 

 

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