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Ursprache

Vorwort – Die spirituelle Geschichte der Menschheit

Spirituelle Zeitreise

Vorwort

Die Vergangenheit trägt den Keim der Zukunft in sich.

Die Gegenwart des Hier und Jetzt erwächst aus diesem Samen.

 

Dieses Buch begibt sich auf eine faszinierende Reise durch die Zeit, die zugleich eine Reise in die Innenwelt und das Unterbewusstsein des Menschen ist. Im Zeitraffer ziehen an uns Zeitreisenden die Stationen der Menschheitsgeschichte vorüber, begegnen uns Persönlichkeiten, die bis Heute das menschliche Denken und den Lauf der Welt beeinflussen. Wir werden Zeugen von Geschehnissen der Vergangenheit, die jetzt noch ihre Schatten auf unseren Weg werfen.

In der Geschichte der Menschheit wurzeln die Ursachen unseres Denkens und Empfindens als jahrtausendalte Hypothek auf ein besseres Erkennen und eine hellere Wahrnehmung, die erst von einer erwachten Menschheit eingelöst werden kann, deren Kommen wir erwarten. Ansonsten – wenn nicht ein höherer Plan einer göttlichen Liebeführung existierte, der trotz Allem, was Menschen Menschen (und aller Kreatur) unter Missbrauch ihres freien Willens angetan haben (und noch antun), auf ein höher entwickeltes Bewusstsein zielte – würde sich der Mensch als Irrtum eines blinden Zufalls zweifellos selbst aus der Evolution ausradieren.

So ist also eine der Hauptfragen dieser Geschichtsforschungsreise – die Frage nach dem Sinn und ob in der Entwicklung der Menschheit eine Planhaftigkeit zu erkennen ist, die eine Evolution des Bewusstseins zu einem höheren Ziel wirkt, als es unserem beschränkten Mental derzeit noch erkennbar ist? Denn dann wäre die Hoffnung berechtigt, dass die heutige Unzivilisiertheit der Menschheit nur eine frühe Entwicklungsstufe eines vollkommeneren, wahren Menschseins wäre, das diese höhere Verwirklichung erst noch erwarten darf.

Insofern ist diese Betrachtung menschlicher Geschichte nicht zuerst archäologisch oder historisch – sondern spirituell. Nicht Ausgrabungen verblichener Gebeine und Scherben stehen hier im Vordergrund, sondern vielmehr das überlieferte Gedanken- und Schriftgut der Kulturen. Dennoch ist diese Reise – zugleich in die Urgeschichte und Zukunft der Menschheit – in gewisser Weise sehr wohl der Arbeit der Archäologen zu vergleichen, die sorgsam Scherbe um Scherbe zusammen setzen, um ein zerbrochenes Gefäß zu rekonstruieren. Denn hier wird ähnlich Puzzleteil um Puzzleteil zu einem ganzheitlichen Bild zusammen gefügt, das – einst lebendig – dem heutigen Erkennen der Wirklichkeit zumeist noch verborgen ist.

Tatsächlich wird auf dieser Reise durch die Zeit schon bald deutlich werden, dass die Selbsteinschätzung der heutigen (sogenannten) Zivilisation: sie sei allen vorangegangenen Zeitaltern weit überlegen, nur auf Unwissenheit und bornierter Selbstüberschätzung beruht. Denn es zeigt sich (– und darüber kann aller technischer Fortschritt der Moderne nicht hinwegtäuschen), dass es in der Geschichte der Menschheit ein tiefsinnigeres Sehen und weiter reichendes Schauen eines ganzheitlichen Welt- und Menschenbildes gab, von dem zu Lernen der Weltgesellschaft des 21. Jahrhunderts zweifellos gut täte. Denn wenn die Menschheit aus der Betrachtung ihrer Vergangenheit für die Zukunft nicht lernt, wird es für sie keine Zukunft mehr geben.

Die etablierte Geschichtsforschung verkennt noch die Zeichen der Vergangenheit zum Verstehen der Zukunft – als Wegweisung in eine bewusstere Gegenwart. Würden die Zeugnisse der vergangenen Menschheitsepochen als Relikte eines einstigen ganzheitlichen Wissens verstanden werden, (was sie in Wirklichkeit sind), könnte die heutige globale Gesellschaft aus der Erfahrung der Urahnen unendlichen Gewinn ziehen. Dann enthüllten sich zum Beispiel die Pyramiden der Welt und vorantiken Bauwerke in ihrer frappierenden geo-systematischen Beziehung zueinander, die von einer architektonischen Weisheit zeugen, die bis heute von den modernen Geschichtsforschern nicht verstanden, dechiffriert und gedeutet – geschweige denn trotz aller modernen Technologien nachgebildet werden kann. Denn, verstünden wir den mystischen Code der alten Baumeister, deren Bauwerke die Jahrtausende überdauerten, Erdbeben und Fluten überstanden haben, dann würden wir dem Erkennen unseres wahren Wesens und dem Grund unseres Hierseins näher gekommen sein. Dann wären wir in der Lage, diese Botschaft einer untergegangenen Menschheitskultur an unsere Zivilisation, die sie in heiliger Mathematik und Geometrie in ihren monumentalen Bauwerken überlieferte – zum Erstehen einer vollkommeneren Welt zu lesen und verstehen.

Es wird Zeit, diese Information für eine zukünftige Menschheit, deren Erkenntnisfähigkeit es wahrhaft verdienen würde, zivilisiert genannt zu werden, zu dechiffrieren und endlich zu verstehen. Doch leider ist unsere vermeintliche „Hochkultur“ derzeit noch nicht einmal ansatzweise zu jener Blüte gelangt, das universelle, ganzheitliche und spirituelle Erkennen unsere Altvorderen auch nur zu erahnen. Trotz aller warnenden Zeichen dieses heraufziehenden Gerichts von „Ursache und Wirkung“, das unsere jetzige Menschheitskultur in ihrer Unbewusstheit herbei ruft, bleibt sie (– obwohl immerhin überall in der Welt Einzelne erwachen –) ihrem wahren Wesen mehr entfremdet, als je zuvor eine andere es war.

Doch im kulturellen Erbe der Menschheit sind nicht nur die schwerwiegenden Belastungen der Hypothek des dunklen Massenbewusstseins verborgen, sondern auch die schier unglaublichen Früchte der Möglichkeiten zur geistigen Verwirklichung auf Erden. Darin bewahrt sind die Samen der Erkenntnis wahren Menschseins und unseres göttlichen Ursprungs, die als Zeugnisse der untergegangenen ersten Menschheitskultur noch immer unserer Lebenserfahrung harren.

Die Liebe Gottes, die als Quelle des Lebens und Lebensfunke im Herzen eines Jeden von uns wohnt, zielt darauf, uns zu unserer göttlich ererbten Vollkommenheit zu führen. Doch überlässt Sie uns – in freier Verantwortung der Entscheidung unseres Freien Willens – die Wahl unseres Weges, der schon einmal – diese Schrift erinnert daran – eine Menschheit sich Selbst vernichten ließ. Möge unsere heutige Weltgesellschaft die Fehler vermeiden lernen, die zum Untergang jener ersten Menschheitskultur führten und sich des verlorenen ganzheitlichen Weltbildes erinnern. Möge sie sich des umfassenderen Seins eines erleuchteteren Bewusstseins für würdig erweisen und erkennen, dass Alles mit Allem verbunden ist.

Die Revolution, die diese Welt zu einem Besseren verändern wird, beginnt im eigenen Herzen jedes Einzelnen. Dies ist der all-einige Weg zum Heil. Auf ein freudiges Erwachen!

 

AKADEMIE DER HARMONIK

München, 30.01.2015

 

Spirituelle Zeitreise

Reise durch die Zeit in die Ewigkeit

Die spirituelle Geschichte der Menschheit

Über dieses Buch:

Den Sinn zu entdecken in dem, was war, um Erkenntnis zu gewinnen für das, was sein wird, ist das Motiv dieses Buches. Der Autor dieser Zeitreise durch die spirituelle Geschichte der Menschheit, (die zugleich eine Reise in die Innenwelten und ins Hier und Jetzt ist,) fügt die Splitter der Geschichte zu einem ganzheitlichen Bild. So finden sich einfache Antworten auf die existenziellen Fragen des Lebens und nach dem „Woher?“ und dem „Wohin?“, die deshalb so überzeugend sind, weil sie nicht einer bloß äußerlichen Verstandesbetrachtung entspringen, sondern einer inneren Schau, die Jeder in sich Selbst lebendig als wahr bestätigt finden kann. Es wird uns bewusst, warum wir hier sind. Nichts geschieht zufällig. Alles hat mit uns Selbst zu tun.

Herausgeber:

KreuzKugel Emblem AKADEMIE DER HARMONIK

www.harmonic21.net

Verlag:

SinnverlagEmblemBücher mit Sinn

 

DruckVerlags GmbH Hamburg

Bestellung:

  Paperback     16.00 €     978-3-7323-2239-8
Hardcover     24.00 €    978-3-7323-2240-4
e-Book             8.00 €     978-3-7323-2241-1

Leseproben:

DIE SPIRITUELLE GESCHICHTE DER MENSCHHEIT

Akasha

Von der Entstehung der Welten

Die universelle Schöpfungsgeschichte

Die Urgeschichte der Menschheit

Von Ufos, Riesen und Gefallenen Engeln…

Atlantis und die große Flut

Die Arche, das Karma – der Tod

Wer ist `Hermes Trismegistos´?

Der geistige Turmbau zu Babel

Kosmogonie der Götzen und Dämonen

Die Sprachverwirrung im heutigen Babel

Die spirituellen Wurzeln der Menschheit

Der mystische Weg zur Vollkommenheit

Die Erlösung vom Tod

Vom Ende der Welt und Erwachen

Video

 

Die Arche-das Karma-der Tod

Die Weltzeitalter auf der Sternenuhr

ZEITREISE INS UNTERBEWUSSTSEIN DER WELT

Teil 4

Das Zwillingzeitalter

ca. 6680 bis 4520 v.Chr. (Übergang vom Satya-Yuga zum Treta-Yuga)

Arche Noah

Nach der großen Flut:

Die 2. (noahische) Hochkultur der Menschheit

Aus den drei Familien der Söhne von Noah (ursprachlich = `Die Liebe Gottes ist ewig´), der in Indien auch Manu (= `Der Mensch bist Du´) und in Babylon Utnapischtim (=`Der das Leben fand´) genannt wird, entstehen die Stämme der Japheten, Hamiten und Semiten.
Die Übereinstimmung der Zahlenstruktur der 8 Insassen der Arche (Noah, seine Frau, ihre 3 Söhne Japhet, Ham und Sem, sowie deren 3 Frauen) mit der DNS-Struktur, dem Binär-System der Computertechnologie (1-2-4-8-16-32-64-128-256-512-1024…) und der Zahlenmystik des I Ging (Vater, Mutter, 3 Söhne, 3 Töchter) ist keinesfalls zufällig, sondern stellt präzise die Formel des „Aus Einem entsteht Alles“ dar.

Nach dem Untergang der Ersten Menschheitskultur rettet Noah in der Arche nicht nur das Wissen um die Ganzheitlichkeit von Körper, Seele Geist, die Ursprache und die Sternenweisheit in die neue Zivilisation hinüber, sondern transportiert auch ein überschweres „Karma-Paket“, das als Hypothek auf der Zweiten Menschheitskultur lastet – bis auf den heutigen Tag. Die Ursachen jener Wirkung dieser karmischen Last – das unbewusst wirkende und die Freiheit der Gedanken beeinflussende Massenbewusstsein – waren die Entscheidung gegen die Einheit mit Gott und für die Bipolarität der Welt (die „Frucht vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen“), der Brudermord von Kain an Abel und auch die Kriege der ersten Hochkultur, die schließlich durch die Sintflut zu ihrem Untergang führten. Dieser Grundhypothek wurden bis heute endlos viele Taten hinzugefügt, die weiteren verheerenden karmischen Einfluss haben: auf jeden Einzelnen, seine Beziehung zu sich Selbst und zu den Anderen, die Beziehung zwischen Männer und Frauen – und nicht zuletzt auf die Beziehung des Menschen zu Gott.

Das, was in religiösem Kontext „Erbsünde“ genannt wird, ist also nichts anderes, als das kosmische Gesetz von Ursache und Wirkung (Karma). Die eigentliche Sünde – und es gibt nur diese eine – ist das Sich von Gott getrennt zu erleben. Dass der Mensch durch die Verneinung der Einheit mit Gott in die Bipolarität der Welt fiel, hatte Gott in Seinem Schöpfungsplan als Entscheidungsmöglichkeit des Freien Willens des Menschen allerdings bereits vor Anbeginn vorhergesehen.

Adam und Eva

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Von der Entstehung der Welten

Der Prozess der Zellteilung ist mehr als nur ein gleichnishaftes Bild: das biologische Ambivalent der weltenbildenden Verhältnisse der Musik bei der Erschaffung des Universums und des Lebens.

Johannes Kepler hatte die Verhältnisse der Tonabstände, die Pythagoras als Intervalle beschrieben hatte – 1:2, 3:5, 5:8, 2:3, 3:4, 4:5, 5:6, 7:8, 8:9 und 9:10 (sowie 15:16 und 24:25) – ohne Übertreibung die „weltenbildende Verhältnisse“ genannt. Zum Verhältnis 1:2 – der Halbierung der Saite – die als Oktave des Grundtones schwingt, sagt Kepler auf die Geometrie der göttlichen Mathematik bezogen:

„Ist nicht die Kreisteilung 1:2 die einfachste und ursprünglichste, wie auch das musikalische Intervall 1:2 die am meisten auffallende und ursprüngliche Oktav bildet? So hat Gott nicht einmal die Töne ohne Geometrie in die Welt eingeführt. (…) Die Natur liebt diese Verhältnisse in allem, was des Verhältnisses fähig ist.“

Das griechische Wort für Zellteilung – „Mitose“ – bedeutet Faden (was man im Hinblick auf die Stringtheorie in übertragenem Sinn auch „Saite“ nennen mag), und bezeichnet den Vorgang der Oktavierung der Zelle eines Lebewesens. Vor der Empfängnis ist die weibliche Eizelle (Zygote) eine Kugel. Sie ist als größte Zelle des menschlichen Körpers etwa 200 mal so groß wie eine normale Körperzelle. In dieser kugelförmigen Eizelle ist eine weitere Kugel – der Vorkern – der als Träger die Erbinformationen der DNS-Struktur – 23 Chromosomen enthält. Dies ist genau die Hälfte (Oktave) des vollständigen Chromosomensatzes (46) eines Menschen. Durch Verschmelzung der beiden Vorkerne von Ei- und Samenzelle, beginnt der Prozess der Zellteilung. Nach der ersten Teilung sind die beiden aus ihr entstehenden Zellen nur noch 100-mal so groß – (1:2) = „oktaviert“.

Nach Teilung der Zygote in zwei Zellen, teilt sie sich erst in vier, dann in acht, sechzehn, zweiunddreißig und so weiter, so dass sich die Zahl der Tochterzellen bei jeder neuen Teilung verdoppelt, während sich ihr Volumen (die Länge der Saite) halbiert. Auf diese Weise – sich zugleich verdoppelnder und halbierender Oktavierung – entwickelt sich die Zygote zu einer Kugel aus vielen Zellen, die man Furchungskugel (Morula) nennt. Dass sich die moderne Wissenschaft die Entdeckung dieser Zusammenhänge seit Ende des 19. Jahrhundert zugute hält, verkennt das jahrtausendalte Wissen um diese elementaren Vorgänge des Lebens.

1 : 2 : 4 : 8 : 16 : 32 : 64 … … Wir kennen diese Zahlenreihe. Bereits die alten Chinesen kannten die Bedeutung dieser Zahlenverhältnisse und schufen im „Buch der Wandlung“, dem I Ging, nicht nur die schematische Darstellung von Yang und Yin, sondern völlig korrekt den Aufbau der DNS-Struktur und den Prozess der Zellteilung. Darüber hinaus ist das taoistische Symbol Yang und Yin nicht nur philosophisches Sinnbild für die Dualität von „männlich und weiblich“, als die beiden Polaritäten der Erde, sondern zugleich ein Beispiel des Zirkelschlags der göttlichen Geometrie, mit der das Universum erschaffen ist.

Der Kreis (Wu-ki), der „ohne Anfang und Ende“ ist, ist das Zeichen für die Ewigkeit. Die Zweiheit („2“), die aus der Einheit des Kreises („1“) hervorgeht, benennt die beiden elementaren Prinzipien, die in ihrem fortwährenden Wandel Vergänglichkeit wirken.

Yang und Yin Weiterlesen

WER IST HERMES TRISMEGISTOS?

Die Sieben hermetischen Prinzipien

1.  Prinzip der Mentalität             (göttliche Geistigkeit)
2.  Prinzip der Entsprechung      (wie oben so unten)
3.  Prinzip der Schwingung         (alles ist Energie und in Bewegung)
4.  Prinzip der Polarität               (weiß/gut und schwarz/böse)
5.  Prinzip des Rhythmus            (alles ist in geordneter Bewegung)
6.  Prinzip des Karma                  (Ursache und Wirkung)
7.  Prinzip des Geschlechts         (männlich/weiblich)

Das Analogie Gesetz: `Wie oben, so unten´. `Wie im Himmel, so auf Erden´.

Dieses Gesetz der Analogie von Mikro- und Makrokosmos besagt auch folgendes: Alles, was auf einer oberen Ebene geschieht, hat eine Entsprechung in unteren Ebenen. Alles, was in den unteren Sphären geschieht, ist ein Abbild des Geschehens in den oberen Sphären. Kurz: `Wie oben, so unten !´ Dieser Satz ist universell und gilt für das ganze Universum, also für den Makrokosmos ebenso wie für den Mikrokosmos. Dieses kosmische Gesetz geht auf Hermes Trismegistos zurück, mit dessen rätselhafter Herkunft wir uns gleich ausführlicher beschäftigen werden, weil er als der Vermittler aller esoterischen Geisteswissenschaft gelten kann.

Im Kontext verschiedener Kapitel dieser Kosmogonie der Ursprache werden die Sieben Hermetischen Prinzipien deutlicher werden. Doch zunächst soll hier die sagenumwobene Gestalt des `Hermes Trismegistos´ näher untersucht werden. Wer war dieser `dreifache Lehrer´ der Menschheit, dem unter anderem die Erfindung der Schrift zugeschrieben wird? Seinen Spuren durch die Geschichte folgend, werden erstaunliche Zusammenhänge deutlich werden. Weiterlesen

Seminare

 

free flow energy

BASIS-SEMINAR

Emblem Farbe

 Ganzheitliche Heilung mit Licht (Farbe) und Klang

 Basis- und Schnupperseminar in der Akademie der Harmonik, Österreich

Zweitägige Einführung (Wochenende)

Jeden Monat nur einmal mit bis zu 10 Personen

 

Schwingungswesen Mensch

 „Harmonikale Schwingungstherapie“

Programm:

  • Erstellung des persönlichen Farb- und Klanghoroskops;
  • dessen Deutung (Erkennen seelischer- und körperlicher Blockaden);
  • Tageslichtdusche (10.000 lux) und Obertonbeschallung;
  • Einführung in die Zusammenhänge Ganzheitlicher Heilung.

 

Leistung:

  • 2 Übernachtungen in idyllischer Berglandschaft;
  • Vollpension (vegetarisch oder fleischlich nach Wunsch);
  • Wellnessprogramm mit ganzheitlicher Selbsterfahrung;
  • Erlebnistour in unberührter heiler Natur.

 

Kosten:

Alles inclusive 400.- €

 

Anmeldung und nähere Information:

info@harmonic21.net

Die Ursprache

 

DIE BEDEUTUNG DER BUCHSTABEN,

ZAHLEN UND SYMBOLE

 

                                       Die Erinnerung an die verlorene Ursprache und den Ursprung der Sternenweisheit ist zugleich der Weg zur Rückfindung zum vergessenen Selbst. Es geht hier nicht nur um die Wurzeln aller Sprache, Mathematik und Sternenkunde, die als Symbole erst zu dechiffrieren und übersetzen sind, bevor sie das Bewusstsein mit Inhalt füllt. Erst das Bewusstsein gibt den Zeichen und Symbolen der Sprachen ihre eigentliche Bedeutung. Ohne die Deutung des Geistes bleiben sie stumm. Je wacher das Bewusstsein ist, umso tiefer wird das Verständnis der Symbole, die sich der Leuchtkraft eines erwachten Bewusstseins enthüllen. In den Systemen der Sprache erkennt der `Mensch´ dann sein wahres Wesen in seiner Beziehung zu Gott, dem All und der Welt. Denn wie die Dinge selbst, die sie als Symbole beschreiben, sind die Sprachen der Mathematik, Geometrie, Musik und des geschriebenen Wortes göttlichen Ursprungs.

Entgegen der zur Zeit noch oft vorfindbaren Selbsteinschätzung des „modernen Menschen“ – mit seinen sogenannten „Wissenschaften“ einer veräußerlichten Weltsicht – die gern den Eindruck vermittelt, nie zuvor hätte er einen solch hohen Wissensstand wie heute erreicht, werden wir sehen, dass es sich in Wirklichkeit ganz anders verhält.
Vielmehr war den ersten Menschen ein ursprüngliches Wissen gegeben, das in den Systemen und Sprachen des 21. Jahrhunderts nur noch relikthaft erhalten und erinnerlich ist. Es zeigt sich, dass die frühe Menschheit durch die Geistbegabung und die`Ursprache´ im Vollbesitz der ganzheitlichen Erkenntnis und Anschauung der `Höheren Wirklichkeit´ war, die erst im Laufe der Menschheitsgeschichte weitgehend verloren ging – bis auf den heutigen Tag.

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VORWORT

DIE BEDEUTUNG DER BUCHSTABEN, ZAHLEN UND SYMBOLE

Die Erinnerung an die verlorene Ursprache und den Ursprung der Sternenweisheit ist zugleich der Weg zur Rückfindung zum vergessenen Selbst. Es geht hier nicht nur um die Wurzeln aller Sprache, Mathematik und Sternenkunde, die als Symbole erst zu dechiffrieren und übersetzen sind, bevor sie das Bewusstsein mit Inhalt füllt. Erst das Bewusstsein gibt den Zeichen und Symbolen der Sprachen ihre eigentliche Bedeutung. Ohne die Deutung des Geistes bleiben sie stumm. Je wacher das Bewusstsein ist, umso tiefer wird das Verständnis der Symbole, die sich der Leuchtkraft eines erwachten Bewusstseins enthüllen. In den Systemen der Sprache erkennt der `Mensch´ dann sein wahres Wesen in seiner Beziehung zu Gott, dem All und der Welt. Denn wie die Dinge selbst, die sie als Symbole beschreiben, sind die Sprachen der Mathematik, Geometrie, Musik und des geschriebenen Wortes göttlichen Ursprungs.

Entgegen der zur Zeit noch oft vorfindbaren Selbsteinschätzung des „modernen Menschen“ – mit seinen sogenannten „Wissenschaften“ einer veräußerlichten Weltsicht – die gern den Eindruck vermittelt, nie zuvor hätte er einen solch hohen Wissensstand wie heute erreicht, werden wir sehen, dass es sich in Wirklichkeit ganz anders verhält.
Vielmehr war den ersten Menschen ein ursprüngliches Wissen gegeben, das in den Systemen und Sprachen des 21. Jahrhunderts nur noch relikthaft erhalten und erinnerlich ist. Es zeigt sich, dass die frühe Menschheit durch die Geistbegabung und die`Ursprache´ im Vollbesitz der ganzheitlichen Erkenntnis und Anschauung der `Höheren Wirklichkeit´ war, die erst im Laufe der Menschheitsgeschichte weitgehend verloren ging – bis auf den heutigen Tag.

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Akademie der Harmonik

Freie Online-Akademie für ganzheitliches Bewusstsein
open source community for holism in science

Die Ziele der AKADEMIE DER HARMONIK:

  •    Entwicklung der ganzheitlichen Wissenschaft der UNIVERSELLEN HARMONIK;

  •    Harmonikale Grundlagen- und Anwendungsforschung;

  •    Förderung individueller und gesellschaftlicher Erkenntnisprozesse;

  •    Moderation des interdisziplinären Austauschs der Wissenschaften;

  •    Seminare und Weiterbildungen zur Erkenntnis holistischer Zusammenhänge;

  •    Unterstützung des globalen Dialogs über gesellschaftsrelevante Fragen.

Letztlich geht es um nicht weniger, als den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts angemessen und bewusst zu begegnen, die durch das Unwissen und die Maßlosigkeit eines falschen Fortschrittsdenken vom Menschen selbst herauf beschworen wurden. So abgehoben es sich in dieser Weltenstunde vielleicht noch anhören mag, die Verhinderung weltweiter Katastrophen, die systembedingt vorprogrammiert sind, kann nur durch einen globalen Bewusstseinswandel bewirkt werden:

DAS ERWACHEN DES GÖTTLICHEN BEWUSSTSEINS IM MENSCHEN
UND DIE TRANSFORMATION DES PLANETEN ZUM `HIMMEL AUF ERDEN´

Jeder, der an die Entwicklungsfähigkeit der Menschheit im 21. Jahrhundert glauben mag, ist eingeladen, sich mit seinen Visionen, Erkenntnissen und Fähigkeiten einzubringen.

Herzlich Willkommen!

2 Von der Entstehung der Welten

Reise durch die Zeit in die Ewigkeit

 2. Kapitel

bigbangVon der Entstehung der Welten

Die Zellteilung

Der Prozess der Zellteilung ist mehr als nur ein gleichnishaftes Bild: das biologische Ambivalent der Welten bildenden Verhältnisse der Musik bei der Erschaffung des Universums und des Lebens.

Johannes Kepler hatte die Verhältnisse der Tonabstände, die Pythagoras als Intervalle beschrieben hatte = 1:2, 3:5, 5:8, 2:3, 3:4, 4:5, 5:6, 7:8, 8:9 und 9:10 (sowie 15:16 und 24:25) – ohne Übertreibung die „Welten bildenden Verhältnisse“ genannt. Zum Verhältnis 1:2 – der Halbierung der Saite des Monochords – die als Oktave des Grundtones schwingt, sagt Kepler auf die Geometrie der göttlichen Mathematik bezogen:

„Ist nicht die Kreisteilung 1:2 die einfachste und ursprünglichste, wie auch das musikalische Intervall 1:2 die am meisten auffallende und ursprüngliche Oktav bildet? So hat Gott nicht einmal die Töne ohne Geometrie in die Welt eingeführt. (…) Die Natur liebt diese Verhältnisse in allem, was des Verhältnisses fähig ist.“

 

Das griechische Wort für Zellteilung – „Mitose“ – bedeutet Faden (was man im Hinblick auf die Stringtheorie in übertragenem Sinn auch „Saite“ nennen mag), und bezeichnet den Vorgang der Oktavierung der Zelle eines Lebewesens. Vor der Empfängnis ist die weibliche Eizelle (Zygote) eine Kugel. Sie ist als größte Zelle des menschlichen Körpers etwa 200 mal so groß wie eine normale Körperzelle. In dieser kugelförmigen Eizelle ist eine weitere Kugel – der Vorkern – der als Träger die Erbinformationen der DNS-Struktur – 23 Chromosomen enthält. Dies ist genau die Hälfte (Oktave) des vollständigen Chromosomensatzes (46) eines Menschen.

Durch Verschmelzung der beiden Vorkerne von Ei- und Samenzelle, beginnt der Prozess der Zellteilung. Nach der ersten Teilung sind die beiden aus ihr entstehenden Zellen nur noch 100-mal so groß – (1:2) = „oktaviert“.

Zellteilung

Nach Teilung der Zygote in zwei Zellen, teilt sie sich erst in vier, dann in acht, sechzehn, zweiunddreißig und so weiter, so dass sich die Zahl der Tochterzellen bei jeder neuen Teilung verdoppelt, während sich ihr Volumen (die Länge der Saite) halbiert. Auf diese Weise – sich zugleich verdoppelnder und halbierender Oktavierung – entwickelt sich die Zygote zu einer Kugel aus vielen Zellen, die man Furchungskugel (Morula) nennt. Dass sich die moderne Wissenschaft die Entdeckung dieser Zusammenhänge seit Ende des 19. Jahrhundert zugute hält, verkennt das jahrtausendalte Wissen um diese elementaren Vorgänge des Lebens.

1 : 2 : 4 : 8 : 16 : 32 : 64 … … Wir kennen diese Zahlenreihe. Bereits die alten Chinesen kannten die Bedeutung dieser Zahlenverhältnisse und schufen im „Buch der Wandlung“, dem I Ging, nicht nur die schematische Darstellung von Yang und Yin, sondern völlig korrekt auch den Aufbau der DNS-Struktur und den Prozess der Zellteilung. Darüber hinaus ist das taoistische Symbol Yang und Yin nicht nur philosophisches Sinnbild für die Dualität von „männlich und weiblich“, als die beiden Grundpolaritäten der Erde, sondern zugleich ein Beispiel des Zirkelschlags der göttlichen Geometrie, mit der das Universum erschaffen ist.

Der Kreis (Wu-ki), der „ohne Anfang und Ende“ ist, ist das Zeichen für die Ewigkeit. Die Zweiheit („2“), die aus der Einheit des Kreises („1“) hervorgeht, benennt die beiden elementaren Prinzipien, die in ihrem fortwährenden Wandel Vergänglichkeit wirken.

 

 

Yang und YinYang und Yin

Somit darf das „Yang und Yin“ Symbol, das in der altägyptischen Symbolik als „Uroborus“ – die sich in den Schwanz beißende Schlange – dargestellt wird, als „Weltformel“ der chinesischen Philosophie bezeichnet werden, da sie den dialektischen Grund alles Seienden vollständig verbindet und beschreibt. Yang und Yin sind als Urprinzipien Licht und Dunkel, Tag und Nacht, hart und weich, Ja und Nein, Plus und Minus, Mann und Frau… Alles Lebendige auf der Erde trägt diese beiden magnetischen Pole in sich – wie auch die Erde selbst. Nichts in der Welt existiert, das nicht im wechselhaften Zusammenspiel dieser dualen Gegensätze gebildet wäre. (Auf die Beziehung von Yang und Yin zur Musik – in der Erscheinlichkeit von „Dur und Moll“, wird an anderer Stelle näher einzugehen sein.)

Die männliche Form trägt zugleich einen weiblichen Anteil in sich – und anders herum. Keiner der beiden Pole kann ohne den anderen bestehen, weil sie im Wechselspiel ihres Magnetfeldes untrennbar miteinander verbunden sind: in Wirklichkeit EINS (1), auch wenn sie sich getrennt voneinander (2) erleben.

Im Licht der Höheren Wirklichkeit ist das bipolare Denken ein unzivilisiertes, veraltetes Denkmuster, das in die Illusion des Sich-getrennt-Erlebens von Gott und von Allem führt. Indem Gott (Yang) sich in Seiner Schöpfung (Yin) „oktavierte“, erschuf Er (1) in der Kraft der Liebe den Gottessohn (2) Adam Kadmon.

Die Evolution des Bewusstseins wird im Erwachen der Menschheit die Erinnerung an das Eins-mit-Allem-Sein bringen und so aus dem Hin-und-her-Geworfen-Sein zwischen den Polen befreien.

 

 

Beziehung von Zahl, Klang und Form

Für Kepler ist die Kugel ein spirituelles Symbol. Er sieht in ihr – „der heiligen Sphäre“ – nicht nur den Grundbaustein der kosmischen Ordnung, sondern auch den Inbegriff der göttlichen Geometrie. Sie ist für ihn die primäre Sprache des Geistes, durch die Gott in vollkommener Übereinstimmung mit der Mathematik und den harmonikalen Gesetzen der Musik, alles hervorgebracht hat, was ist.

Im Gegensatz zu dem heute in Wissenschaftskreisen weit verbreiteten Irrtum, das der Kosmos (griechisch = Ordnung) und das Leben zufällig entstanden seien, sieht Kepler, wie schon vor ihm Pythagoras und Hermes Trismegistos – und Jedem, der aus dem zwiegespaltenen Denken zu ganzheitlichem Sehen erwacht ist – einen göttlichen Plan im kreativen Spiel mit Zahl, Klang und Form. Durch bewusste Bewegung des Geistes im Raum schafft Gott nach dem Maß der Zahl die Schwingung des Klanges und zugleich die geometrischen Formen des Lebens in den Dimensionen des Seins.

 

 

Die Geometrie des Menschen

Nicht nur äußerlich ist der Mensch mit seinen paarweisen Gliedmaßen, Augen und Ohren eine diffizile geometrische Form, die in ihrer Ordnung über jedes „zufällige Entstandensein“ erhaben ist – auch die zellulare Struktur seines Körpers ist reine Geometrie. Mit der oben beschriebenen Zellteilung griffen wir allerdings jenem Ereignis vor, das, ehe sich die Zygote auf so wunderbar harmonikale Weise teilen kann, zuvor zu geschehen hat: Die Empfängnis.

Die existenzielle „Schnittstelle“ der Entstehung neuen Lebens ist die Vereinigung der Gegensätze von Yang und Yin. Dies ist ein geheimnisvoller Prozess, der den Alten Mysterium war. Heute – nicht zuletzt durch die modernen Verhütungsmittel und als Folge einer zunehmenden Materialisierung des Bewusstseins – ist dieses „Welten schaffende“ Ereignis zumeist zu bloß körperlichem Sex verkommen. Dabei kann dieser Akt der körperlichen Vereinigung als Symbol für eine tiefer gehende seelische – und noch tiefer gehend – geistige Vereinigung (Unio Mystica) erlebt werden, deren größte Freude sich zweifellos in der Vereinigung zweier liebenden Herzen entfaltet.

Wenn also der männliche Spermius die weibliche Eizelle erreicht, nachdem er von millionen Samenzellen als erster ankam, wirft er seine Geißel, das Fortbewegungsmittel, mit dem er sich durch den Raum bewegte, ab. (Ein Vorgang, der sich in gewisser Weise beim Sterben durch den Abwurf des verschlissenen Körpers wiederholt.)

Der Kopf des Spermiums, der männliche Vorkern, hat die gleiche Größe wie der weibliche Vorkern. Durch die Vereinigung der männlichen und der weiblichen Zelle entsteht die erste Zelle des neuen menschlichen Wesens, die befruchtete Eizelle oder Zygote. Nun hat sie – statt der nur 23 Chromosomen der männlichen und der weiblichen Keimzelle – 46 Chromosomen, die den kompletten Chromosomensatz eines Menschen ausmachen. Aus der Vereinigung von „1“ + „2“ entsteht die „3“.

 

Kernfusion

Die biologische Vereinigung, die zugleich ein seelisch-geistiger Prozess ist, hat in der Verschmelzung zweier Atomkerne ein entsprechungsreiches Bild. Die so genannte Kernfusion, die sonnengleiche Energien freizusetzen vermag, ist auf atomarer Ebene dem Vorgang der körperlichen Zell-Verschmelzung vergleichbar. Auch Atome kann man sich kugelförmig vorstellen, die von ebenfalls kugelförmigen Elektronen mit 9/10 der Lichtgeschwindigkeit umkreist werden. Unter dem Elektronen-Mikroskop werden ihre Bahnen als „Elektronen-Wolke“ sichtbar, die gleichfalls kugelförmig ist.

Würden sich beispielsweise zwei Wasserstoffatomkerne – entgegen der elektrisch abstoßenden Kräfte ihrer Protonen – sehr nahe kommen, würden sie – unter Freisetzung gewaltiger Energien – zu einem Heliumkern verschmelzen, wie es bei der schier unerschöpflichen Energie der Sonne der Fall ist.

Dazu müssten die Protonen derart beschleunigt werden, dass sie die abstoßenden elektromagnetischen Kräfte überwinden. Dazu bedarf es eines großen Energieaufwandes, denn zur Verschmelzung der beiden Kerne benötigt es eine Temperatur von mehreren millionen Grad. Doch viele milliarden Mal mehr, als man an Energie aufzubringen hätte, um diese Annäherung der Wasserstoff-Atomkerne zu bewirken, würde man an Kraft durch deren Fusion freisetzen. Während Atomphysiker und Philosophen darüber diskutieren, ob es einen grundlegenden symbolischen Unterschied zwischen der Gewinnung von Atomenergie durch Kernspaltung oder durch Kernfusion gibt, lehnen Gegner der Atomstromgewinnung beide Formen als unverantwortlichen Eingriff des Menschen in den göttlichen Schöpfungsplan ab.

Supernova NASA, Hubble-1987 A

Sternnebel„Ameisen-Sternnebel“, NASA

Das Prinzip der biologischen Zellteilung – die Verschmelzung der männlichen Samenzelle mit der weiblichen Eizelle – ähnelt also auf verblüffende Weise den beschriebenen atomaren Vorgängen.

Um nun auf den harmonikalen Prozess der Oktavierung und den Welten bildenden geometrischen Plan Gottes zurück zu kommen: Wir sahen bereits, wie sich die befruchtete Eizelle teilte und haben die daraus entstehende Zygote (Fischblase) gedanklich noch vor Augen, aus der alles weitere in fortgesetzter Teilung nach dem Maßstab der harmonikalen Zahlenreihe des Dualen Systems entsteht.

So teilt sich die bipolare Zygote also zunächst in vier Zellen, die geometrisch als vier Kugeln in Form eines Tetraeders erscheinen:

 

TetraederTetraeder

Diese vier Zellen teilen sich nach demselben harmonikalen Gesetz, das – wie im Dualen System, dem I Ging und der Oktavierung der Musik, auch in allen biologischen Prozessen wirksam ist – in acht Zellen. Als acht Kugeln innerhalb einer Kugel bilden sie die Form des zweiten Platonischen Körpers – den Würfel. So entsteht das „Ei des Lebens“, das als Welten bildende geometrische Grundform des biologischen Lebens, die Harmonik der Musik mit den elektromagnetischen Schwingungen der „Matrix des Lebens“ verbindet. Denn die Geometrie der Körper ist als sichtbar gewordener Klang zugleich Schwingung. Der Geist, der diesen Bauplan erdacht hat, ist göttlicher Geometriker, Mathematiker und Musiker zugleich. Dies erklärt, warum den alten Kulturen die Geometrie wie die Musik heilig war.

HexaederHexaeder

 

Die 8 Sphären der Keimzellen

Diese acht Zellen verfügen als die „Mütter aller Zellen“ über die Fähigkeit fast unbeschränkter Reproduzierbarkeit durch Teilung in alle verschiedenen Arten von Körperzellen der unterschiedlichsten Spezialisierung. Erst mit weiteren Zellteilungen beginnt die Ausbildung der Charakteristika der jeweiligen Lebensform, sei sie menschlich oder tierisch.

Auch in diesem Zusammenhang beantwortet sich die Frage nach dem Zufall durch die zielstrebige Planhaftigkeit einer Stammzelle von selber, dass sie genau weiß, welche von den verschiedenen Körperzellen sie genau an welche Stelle zu setzen hat.

Diese acht Zellen sind die so genannten „Stammzellen“, um die viele Begehrlichkeiten von „Gentechnikern“ und Klonforschern kreisen. Die acht Stammzellen sehr junger Embryos nennt man „Totipotent“, weil aus jeder einzelnen von ihnen ein vollständiges Lebewesen zu wachsen vermag.  Sie entfachten einen heftigen Streit um die Frage der Ethik in der Medizin: Wie weit darf der Mensch eingreifen in die göttliche Ordnung des Lebens? Und tatsächlich besteht die Gefahr, dass man aus Profitgier die ethischen Grenzen des Lebens einreißt – und, wie der Zauberlehrling (Goethe), der in seinem unbewussten Tun Dinge in Gang brachte, die er nicht kontrollieren konnte – fahrlässig an Genen von Pflanzen, Tieren und Menschen herum manipuliert. Schon durch seine unbedachten Experimente mit der “Kernspaltung” entfaltete der Mensch global eine destruktive Kraft, die nicht nur durch die zunehmende Radioaktivität der Erde, sondern mehr noch in der fatalen Bewusstsein spaltenden Symbolik zur Wirkung kommt.

 

ei des lebensDas Ei des Lebens

In den folgenden Rotationen um die zentralen Kernpunkte im „Ei des Lebens“ wächst im weiteren Prozess der geometrischen Schöpfung die „Blume des Lebens“. Dieses urbildliche Gewächs ist ebenfalls ein sakrales Urbild der ganzheitlichen Geometrie, die zweidimensional die drei- und vierdimensionale Wirklichkeit abbildet.

Die ersten acht Zellen allen biologischen Lebens teilen sich in der nächsten Rotation weiter zu 16 Zellen und bilden die Form eines Würfels in einem Würfel. Die „Blume des Lebens“, die so entsteht, ist als weitere geometrische Urform ebenfalls ein archetypisches Symbol der Menschheit. Mehr als nur ein paar ineinander gezirkelte Kreise stellt es das Lebensprinzip im kosmischen Schöpfungsplan des „Großen Kreators“ dar.

 

Ei des LebensDie Blume des Lebens

Die Blume des Lebens findet sich in allen Weltkulturen als mystisches Zeichen göttlicher Harmonie. Sechstausend Jahre alt sind die ältesten in Stein gemeißelten Zeugnisse. Ob im antiken Tempel von Abydos im alten Ägypten, den frühen Synagogen Galill und Mesada im vorchristlichen Israel, in der orientalischen Ornamentik, oder der christlich-sakralen Architektur: wie dort findet sich die „Blume des Lebens“ auch in Indien, China und Amerika als Urbild des geometrischen Bauplans des Großen Geistes, der Alles aus dem Nichts erschafft. Nach ihrem Muster wachsen ebenso Kristalle, natürliche Blumen, Zellen von Tieren und Menschen, wie die mikro- und makrokosmischen Strukturen der Weltkörper. Dies sollte deutlich machen, warum den alten Kulturen die Geometrie, Mathematik und Musik heilig waren: weil sie die Lebens- und Schwingungswirklichkeit in Form, Zahl und Klang allumfassend ausdrücken.

Lebensblume

Wenn Sie diese Leseprobe interessiert hat, lesen Sie bitte im Buch „Reise durch die Zeit – in die Ewigkeit“ die Fortsetzung dieses Kapitels. Darin geht es u.a. um die Entstehung der „Frucht des Lebens“, des „Baumes des Lebens“ und dem „Baum im Samen des Lebens“. Es handelt desweiteren von der „Weltharmonik Metatrons“ und den metatronischen Würfel, der alle universellen Formen kosmischer und biologischer Entwicklungsfähigkeit darstellt.

Spirituelle Zeitreise

Reise durch die Zeit in die Ewigkeit

Herausgeber:

KreuzKugel Emblem AKADEMIE DER HARMONIK

www.harmonic21.net

Verlag:

SinnverlagEmblemBücher mit Sinn

DruckVerlags GmbH Hamburg

Bestellung:

 Paperback     16.00 €     978-3-7323-2239-8
Hardcover     24.00 €    978-3-7323-2240-4
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Weitere Leseproben:

DIE SPIRITUELLE GESCHICHTE DER MENSCHHEIT

Akasha

Von der Entstehung der Welten

Die universelle Schöpfungsgeschichte

Die Urgeschichte der Menschheit

Von Ufos, Riesen und Gefallenen Engeln…

Atlantis und die große Flut

Die Arche, das Karma – der Tod

Wer ist `Hermes Trismegistos´?

Der geistige Turmbau zu Babel

Kosmogonie der Götzen und Dämonen

Die Sprachverwirrung im heutigen Babel

Die spirituellen Wurzeln der Menschheit

Der mystische Weg zur Vollkommenheit

Die Erlösung vom Tod

Vom Ende der Welt und Erwachen

Video

 

Programm

Das Programm der UNIVERSELLEN HARMONIK ist umfangreich – wie kann es anders sein? Geht es doch um die ganzheitliche Wissenschaft, wie das Kleinste mit dem Größten zusammenhängt – und letztlich ALLES EINS ist. Somit ist dieses Programm ein Ausflug in den Mikro- und Makrokosmos und eine Reise vom Anbeginn bis zum Ende der Zeit.

VISION 21     Diese Vision ist eine inspirierte Schau der globalen Entwicklung der Menschheit im 21. Jahrhundert. Hier ist zu lesen, warum das materialistische System kollabieren muss, bevor der „Neue Mensch“ in Frieden und Freude die „Neue Erde“ bewohnen wird.

DIE URSPRACHE     Diese Rückerinnerung an die innerliche Bedeutung der Buchstaben, Zahlen und Symbole führt zu den geschichtlichen Wurzeln der Menschheit zurück. Die Rekonstruktion der einstigen Ursprache dechiffriert den Code des Wortes und erschließt einen ungeahnt tiefen Sinn.

DIE UHR DER WELT     beschäftigt sich eingehend mit dem Phänomen der Zeit und stellt zugleich ein neuartiges Zeitmess-Instrument vor, das – nach harmonikalen Gesetzmäßigkeiten konstruiert – nicht nur die Quantität der Zeit anzeigt, sondern auch deren individuelle Qualität.

DIE MATRIX DES LEBENS     beschreibt die Schwingungswirklichkeit des Universums und der Welt und erkennt den Menschen als Schwingungswesen, was für seine Selbsterkenntnis und die Evolution seines Bewusstseins von weitreichender Bedeutung ist.

VON DER LIEBE     Die Liebe als mächtigste Schwingung – jenes Licht allen Lichtes, das die Welten und das Leben hervorgebracht hat – ist das Herz der Universellen Harmonik. Hier geht es insbesondere um ihre transformatorische Kraft, das Leben des Einzelnen wie der globalen menschlichen Gesellschaft zu einer göttlichen Vollkommenheit zu wandeln, wie es in dieser Weltenstunde noch kaum vorstellbar scheint.

     In all diesen Programmpunkten der ganzheitlichen Wissenschaft der Harmonik geht es um die Evolution des Bewusstseins. Sie hat wohl kaum die abermilliarden Jahre lange Entwicklung des Lebens mit dem Ziel der Verstandesebene voran gebracht, wie sie sich zur Zeit noch im Menschen darstellt, der diesen Planeten bewohnt. Sicher hält sie noch höhere Bewusstseinszustände der Erleuchtung bereit, zu der der Mensch im 21.Jahrhundert endlich bald erwachen – oder sich selbst ausradieren wird.

Das Programm wird ständig aktualisiert und um neue Kapitel erweitert. Wir selbst können nicht mehr auseinanderhalten, wer von uns was geschrieben hat. Es ist in jedem Fall von der Liebe, Wahrheit und Freude inspiriert.

Wir freuen uns auf Resonanz und laden zu vertiefenden Gedanken ein, die dazu beitragen, die Universelle Harmonik zu erweitern und ergänzen.

Herzlich

Agila und Elaah


Die Reise zum Anbeginn

Andreas Klinksiek

 

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Kurzbeschreibung

Erscheinungstermin: 20. Oktober 2003
Dieses Buch beschreibt die spirituelle Urgeschichte der Menschheit im Spiegel des 21.Jahrhundert aus der Perspektive eines ganzheitlichen Weltbildes.
Die hier gestellten Fragen nach dem Grund der Dinge erschließen das Universum in seinen Dimensionen. Es enthüllt sich der Bauplan des kosmischen `Uhrwerks´, das, (im Gegensatz zur Ansicht manch sogenannter `wissenschaftlicher Theorie´, die ein „zufälliges“ Entstandensein des Universums und des Lebens postuliert), ohne den Plan eines „großen Uhrmachers“ nicht denkbar ist. Mit der Ergründung des Zieles und der Absicht des göttlichen Schöpfungswerkes stellt dieses Buch einen Beitrag zum interkulturellen Dialog der Religionen dar, dessen Entwurf einer ganzheitlichen Philosophie des 21.Jahrhunderts von fächerübergreifendem Interesse ist.
In einer `KOSMOGONIE DER URSPRACHE´ entschlüsselt es den kosmischen Code des altägyptischen Tarot, des altchinesischen I Ging und der Sprache der Sterne. Es wird deutlich, dass sich in allem geschichtlichen, gegenwärtigen und zukünftigen Geschehen der Menschheit der göttliche Plan von `Anbeginn´ realisiert.
Dieses Buch ist eine Zeitreise in die spirituelle Urgeschichte der Menschheit, die den Blick für die Zukunft weitet und in einer ganzheitlichen Weltsicht Sinn vermittelt – auch für die persönliche Gegenwart. Die Liebe Gottes enthüllt sich als der Grund des Lebens und weist den Weg zum höchsten Ziel spiritueller Bewußtwerdung in der Erkenntnis des seit `Anbeginn´ verheißenen Erlösers (hebr.= Messias; gr.= Christus) des gefallenen Universums: Jesus ! Kurz: Dieses Buch berührt den Grund.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

… „Das Buch ist auch noch flüssig zu lesen, also ein Buch zum Verschlingen! Durch die verschiedenen Tabellen und komprimierten Daten dient es aber auch als Nachschlagewerk. (…) Fazit:
Für Suchende, die abseits des Wissenschafts-Einheitsbreies einen Überblick rund um die Schöpfung bekommen wollen, ist das Buch „Die Reise zum Anbeginn“ sehr gut geeignet. (…) Gerald Berghöfer — (A-Site.at, 04. Februar 2004)… „Ein hochinteressantes Buch über das wahre Sein des Menschen und über die Wirklichkeit der Evangelien. Es gibt etliche Erklärungen, Aufzeichnungen und Einführungen in die Themen der Urgeschichte der Menschen.“ …
Bewertung: 5 Sterne – Roman Hanhart — (Yoda.ch,16. Januar 2004)

… „Kurz: Wir dürfen mit „Die Reise zum Anbeginn“ wieder einmal ein Buch benennen, das wir jedem Leser empfehlen und darüber hinaus allen `Fragenden´ und `Suchenden´ als fundiert sach- und fachlich qualifizierten `Reisebegleiter´ regelrecht ins Bücherregal stellen möchten.“ Gerd Kirvel — (Jenseits des Irdischen, 01. März 2004)… Zu loben ist der Fleiß des Autors, der aus vielen Kulturen Legenden und Mythen detailliert beschreibt und verbindet. Dabei ist die Aufmachung des Buches sehr leserfreundlich: Schriftsatz gut zu lesen, Randverweise auf Bibelstellen oder Heraushebung der wichtigen Stichpunkte, Auflockerung durch Bilder und Tabellen.(…)“ Herbert Huber — (Gavagai.de, 29. Dezember 2003)

Der Verlag über das Buch

Diese Zeitreise führt zu der Wiege der Kulturen und den wesentlichsten Stationen der Zeitgeschichte. Die Erinnerung an die verlorene Ursprache und den Ursprung der Sternenweisheit wird zum Weg zur Rückfindung zum vergessenen Selbst. Es geht nicht nur um die Wurzeln aller Sprache, Mathematik und Sternenkunde, sondern ebenso um das Geist-Seele-Körper-Wesen `Mensch´ in seiner Beziehung zu Gott, dem All und der Welt; kurz: um die grundlegenden Fragen des Lebens.

Die Reise beginnt Heute, im 21.Jahrhundert, an der Schwelle zum 3.Jahrtausend (n.Chr.), am Beginn des Wassermannzeitalters. Eine Epoche in der Menschheitsgeschichte, die geprägt ist von dem materialistischen Weltbild einer Gesellschaft, die sich und die Welt in nur 100 Jahren mehr verändert hat, als in den 8000 Jahren zuvor. Die spotartige Schau im Zeitraffer-Vorüberflug der Jahrtausende kann nur die wichtigsten Stationen der Menschheit berühren. Die Zeitlandschaft wird vorüberfliegen und geschichtliche Ereignisse und Personen, die Menschheitsepochen prägten, am Horizont des Zeitgeschehens auftauchen, ehe sie sich, mehr oder weniger lange Schatten werfend, dem Blick des Zeitreisenden im Nebel der Vergangenheit entziehen. Kurz werden sie als Sterne ihrer Zeit aufstrahlen, die über einen Teil der damaligen Welt als beherrschendes Prinzip ihrer Kultur aufgingen. Sie blieben im menschlichen `Ur-Gedächtnis´ als Meilensteine menschlicher Entwicklung in Symbolen, Bildern und Zeichen erinnerlich und erhielten sich in Mythen, Mysterien und Ritualen. Sie konditionierten unsere Seh-, Denk- und Wahrnehmungsgewohnheiten auf unserem Weg aus der Vergangenheit durch die Gegenwart in die Zukunft.

Entgegen der oft überheblichen Selbsteinschätzung der modernen Wissenschaft, die gern den Eindruck vermittelt, nie zuvor hätte der Mensch einen solchen Wissensstand wie heute erreicht, weist dieses Buch nach, dass es sich tatsächlich völlig anders verhält. Vielmehr war den ersten Menschen ursprünglich ein Wissen gegeben, das heute nur noch in Relikten erhalten ist. Es zeigt sich, dass die frühe Menschheit durch die Geistbegabung und die `Ursprache´ im Vollbesitz der Erkenntnis und Anschauung der Wirklichkeit war, die erst im Laufe der Menschheitsgeschichte weitgehend verloren ging. Diesen Spuren geht diese Schrift nach und findet erstaunliche Zusammenhänge mit weitreichender Bedeutung für die heutige Zeit.

Dieses Buch begleitet den Leser zu den vergangenen Kulturen und zum Anbeginn geistiger Menschwerdung, als den Menschen die vergessene Ur-Sprache und Sternenweisheit als Geistesgabe Gottes überkam. Die Rückfindung zum Ursprung aller Sprache, Mathematik und Sternenkunde kann nicht nur die etymologische und archäologische Forschung bereichern, sondern wird auch dem an seinem `Woher´ und `Wohin´ interessierten Leser ein nützliches Navigations-Instrument zur Orientierung auf seinem persönlichen Lebensweg sein. Denn `die Reise zum Anbeginn´ ist zugleich eine Reise in die Tiefen des Bewußtseins. Das Augenmerk gilt dabei insbesondere der sprachlichen, spirituellen und kulturellen Entwicklung des Stammbaumes der (geistigen) Menschheit.

Diese Reise in die Urgeschichte des Menschen beschreibt nichts weniger als den Sinn des Lebens und den Weg zum `vollkommenen Menschsein´. wie er zu allen Zeiten und allen Kulturen durch göttliche Offenbarung kundgetan war.  Wegen der heutigen persönlichen und gesellschaftlichen Entfremdung weiß der moderne Mensch gemeinhin nur noch sehr wenig von diesem eigentlichen Lebensziel. Es entfaltet sich eine ganzheitliche Weltsicht, die von der Einheit der Vielfalt und der Vielfalt der Einheit innerhalb einer vollkommenen göttlichen Ordnung zeugt. Nachvollziehbar entwickelt sich das fast vergessene, aber in den Sprachen nach wie vor lebendige Urwissen vom „Einklang im Vielklang“ und dem höchsten Ziel der spirituellen Bewußtwerdung: dem „Einssein mit Allem“. Das holistische Weltbild dieser Kosmogonie findet in den Quellen der heiligen Bücher der Menschheit brennend aktuelle Informationen, die auch für die in zahllose Fachgebiete zersplitterte Wissenschaft zur Gewinnung einer ganzheitlichen Perspektive geeignet sind.
 

 

Rezension

5 von 5 Sternen Vom Ursprung des Seins, der Sprache und der Religionen,26. November 2005
Von Ellen Francke (Buxtehude) –
Rezension bezieht sich auf: Die Reise zum Anbeginn – Kosmogonie der Ursprache (Taschenbuch)

Dieses Buch ist eine Schatztruhe – randvoll mit wesentlichen Informationen zu zahlreichen menschheitsgeschichtlichen, kulturellen,
spirituellen und kosmischen Themen, die sich wie in einem Kaleidoskop zusammenfügen zu einem so noch nie gesehenen Bild.
Diese „Reise“ führt die Leser zugleich durch die Menschheitsgeschichte und in ihre eigenen Innenwelten.
Die Rekonstruktion der in Babel verlorenen Ursprache geht weit über eine bloß theoretische Betrachtung hinaus
und verschaffte mir ein vertieftes Verständnis für das Wort im allgemeinen – und mehr Gefühl für meine persönliche Sprache im besonderen.
Ich kann „Die Reise zum Anbeginn“ jedem empfehlen, der mehr über seine kulturelle und spirituelle Herkunft wissen will.
Das übersichtliche Register macht dieses Buch auch als kulturhistorisches Nachschlagewerk geeignet.

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DER URSPRACHENBAUM

 Das Alter der Menschheit

 Über die Datierung der bislang ältesten Knochenfunde von menschartigen Wesen(Australopithecus ramidus) in Ostafrika streiten sich die Gelehrten. Die Schätzungen des Alters reichen von fünf bis zwei millionen Jahre. Wie hat der Mensch der Steinzeit gesprochen ? Hat er gesprochen?

 Die Sprache der Vokale

Universell ist die Sprache der Vokale (Selbstlaute: a, e, i, o, u), die in allen Kultur- und  Sprachräumen verstanden wird und mit denen schon Kinder ihre Gefühle zum Ausdruck bringen:     `aaa´ = Bewunderung oder Wohlfühlen mitteilen;
                   `eee´ = Aufmerksamkeit erregen;
                   `ooo´ = Freude oder Erstaunen zeigen;
                   `i i i´  = Abscheu erklären;
                  `uuu´ = Angst oder Unbehagen vermitteln; und in Lautverbindungen wie
                  `aua´ = Schmerz ausdrücken.

 Zivilisation                      

Der Zeitraum von etwa 8000 Jahren zurück in die Urgeschichte der Menschheit zu den Anfängen der Sprache, zum Anbeginn aller Kultur, ist nur ein Augenaufschlag in der Geschichte der Erde. Aber erst von den letzten 6 – 8000 Jahren spricht man von einer Zivilisation und Kultur der Menschheit. Was bewirkte so plötzlich, dass der Mensch, der bis dahin millionen von Jahren kaum größere Entwicklungssprünge gemacht hatte, auf einmal innerhalb der letzten 8000 Jahre eine Hochkultur nach der anderen aufbaute ?        

     Kultur        

Zweifellos war es die Geistbegabung, die den Menschen mit Sprache, Sternenweisheit und Schrift in die Fähigkeit versetzte, diese Entwicklung zu vollziehen, die ihm offensichtlich 3 millionen Jahre lang nicht möglich gewesen war – und auch weitere 10 millionen Jahre nicht möglich gewesen wäre, wenn ihm nicht der Geist eine völlig neue Qualität des Bewusstsein geschaffen hätte. Im Gegensatz zu der Behauptung vieler `wissenschaftlicher´ Sprachforscher, die auch die menschliche Sprache für ein `zufälliges´ Produkt der Evolution halten, sollen hier insbesondere folgende Thesen anschaulich verdeutlicht werden:

     Die Ursprache

These 1           Das Wort ist dem Menschen von Gott gegeben.
These 2           Es gibt eine Ursprache, aus der alle Sprachen entstanden sind.
These 3           Die Rückbesinnung auf das göttliche Urwort wird für die persönliche Entwicklung des Einzelnen, wie für die Menschheit im Allgemeinen eine große Bewusstseins-Entwicklung bewirken.

Geistbegabung                           

Die ungeteilte geistige Schau, die Gott dem ersten (Geist-)Menschen mit der Geistbegabung gab, versetzte ihn in die Lage, das Wesen der Tiere, Pflanzen und Dinge im Garten Eden nicht nur im Grunde zu erkennen, sondern auch, sie bei ihrem wirklichen Namen zu benennen: „Und Gott der Herr machte aus Erde alle die Tiere auf dem Felde und alle die Vögel unter dem Himmel und brachte sie zu dem Menschen, dass er sähe, wie er sie nennte; denn wie der Mensch jedes Tier nennen würde, so sollte es heißen. Und der Mensch gab einem jeden Vieh und Vogel  unter dem Himmel und Tier auf dem Felde seinen Namen.“ 1 Mose 2,19

Sprachbegabung                        

Die Folge dieser Gabe war, dass der Mensch, nach millionen von Entwicklungsjahren, die ihn kaum  über die Primaten erhoben hatten, mittels der Sprache, die ihm vom Geist gegeben wurde, nun Macht über die Natur gewann. Diese Sprache Gottes, deren ausgesprochenes  „Es werde !“ gleichzeitig vollbrachte Tat ist, war es, die den Menschen durch die Artikulationsfähigkeit aus seinem tierähnlichem Dasein erhob und ihm dadurch überhaupt erst ermöglichte, Gedanken zu denken und sie mitteilend auszusprechen.  Diese Sprachbegabung schaffte ihm Verständnis und war die Voraussetzung dafür, sein Leben,  statt instinktgelenkt, fortan planmäßig zu gestalten. Sie ermöglichte ihm eine erbauliche Kommunikation, die über die bloße Artikulation körperlicher Bedürfnisse hinaus, ihn zum Mitschöpfer der Welt machen sollte. Ohne Sprache wäre der Mensch noch heute kaum mehr  als ein Tiermensch, wenn er sich seiner einstigen Sprachbegabung inzwischen auch so weit entfremdet hat, dass er kaum noch ahnt, was für geistige Kräfte im Wort ruhen, die zu wecken ihm nur durch die Rückbesinnung auf den göttlichen Ursprung des Wortes gelingen wird. Die Sprache stellt jene Schöpferkraft im Menschen dar, mit der er das Denken, Fühlen und Wollen seines Bewusstseins zum Ausdruck bringt.       

Die Kraft des Wortes             

Die Fähigkeit mittels Lauten Gedanken zu artikulieren, die von anderen Menschen verstanden werden, bezeugt die reingeistige Kraft des Wortes. Insofern ist die Sprache Voraussetzung für jeglichen zwischenmenschlichen Dialog und jeden Austausch der Kulturen. Ohne Sprache gäbe es keine sinnvolle Gemeinschaft unter den Menschen.

Das vergessene Wort                

Wie am gegenwärtigen Sprachgebrauch ersichtlich wird, wandelte sich die alte, gottgegebene Ursprache, die das innere Wesen der Dinge benannte, in viele veräußerlichte Verstandessprachen, die vor allem durch ein materielles Verständnis der Dinge geprägt sind. Deshalb bleibt den heutigen Menschen vieles verborgen, was einem früheren, inneren Verstehen selbstverständlich war.

Jedem Wort wohnte eine Kraft inne, die im Empfänger und Hörer seelisch und geistig Resonanz erzeugte. Mit zunehmender Veräußerlichung und Materialisierung des menschlichen Geistes ging mit der Ursprache auch mehr und mehr die Urkraft und die Urbedeutung des Wortes verloren. Doch der göttliche Same des Wortes ist unzerstörbar. Der alte Sprachgeist lebt auch in den neueren Sprachen fort und birgt noch heute unter der Oberfläche äußeren Verstehens,  so tief man nur zu erkennen vermag, Sinntiefe. Geistige Sprachforschung ist mehr als Etymologie.
Sie heißt uns, den Geheimnissen des Wortes bis zu den Wurzeln zu folgen, und wird uns schließlichden Sinn und die Macht der Laute offenbaren.

Die Suche nach der Ursprache                          

Seit Menschengedenken wurde in allen Kulturen nach dem verlorenen Wort geforscht. Ein zweieinhalb Jahrtausende altes Experiment zur Wieder-Entdeckung der Ursprache ist von dem ägyptischen König Psammetich I. überliefert: Er setzte zwei neugeborene Kinder bei einem Ziegenhirten in der Wildnis aus, der kein Wort zu ihnen sprechen durfte. Ihre einzigen Gefährten waren Ziegen, deren Milch die Kinder tranken. Nach zwei Jahren waren die einzigen Laute, die sie von sich gaben: „bek bek“ – das Nachahmen des Meckerns der Ziegen. Psammetich forschte nach dem Ursprung des Lautes „bek“ und erfuhr, daß die Phryger in ihrer Sprache das Brot `bekos` nannten. Somit war für Psammetich I. das Phrygische die Ursprache der Menschen.                       

In der Antike hat sich besonders Pythagoras durch die Begründung der Wissenschaft der Harmonik hervorgetan, die vornehmlich die Beziehung von Zahl, Klang und Kosmos zum Inhalt hat. Auch Platon und Homer gaben den Sprachforschern bis Heute wichtige Impulse. Im Mittelalter galt der Philosophie die Sprache als ein Geschenk Gottes, dessen sich der Mensch durch den Sündenfall unwürdig gemacht hätte.

1419 entdeckte man in Florenz ein Manuskript mit Hieroglyphen-Auslegungen, das im 4. oder 5. Jahrhundert in Alexandrien entstanden war, und glaubte darin den Schlüssel  zum ägyptischen Weistum gefunden zu haben.

In der Renaissance und der darauffolgenden Barock-Zeit richtete sich das Interesse mehr auf die `lebenden´ Sprachen, in der Hoffnung, aus ihnen die Ursprache zurück verfolgen und restaurieren zu können. Lange galten die romanischen Sprachen als besonders ursprünglich, weil man glaubte, durch ihre Verwandtschaft zum Altgriechischen, Hebräischen und Ägyptischen, der Ursprache nahe zu sein. Die Vorstellung der Einheit von Gott, Sprache, Licht und Leben prägte insbesondere die abendländische Kultur bis ins 18. Jahrhundert hinein.

Aufklärung         

Dann begann durch die sogenannte `Aufklärung´ eine entscheidende Veränderung, die als Ursache für eine Loslösung von geistigen Werten betrachtet werden darf, die unter der Prämisse einer `neuen Rationalität´ vielfach zu einem hochmütigen Ausschluss aller mystischen oder nicht empirischen Weisheitswege geführt hat, die sich dem Verstandesdenken der `Aufgeklärten´ nicht erschlossen haben. Bei aller sinnvollen Befreiung von Aberglauben, feudalistischen Herrschaftsstrukturen und verkrusteten Dogmen wurde jedoch vielfach das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Die Folge war eine einseitige verstandesmäßige Ausrichtung und ein wachsender Mangel an Spiritualität, der gerade in der heutigen Zeit vielen spürbar wird, die auf der Suche  nach dem Sinn des Lebens entweder in anderen Kulturen Grund suchen, oder leicht Opfer pseudoesoterischer Lehren und Heilsversprechungen werden.

Die Sprache und das Wort    

Goethe verarbeitet die kritische Neubewertung des Wortes und der Sprache durch die Epoche der Aufklärung in seinem Werk „Faust“: „Geschrieben steht: `Im Anfang war das Wort!´ Hier stock ich schon ! Wer hilft mir fort ? Ich kann das Wort so hoch unmöglich schätzen.“ Eine Szene später verspottet Mephisto die Sprachgläubigkeit, indem er dem Schüler ironisch rät: „Im ganzen haltet Euch an Worte ! Dann geht Ihr durch die sich`re Pforte zum Tempel der Gewißheit ein. […] Mit Worten lässt sich trefflich streiten, mit Worten ein System bereiten, an Worte lässt sich trefflich glauben, Von einem Wort lässt sich kein Jota rauben.“ (Goethe, Faust I, V)

In einem Brief vom März 1816 bekennt Goethe, die Sprache sei das Organ gewesen, wodurch er sich während seines Lebens am meisten und liebsten den Mitlebenden mitgeteilt habe. Aber er hätte müssen auf´s deutlichste begreifen lernen, dass die Sprache nur ein Surrogat ist:„Wir mögen das was uns innerlich beschäftigt oder das was uns von außen anregt ausdrücken wollen. Auf meinem Wege bin ich diese Unzulänglichkeit der Sprache nur allzu oft gewahr worden und habe mich dadurch abhalten lassen, das zu sagen was ich hätte sagen können und sollen.“
Immerhin ahnte auch Goethe den verborgenen inneren, geistigen Wert des Wortes, was in seiner Äußerung deutlich wird: „Anatomieren magst du die Sprache, doch nur ihren Kadaver. Geist und Leben entschlüpft flüchtig dem groben Skalpell.“

Die Sprache ist ein Mysterium, das mit zunehmender Reife des Einzelnen, des Sprechenden oder Hörenden immer tiefer verständlich wird. Darum sind es gerade die Dichter aller Sprachen und Kulturen der Menschheit, die auf den Klang des Wortes lauschend, die Silben entziffern und Empfindung für den Takt des Sprachrhythmus entwickeln. Sie spüren der Beziehung von Wort, Klang und Farbe nach, die sich in ihrer Verwandtschaft zu den Proportionen und Bedeutungen der Zahlen in der Intensität des musischen Ausdrucks äußert

     Dichtung    

Wie die Maler mit Farben ihre Licht- und Schattenbilder malen, die dem Betrachter zu Brücken in jene geistigen Sphären werden, aus denen sie ihre Inspirationen gewannen, so machen die Musiker mit ihren Instrumenten Klänge hörbar, die in einer höheren Mathematik mit den kosmischen Wellen schwingen und die Hörer gleichsam der Schwere der Erdanziehung entheben – zum Tanz.

Wie diese Künstler setzen die Schriftsteller die Buchstaben, verdichten die Worte in mannigfacher Beziehung zueinander und formen daraus einen verständlichen Sinn. Wie die Maler wirken Musiker und Dichter mit Klangfarben und Farbtönen, denn durch die Wechselseitigkeit von Auge, Ohr und Vorstellungskraft der Imagination ergänzt der eine Sinn, was dem anderen fehlt.
Somit befinden sich auf der Farbpalette des Dichters 26–saitiger Laute, die er, den harmonikalen Gesetzen seiner Kunst und der Inspiration des Geistes folgend, zu immer neuen Silben, Worten und Sätzen verdichtet, die ihn in immer tiefere Erkenntnis des Wunders der Sprache führen. Das Werk, an dem er baut, ist nicht aus leblosem Stein, sondern es lebt und ist das geistige Haus, in dem er ewig wohnt.

Das Wort

Dass das Wort lebt, zeigt sich nicht nur in der genialen Wandlungsfähigkeit der Sprache, mit der sie in ständiger Veränderung jahrtausendelang ihren inneren, ursprachlichen Wesenskern in allen so unterschiedlich scheinenden Sprachen der Welt erhalten hat, sondern auch, weil alle Elemente der Sprache verschiedene Deutungsebenen und einen mehrfachen Sinn haben.

Der vielfache Wortsinn                     

Ganz abgesehen von der Unbewußtheit, in der wir mit unserer Rede zahllose Urlaute des geistigen Schöpfungswortes aneinanderreihen und als Schwingungen in den Äther des Raumes senden, kaum ihre Wirkung und Resonanz ahnend, verhüllen sich uns meistens auch die im folgenden beschriebenen Bedeutungen des Wortes, die gleichwohl in jedem Satz wirkend gegenwärtig sind.

Der willkürliche Wortsinn:

Bei diesem Phänomen wird das Gehörte von dem Hörer umgedeutet: Er hört, was er hören will  und was ihn in seinen Grundauffassungen bestätigt.

Der Bi-polare Wortsinn:

Jedes Wort trägt die Polarität der Gegensätze in sich, da es mit jedem zum Ausdruck gebrachten positiven oder negativen Sinn, auch die Existenz des Gegenteils ausdrückt, weshalb man zugleich mit dem, was man sagt, ungleich viel mehr ausdrückt mit dem, was man nicht sagt.

Der dreifache Wortsinn:

Desweiteren trägt jedes (inspirierte) Wort eine Dreideutigkeit in sich, die sich erstens in einem äußerlichen, materiellen Weltsinn kundtut; zweitens in einem höheren seelischen Entsprechungssinn; und drittens in einem tieferen geistigen Sinn des Wortes ausdrückt (der dem Redner zumeist selber unbewußt ist).

Der vierfache Wortsinn:                       

Die moderne Kommunikationstheorie unterscheidet bei jeder Mitteilung, und sei sie scheinbar noch so belanglos, die gleichzeitige Vermittlung von vier Informationen: 1. »Sachinhalt« (Die vordergründige Absicht der Information); 2. »Selbstoffenbarung« (Mit jeder Information gibt der Informant etwas von sich selber kund); 3. »Beziehung« (Mit der Art der Formulierung der Information drückt der Informant gleichzeitig aus, was er von dem Adressaten hält und wie sie zueinander stehen); 4. »Appell« (Wozu der Informant den Adressaten veranlassen möchte). Weil also ein und dieselbe Nachricht vier Botschaften gleichzeitig enthält, spricht der Entwickler dieser Theorie, Friedemann Schulz von Thun, von einem »Empfang mit vier Ohren«:

                        1.   Das »Sach-Ohr« („Wie ist der Sachverhalt zu verstehen ?“),
                        2.   das »Selbstoffenbarungs-Ohr« („Wer ist der Sprechende ?“),
                        3.   das »Beziehungs- Ohr« („Wie sieht er mich ?“)
                        4.   und das »Appell-Ohr« („Was will er von mir ?“)


Der Ursprachenbaum

     Die Entdeckung der indogermanischen Sprachwurzel erfolgte im Jahre 1786. Damals hielt William Jones, ein Richter in Fort Williams bei Kalkutta, einen epochalen Vortrag über die Sprache des indischen Altertums und begründete so die indogermanische, oder „indoeuropäische“ Sprachforschung: „Die Sanskrit genannte Sprache, wie altertümlich sie auch sei, ist von wunderbarem Bau; vollkommener als das Griechische, reicher als das Lateinische, und in ihrer Feinheit noch herrlicher als jede dieser beiden; doch beiden so nahe stehend, sowohl in den Wurzeln der Wörter wie in den grammatischen Formen, als dass dies durch Zufall bewirkt sein könnte; so eng verwandt, dass kein Philologe alle drei untersuchen könnte, ohne zu dem Schluss zu gelangen, dass sie alle einer gemeinsamen Quelle entstammen, die möglicherweise nicht mehr existiert. Es bestehen ähnliche Gründe, wenn auch nicht ganz so zwingende, für die Annahme, dass sowohl das Gotische (Germanische) als auch das Keltische, wenn auch mit einer andersartigen Sprache vermischt, denselben Ursprung wie das Sanskrit haben. Das Altpersische mag man dieser Familie hinzurechnen.“                    
1812 wies Franz Popp nach, dass die Konjugation des Verbs in den Sprachen Sanskrit, Griechisch, Latein, Persisch und den germanischen Sprachen demselben Muster folgt.

Übersicht Indo-Germanischer-Sprachen   

Zum indogermanischen Sprachstamm gehören folgende lebende Sprachen:

 1.  Iranische Sprachen
2.  Indische Sprachen
3.  Keltische Sprachen
4.  Griechisch
5.  Armenisch
6.  Romanische Sprachen (italienisch, spanisch, französisch, portugiesisch, rumänisch)
7.  Albanisch
8.  Germanische Sprachen (skandinavische Sprachen, deutsch, englisch, holländisch, Afrikaans)
9.  Baltische Sprachen
10. Slawische Sprachen
11. Mongolische, koreanische und chinesische Sprachen
12. Ägyptisch, aramäisch, hebräisch und arabisch
13. Sonderfälle (Basken, Aborigines, Indianer…)

Die Äste am Baum der Ursprache

Die Entwicklung der Sprachzweige des Sprachenbaumes lässt sich wie folgt skizzieren.

1. Iranisch (Altpersisch)          

Nicht zufällig, wie wir im weiteren Verlauf sehen werden, finden die iranischen Sprachen hier zuerst Erwähnung, da die Vermutung naheliegt, dass im Altpersischen eine wesentliche Wurzel besagten Baumes zu entdecken ist. Avestisch wurde vor mehr als 2500 Jahren gesprochen, jedoch reichen die sprachlichen Anfänge sehr viel weiter zurück. In Avesta wurde die heilige Schrift des Propheten Zarathustra verfasst. Das heutige Neupersisch (Farsi) hat sich weit von alten indogermanischen Grundformen fort entwickelt. Ein Merkmal dieser Sprache ist die Übersichtlichkeit des Lautsystems und der grammatikalischen Formen. Im Iran wird hauptsächlich die arabische Schrift verwendet, deren Zahlensystem und Ziffern heute international in allen Sprachen der Welt gebräuchlich sind.

2. Armenisch  

Das armenische Alphabet ist in seiner jetzigen Form mindestens 1500 Jahre alt, wenngleich die später ausführlich dargelegte Vermutung nahelegt, dass die Wurzeln dieser Sprache, die heute nur noch im Staatsgebiet Armeniens gesprochen wird, etwa 6000 Jahre auf den Grundtypus vieler Sprachen zurückreicht, dessen Stamm ebenfalls das Altpersische (insbesondere Nordpersisch) ist.

3. Indische Sprachen

Das Sanskrit wurde bis etwa 500 v. Chr. gesprochen. Heute bezeichnet diese, der allen gemeinsamen Ursprache ebenfalls sehr nahe Sprache, überwiegend philosophische und transzendente Inhalte. Wie keine andere überlieferte Schrift vermittelt Sanskrit das Wissen um die Kraft der Urlaute (siehe die Meditation: „Om Mani Padme Hum“). OM/AUM ist ein Symbol hinduistischer spiritueller Erkenntnis. Es ist zugleich ein Symbol der Form (das unterschiedliche Bewusstseinszustände ausdrückt) als auch Schwingungskraft des Klanges. Diese Silbe ist kein magisches Wort, sondern eine Manifestation der spirituellen Kraft, das die Gegenwart des Absoluten in der irdischen `Scheinwelt´ (skr.:= Maya) bezeichnet. Das sogenannte Mittelindisch wurde bis etwa 500 n.Chr. gesprochen; aus dem sich das Spätmittelindische im Mittelalter entwickelte. Heute spricht man in Indien Hindi, Urdu und Bengali, die sich seit dem 10. Jhdt. nachweisen lassen. Der Unterschied zwischen den sehr ähnlichen Sprachen Hindi und Urdu besteht darin, dass Hindi in der uralten Devangari-Schrift des Sanskrit, und Urdu arabisch geschrieben wird.

4. Keltische Sprachen

Während sich die meisten indogermanischen Sprachen sehr weit ausgedehnt haben, wird die keltische Sprache in den letzten Jahrtausenden zunehmend weniger gesprochen. Gleichwohl gehen ihre Ursprünge sehr weit in die Urgeschichte zurück. Den Schriftzeichen der Kelten, die Runen (woher sich das deutsche Wort `raunen´ ableitet), wird eine magische Symbolkraft nachgesagt. Die Ur-Rune (Swastika) soll in ihrer kosmischen Wirkkraft gleichbedeutend mit der Sanskrit-Silbe OM (AUM) sein, (vergleiche auch das christliche `Amen´). Auch wird eine Beziehung zwischen den Bedeutungen der Runen und den altindischen heiligen Schriften der `Veden´ vermutet. (Siehe auch die `Edda´, keltisch-germanische Götter- und Heldendichtung und Spruchweisheit). Das traditionelle Versmaß der runischen oder eddischen Schau ist der Stabreim, wie er in der Edda des Sämund Sigfusson in altnordischer Sprache überliefert wurde.

     Dass das Schriftgut alter Kulturen häufig im Versmaß vermittelt ist, (z.B. auch die vedischen Schriften, oder Homers `Ilias´) wird auf göttliche Inspiration zurück geführt. Insbesondere die Bibel enthält (nicht nur in den Psalmen) einen Rhythmus (der allerdings nur in den Urschriften unverfälscht zum Ausdruck kommt, hingegen in andere Sprachen nur andeutungsweise übersetzbar ist), der zutiefst bedeutungsvoll ist. Hier ist die Sprache nicht bloß Information, sondern trifft und wirkt als Schwingung zugleich durch ihren rhythmischen und melodiösen Klang. Erst in späterer Zeit wurden Reime auch für profane Dichtungen verwandt.
Früh beherrschten keltische Sprachen von Irland bis Österreich, von Südpolen bis Nordspanien – halb Europa. Heute werden keltische Sprachen (Gälisch) nur noch in Irland, Schottland und Wales als Zweitsprache gesprochen.

5. Griechisch  

Die Entwicklung der griechischen Sprache ist, einzigartig im europäischen indogermanischen Sprachraum, über einen Zeitraum von über 2500 Jahren durch schriftliche Zeugnisse bestens dokumentiert. Diese Sprache ist im wesentlichen geprägt durch die Einwanderung nordischer und persischer Volksstämme, die schon im 2. Jahrtausend vor Christus stattgefunden hat.
Die Schrift übernahmen die alten Griechen im 9. Jhdt v. Chr. von den Phöniziern, die diese in den beiden Jahrhunderten zuvor aus den ägyptischen Hieroglyphen entwickelt haben. Wie überhaupt das Vorbild für die meisten Alphabete der Welt, die wie unser lateinisches mit A B (C) G beginnen (gr.:= Alpha, Beta, Gamma…; hebr.:= Aleph, Beth, Gimel…; arab.: = Alif, Bai, Ghim…) – das altägyptische Tarot ist. Auf diesen Ursprung wird später näher eingegangen werden.
Aus dem Griechischen übernahm das Deutsche eine Reihe von Wörtern, vor allem aus dem philosophischen und wissenschaftlichen Sprachgebrauch: z.B. Mathematik, Politik, Demokratie, Elektrizität, Atom oder Chaos …

6. Romanische Sprachenfamilie

Zwischen den verschiedenen Zweigen dieses `Astes´ des Sprachenbaumes wurden von Jacob Grimm (1785-1863) eindeutige Regeln der Lautverschiebung entdeckt: Das sind `gesetzmäßige´ Veränderungen von Lauten der Aussprache gemeinsamer Wurzeln, bei denen es sich nicht um Einzelfälle handelt, sondern um einen dauerhaften Austausch von meistens Konsonanten. Zum Beispiel einspricht dem [p] in lat.:`pater´ – ein [v] in deutsch:`Vater´ – und ein [f] in engl.: `father´; dem [t] in lat.:`frater´ entspricht ein [ð] in engl.:`brother´, ein [d] in deutsch:`Bruder´; usw.

6 a Latein

Auf der italienischen Halbinsel war das Lateinische im 6. Jahrhundert vor Christus eines unter vielen Dialekten. Durch die Expansion des Römischen Imperiums entwickelte sich aus dem Dialekt eines unbedeutenden Stammes im Latinum die bedeutendste Sprache der Antike, die zur sprachlichen Mutter Europas wurde. Das klassische Latein hatte nur eine relativ kurze Blütezeit von 100 v.Chr. bis 14 n.Chr., dem Tod Kaiser Augustus. Auf den Spuren der römischen Legionen verbreitete sich diese Sprache über weite Teile Europas. Bis ins 5. Jahrhundert blieb das nachklassische und später das Spätlatein die allgemeine Umgangssprache. Ab Ende des 6. Jahrhundert veränderte sich das gesprochene Latein des Alltags so sehr, dass hier in jeweiliger Kulturregion der Übergang zur nachfolgenden romanischen Sprache stattfand.
Doch das Erbe des Lateinischen lebte in der Sprache der Priester und Gelehrten fort, denn schon im 2. Jahrhundert hatte es als Kirchensprache das Griechische verdrängt. (Dass die katholische Kirche ihren Gläubigen, die zumeist nicht des Lateinischen mächtig waren, keine Bibelübersetzungen in ihrer Sprache zu lesen gestattete, und bis weit ins 20. Jahrhundert hinein auch die Messen auf Lateinisch gehalten wurden, gehört allerdings eher zu den unrühmlichen Kapiteln der Kirchengeschichte.)
In West- und Mitteleuropa wurde Latein ab dem 8. Jahrhundert die Sprache der Wissenschaft und lange Zeit die Unterrichtssprache der europäischen Universitäten. Auch heute noch sind die Fachtermini der Wissenschaften international lateinisch (obschon durchaus auch gewisse Fachausdrücke griechischen und arabischen Ursprungs sind). Dies ermöglicht vor allem in der Medizin, aber auch in anderen Fachbereichen, eine internationale Verständigung.

6 b Italienisch

In Italien, dem einstigen Kerngebiet des Römischen Reiches, hat sich die italienische Sprache in größter Anlehnung an die lateinische Muttersprache entwickelt. Bereits aus dem Jahr 960 ist ein zweisprachiges Dokument in Latein und einer Vorform des heutigen Italienisch überliefert. Insbesondere Dante Alighiere (1265-1321) machte mit seiner „Göttlichen Komödie“ den Dialekt seiner Heimat, der Toskana, zur Literatursprache. Die Aussprache des Italienischen ist sehr einfach und es müssen nur wenige Regeln beachtet werden, da die Differenz zwischen Schriftsprache und gesprochener Sprache sehr gering ist. Beim Erlernen der Sprache ist vor allem die komplizierte Konjugation der Verben ein Hindernis. Die Beugung des Substantivs und des zugehörigen Adjektivs ist allerdings durch seine Regelmäßigkeit einfach. Wie im Französischen können Worte nicht zusammengesetzt werden. Das Italienische eignet sich (als aus dem Land hervorragender Künste) besonders für den Gesang. Deshalb sind noch heute Fachtermini der Musik und der Gesangsausbildung zumeist italienisch.

6 c Französisch          

Wie alle romanischen Sprachen hat das Französisch seinen Grundwortschatz aus dem Lateinischen übernommen. Es löste im 18. Jahrhundert Latein als Sprache der Höfe und Diplomatie ab.
Französisch entfernte sich von allen romanischen Sprachen am weitesten vom Latein. Zwar ist die Rechtschreibung diesem vorbildenden Ursprung noch ziemlich nah, jedoch hat sich die mündliche Sprache ganz anders entwickelt. So bewahrte die Schrift Konsonanten am Wortende, die nicht mehr gesprochen werden, was beim Erlernen der Sprache häufig zu Verwirrung führt. Zum Beispiel das gesprochene ver (=Wurm) auch vers (=gegen), verre (=Glas) oder vert (=Grün) bedeuten kann. Für deutschsprechende Lernende ist auch ungewohnt, dass das Französische im Gegensatz zum Deutschen (allerdings konform mit dem Englischen) das Zusammensetzen von mehreren Wörtern nicht zulässt. Allgemein wird dieser Sprache ein schöner Klang nachgesagt, der auf dem Umstand beruht, das ein reicher Wechsel zwischen Selbst- und Mitlauten stattfindet.

6 d Spanisch   

Die Entwicklung der spanischen Sprache ist eng mit der Geschichte der iberischen Halbinsel verbunden. Von 200 v.Chr. bis 400 n.Chr. stand die Provinz Hispania unter römischer Herrschaft, weshalb der überwiegende Teil des Spanischen aus dem Lateinischen kommt. Auch die Araber, die 711 bei Gibraltar einfielen, hinterließen in dieser, wie in den meisten europäischen Sprachen, viele Spuren (z.B. Worte wie `Algebra, Alkohol, Tarif, Ziffer und Zucker´). Erst im 15. Jahrhundert wurden die moslemischen Araber durch die christlichen Heere der Reconquista wieder vertrieben.
Wegen der weiten Verbreitung in Süd- und Mittelamerika durch die Kolonialisierung durch die Spanier, gehört Spanisch auch heute noch zu den meistgesprochenen Sprachen der Welt. Weil diese Sprache eine ziemlich genaue Übereinstimmung von Orthografie und Aussprache aufweist, können Lernende einen spanischen Text schon bald vorlesen.

6 e Portugiesisch       

Wegen ihrer langen gemeinsamen Geschichte können Spanier das Portugiesische zwar relativ gut lesen (und andersherum), aber die gesprochene Sprache des Nachbarn nur schlecht verstehen. Nasale Vokale und die starke Betonung der akzenttragenden Silben geben dem Portugiesischen seinen typischen Klang. Als ehemalige Kolonialmacht trugen die Portugiesen ihre Sprache in viele Kolonien. Durch die noch heute gebräuchliche Anwendung als Staatssprache in Brasilien ist die globale Bedeutung dieser Sprache weiterhin sehr groß.

6 f Rumänisch

Die Römer besetzten Rumänien im Jahre 107 n.Chr. und bildeten so die Grundlage für den östlichsten Zweig der romanischen Sprachen. Wenngleich neben Ungarn, der Türkei und Griechenland auch die slawischen Nachbarstaaten den Wortschatz der Rumänen mit prägten, ist der lateinische Einfluß doch eminent. In früheren Jahrhunderten wurde die Sprache in kyrillischen Buchstaben geschrieben, die erst seit dem 19. Jahrhundert das lateinische Alphabet verwendet.

7. Albanisch       

Diese Sprache blieb im wesentlichen auf das albanische Staatsgebiet beschränkt. In Albanien wird erst seit 1908 das lateinische Alphabet benützt.

8. Germanische Sprachenfamilie         

Im ersten und zweiten Jahrtausend vor Christus fand durch Lautverschiebung die Abtrennung des Germanischen vom Ur-Indogermanischen statt. Heute existieren zwei Gruppen germanischer Sprachen: Die westliche Gruppe, bestehend aus englisch, deutsch, niederländisch (welches mit dem Flämischen und dem Afrikaans verwandt ist), sowie friesisch; und die nördliche Gruppe, der schwedisch, norwegisch, dänisch, isländisch und färöisch angehören. Ab dem 7. Jahrhundert nach Christus bildeten sich aus dem Urgermanischen der Nordgermanen die skandinavischen Sprachen. Noch heute weisen norwegisch, schwedisch und dänisch große Ähnlichkeiten auf, weshalb sich die Skandinavier immer noch einigermaßen gut in ihren Muttersprachen verständigen können.

8 a Englisch

Das heutige Großbritannien war ursprünglich von keltischen Stämmen bewohnt. Im Jahr 55 v.Chr. eroberte Julius Cäsar mit seinen Legionen die Insel und begründete eine 450 Jahre dauernde Herrschaft der Römer, die allerdings in der Sprache der Kelten relativ wenig Spuren hinterließ. Die Angeln und Sachsen kamen vorwiegend aus dem Gebiet des heutigen Schleswig-Holstein. Sie verdrängten in der Mitte des 5. Jahrhundert die keltische Urbevölkerung aus England, die sich vor allem nach Irland zurückzog. Die Angel-Sachsen beeinflußten mit ihrem westgermanischen Dialekt die Sprache auf der Insel, die weitere Beeinflussung durch den nordgermanischen Dialekt der Wikinger erfuhr, die sich ab dem 9. Jahrhundert verbreiteten.
Damals wie heute stehen sich das Englische, Französische und Deutsche ziemlich nahe, woran nicht zuletzt die fast gesamteuropäische Herrschaft `Karls des Großen´ (747-814) erheblichen Anteil haben dürfte. Der durch die Christianisierung ab dem 7. Jahrhundert bedingte Einfluss wirkt noch heute im lateinischen Sprachanteil nach. Der weitaus größte nachvollziehbare Anteil an der Entwicklung der englischen Sprache stammt allerdings aus der Zeit normannischer Herrscher (ca. 1050-1350), die mit ihren Eroberungszügen das mittelalterliche Französisch ihres Herkunftslandes – und damit den romanischen Ursprung vieler Wörter mitbrachten.
Zur Blüte gelangte das Englische durch die Werke von William Shakespeare (1564-1616) und die „King-James-Bibel“ (1611), was in der Mitte des 17. Jahrhunderts wesentlich zur dauerhaften Etablierung des Neuenglischen beitrug. Durch die Kolonialpolitik des Empire im 18. und 19. Jahrhundert wurde das Englische im 20. Jahrhundert zur Weltsprache.
Ungefähr die Hälfte aller Menschen der Welt sprechen heute englisch als Staats- oder Zweitsprache. Die Bedeutung wird, nicht zuletzt wegen der wirtschaftlichen Vormachtstellung Amerikas, der Popularität englischsprachiger Musik, der Entwicklung des amerikanisierten Internet und des internationalen Gebrauchs dieser Sprache im Flug- und Schiffverkehr– mit großer Wahrscheinlichkeit auch im 21. Jahrhundert eher noch zunehmen.

8 b Deutsch

Während die romanischen Sprachen sich am gemeinsamen `Ast´ Latein zu verschiedenen Zweigen des Sprachbaumes entwickelt haben, verlief die Entwicklung des Deutschen umgekehrt: Es wuchs zusammen aus den Dialekten verschiedener Stämme. Von etwa 750 bis 1050 verlief diese erste Phase des Althochdeutschen, der eine zweite, hochdeutsche Lautverschiebung vorangegangen war. So wurde beispielsweise aus dem altsächsischen `herta´ – das althochdeutsche `herza´, aus dem das neuhochdeutsche `Herz´ entstand. Der Übergang vom Mittelhochdeutsch fand von 1050 bis 1500 statt. Die Entfaltung des Frühneuhochdeutsch von etwa 1500 bis 1650, wurde insbesondere durch die Erfindung des Buchdrucks durch Gutenberg (um 1450) und die Bibelübersetzung von Martin Luther (1522-34) gefördert, wodurch eine einheitliche Sprachverbreitung unterstützt wurde. Ab 1650 spricht man von der Existenz der neuhochdeutschen Sprache, die als Sprache `der deutschen Dichter und Denker´ bald zur Blüte fand.
Im Gegensatz zu den anderen germanischstämmigen und romanischen Sprachen, zeichnet sich das Deutsche durch seine Kompositionsfähigkeit aus, die sich aus der Möglichkeit der Aneinanderreihung von Substantiven ergibt.

8 c Finnisch-Ungrische Sprachen     

Zum finnisch-ungrischen Sprachzweig gehören diejenigen europäischen Kultursprachen, die nicht indo-germanischer Herkunft sind: das Finnische, Estnische, die Sprache der Lappen und das Ungarische. Dieser Zweig ist für die Sprachforschung deshalb interessant, weil angenommen wird, dass diese Sprachfamilie, die vor etwa 7000 Jahren im Gebiet des Ural verbreitet war, der Ursprache recht nahe stehe. Durch die lange voneinander unabhängige Entwicklung des Finnischen und Ungarischen sind diese Sprachen allerdings inzwischen so verschieden, dass sich Ungarn und Finnen kaum noch in ihren Muttersprachen verständigen können.
Im 9. Jahrhundert kamen die Ungarn von Osten her in ihr jetziges Gebiet. Über 800 Jahre lang, (bis 1840), hat das ungarische Parlament seine Debatten in lateinischer Sprache geführt.

9. Baltische Sprachen

Obwohl die überlieferten Schriftzeugnisse nicht so alt sind wie die des Orients, dürfte zumindest das Litauische, der etymologischen Sprachforschung zufolge, ein mit dem Altgriechischen und Sanskrit vergleichbares Alter haben. Eine zeitweilig gemeinsame Entwicklung der germanischen und slawischen Sprachen wird als wahrscheinlich angenommen.

10. Slawische Sprachen        

Das Russische hat wegen seiner Rolle als Staatssprache und seiner bedeutenden Literatur das stärkste Gewicht unter den slawischen Sprachen, die alle auf eine gemeinsame Muttersprache, das Urslawische zurückgeführt werden. Die Entscheidung darüber, welche Schrift benutzt wird, bestimmte im wesentlichen die religiöse Zugehörigkeit: Die orthodoxen Slawen schreiben kyrillisch, die anderen lateinisch. Die Trennungslinie verläuft mitten durch die serbokroatische Sprache. Insgesamt stehen sich die slawischen Sprachen einander sehr nahe, näher jedenfalls als das Deutsche dem Englischen.

11. Mongolische, Chinesische und Koreanische Sprachen

Zählen der modernen Sprachforschung die Sprachen zu 1 bis zu 10 allgemein anerkannt zu der großen Gruppe der indogermanischen Sprachen, wird zur Erreichung des erklärten Zieles, die Wurzeln der Ursprache zu finden, dieses Buch den Beweis auch für die Verwandtschaftsbeziehung zu den Sprachen zu 11 und 12 antreten.

12. Ägyptisch, Aramäisch, Hebräisch und Arabisch

 Im Gegensatz zur häufig vertretenen Lehrmeinung, die die indogermanischen Sprachen als besonders ursprünglich ansieht, wird die gegenseitige Durchdringung und Beeinflussung auch und gerade dieser Sprachgruppe mit der Abteilung zu 12 deutlich werden. Ohne den weiteren Ausführungen allzuweit vorzugreifen: In den folgenden Kapiteln werden sich diese Sprachen als der Mutter aller Sprachen am nahestehendsten erweisen und einige Wurzeln des alten Sprachenbaumes enthüllen, der einst aus dem göttlichen Schöpfungswort hervorging.

13. Sonderfälle          

Doch zuvor noch ein kurzer Blick auf die Sonderfälle der Sprachforschung, die sich bislang in kein Schema so recht einfügen lassen wollten:

13. a  Baskische Sprache

Als die Sintflut über die Erde hereinbrach und die Meere das Land überspülten, wurde die erste menschliche Hochkultur, von der an anderer Stelle noch ausführlicher zu reden sein wird, vernichtet. Nur wenige Erinnerungen überdauerten diese Katastrophe.
Da die baskische Sprache keinerlei Verwandtschaft mit den sie umgebenden Kulturen aufweist, kann die Vermutung geäußert werden, dass sich hier, im Schutz der Gebirge der Iberischen Halbinsel, aus vorsintflutlicher Zeit Relikte der ersten Kultur-Epoche der Menschheit erhalten haben. So darf man annehmen, dass das Baskische der einstigen Ursprache ebenfalls relativ nahe steht.

13. b  Olmeken, Maya, Azteken, Inka …       

In die über 5000 Jahre alten Hochkulturen menschlicher Zivilisation in Mesopotamien, Ägypten, Indien und China reiht sich der erst jetzt mehr und mehr in den Blickpunkt kommende süd- und mittel-amerikanische Kontinent. Nun, zu Beginn des dritten Jahrtausends entdeckten Archäologen „Caral“ – die vermutlich älteste Stadt Amerikas in Peru.
In Amerika wurden schon lange vor der `Entdeckung´ durch Kolumbus über 1000 Sprachen gesprochen, deren vielfältige Einflüsse bis nach Ägypten, Nordeuropa und den afrikanischen Raum zurückverfolgt werden können. Es ist inzwischen unumstritten, dass bereits die Wikinger und vermutlich auch die Phönizier Jahrtausende vor der (Wieder-) Entdeckung durch die Spanier den amerikanischen Kontinent entdeckt und besiedelt hatten. Zudem gilt als sicher, dass über die Inselbrücke zwischen Sibirien und Alaska ein Austausch der asiatischen und amerikanischen Kulturen stattfand. Jedenfalls bestätigen Archäobiologen die These der Verwandtschaft der Kulturen anhand von genetischem Erbgut. Joseph H. Greenberg klassifizierte die mehr als 1000 Sprachen im vor-kolonialisierten Amerika in drei Gruppen zusammen:

  •  „Eskimo-Aleutisch“ (Arktis),
  • „Na-Dené“ (Nordwest-Amerika -> Navaho- Sprachen)
  • und „Amerind“ (die übrigen).

Sowjetische Sprachforscher bestätigten Ähnlichkeiten zwischen der Na-Dené-Familie und den nordasiatischen und kaukasischen Sprachen.

13 c Aborigines

Auf dem Globus des Crate von Mallos (zwischen 180 und 150 v.Chr) ist der australische Erdteil als `Antoikoi´ verzeichnet. In der Kartographie erscheint Australien erstmals bei Pomponius Mela und Petrus Bertius um etwa 40 n.Chr. Damals wurde der Kontinent `Antichtones´ genannt, was etwa `Gegenerdler´ bedeutet.
Die Sprachbegabung der Ureinwohner Australiens ist in der Regel außergewöhnlich: Die meisten von ihnen beherrschen mindestens drei verschiedene Sprachen. Die Kultur der Aborigines kannte ursprünglich mindestens 200 verschiedene, grammatikalisch hoch entwickelte Sprachen und Dialekte. (Heute werden jedoch nur noch etwa 50 dieser Idiome von kleinen Gruppen gesprochen.) Jeder Stamm hatte seine eigene Sprache. Unter den verschiedenen Stämmen verständigte man sich mittels einer inzwischen fast gänzlich vergessenen Zeichensprache. Über Jahrtausende bewahrten sich im Leben der Ureinwohner dennoch bis heute viele gemeinsame Traditionen, wie z.B. die mythologische Schöpfungsvorstellung der `Traumzeit´ und die Erinnerung an den Ursprung aller Aborigines von den gleichen Ahnen.
Die moderne Sprachforschung weiß nur wenig über eventuelle Beziehungen der Aborigines-Sprachen zu den übrigen Sprachen der Welt. Das Alter dieser Kultur, die zweifellos zu den ältesten der Erde gehört, legt jedenfalls eher die Vermutung einer Sprachverwandtschaft vorsintflutlicher Herkunft nahe, obschon es durchaus auch Anhaltspunkte für frühe Kontakte mit den ägyptischen, chinesischen und südamerikanischen nachsintflutlichen Kulturen gibt.

 

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