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Ursprache

Vorwort – Die spirituelle Geschichte der Menschheit

Spirituelle Zeitreise

Vorwort

Die Vergangenheit trägt den Keim der Zukunft in sich.

Die Gegenwart des Hier und Jetzt erwächst aus diesem Samen.

 

Dieses Buch begibt sich auf eine faszinierende Reise durch die Zeit, die zugleich eine Reise in die Innenwelt und das Unterbewusstsein des Menschen ist. Im Zeitraffer ziehen an uns Zeitreisenden die Stationen der Menschheitsgeschichte vorüber, begegnen uns Persönlichkeiten, die bis Heute das menschliche Denken und den Lauf der Welt beeinflussen. Wir werden Zeugen von Geschehnissen der Vergangenheit, die jetzt noch ihre Schatten auf unseren Weg werfen.

In der Geschichte der Menschheit wurzeln die Ursachen unseres Denkens und Empfindens als jahrtausendalte Hypothek auf ein besseres Erkennen und eine hellere Wahrnehmung, die erst von einer erwachten Menschheit eingelöst werden kann, deren Kommen wir erwarten. Ansonsten – wenn nicht ein höherer Plan einer göttlichen Liebeführung existierte, der trotz Allem, was Menschen Menschen (und aller Kreatur) unter Missbrauch ihres freien Willens angetan haben (und noch antun), auf ein höher entwickeltes Bewusstsein zielte – würde sich der Mensch als Irrtum eines blinden Zufalls zweifellos selbst aus der Evolution ausradieren.

So ist also eine der Hauptfragen dieser Geschichtsforschungsreise – die Frage nach dem Sinn und ob in der Entwicklung der Menschheit eine Planhaftigkeit zu erkennen ist, die eine Evolution des Bewusstseins zu einem höheren Ziel wirkt, als es unserem beschränkten Mental derzeit noch erkennbar ist? Denn dann wäre die Hoffnung berechtigt, dass die heutige Unzivilisiertheit der Menschheit nur eine frühe Entwicklungsstufe eines vollkommeneren, wahren Menschseins wäre, das diese höhere Verwirklichung erst noch erwarten darf.

Insofern ist diese Betrachtung menschlicher Geschichte nicht zuerst archäologisch oder historisch – sondern spirituell. Nicht Ausgrabungen verblichener Gebeine und Scherben stehen hier im Vordergrund, sondern vielmehr das überlieferte Gedanken- und Schriftgut der Kulturen. Dennoch ist diese Reise – zugleich in die Urgeschichte und Zukunft der Menschheit – in gewisser Weise sehr wohl der Arbeit der Archäologen zu vergleichen, die sorgsam Scherbe um Scherbe zusammen setzen, um ein zerbrochenes Gefäß zu rekonstruieren. Denn hier wird ähnlich Puzzleteil um Puzzleteil zu einem ganzheitlichen Bild zusammen gefügt, das – einst lebendig – dem heutigen Erkennen der Wirklichkeit zumeist noch verborgen ist.

Tatsächlich wird auf dieser Reise durch die Zeit schon bald deutlich werden, dass die Selbsteinschätzung der heutigen (sogenannten) Zivilisation: sie sei allen vorangegangenen Zeitaltern weit überlegen, nur auf Unwissenheit und bornierter Selbstüberschätzung beruht. Denn es zeigt sich (– und darüber kann aller technischer Fortschritt der Moderne nicht hinwegtäuschen), dass es in der Geschichte der Menschheit ein tiefsinnigeres Sehen und weiter reichendes Schauen eines ganzheitlichen Welt- und Menschenbildes gab, von dem zu Lernen der Weltgesellschaft des 21. Jahrhunderts zweifellos gut täte. Denn wenn die Menschheit aus der Betrachtung ihrer Vergangenheit für die Zukunft nicht lernt, wird es für sie keine Zukunft mehr geben.

Die etablierte Geschichtsforschung verkennt noch die Zeichen der Vergangenheit zum Verstehen der Zukunft – als Wegweisung in eine bewusstere Gegenwart. Würden die Zeugnisse der vergangenen Menschheitsepochen als Relikte eines einstigen ganzheitlichen Wissens verstanden werden, (was sie in Wirklichkeit sind), könnte die heutige globale Gesellschaft aus der Erfahrung der Urahnen unendlichen Gewinn ziehen. Dann enthüllten sich zum Beispiel die Pyramiden der Welt und vorantiken Bauwerke in ihrer frappierenden geo-systematischen Beziehung zueinander, die von einer architektonischen Weisheit zeugen, die bis heute von den modernen Geschichtsforschern nicht verstanden, dechiffriert und gedeutet – geschweige denn trotz aller modernen Technologien nachgebildet werden kann. Denn, verstünden wir den mystischen Code der alten Baumeister, deren Bauwerke die Jahrtausende überdauerten, Erdbeben und Fluten überstanden haben, dann würden wir dem Erkennen unseres wahren Wesens und dem Grund unseres Hierseins näher gekommen sein. Dann wären wir in der Lage, diese Botschaft einer untergegangenen Menschheitskultur an unsere Zivilisation, die sie in heiliger Mathematik und Geometrie in ihren monumentalen Bauwerken überlieferte – zum Erstehen einer vollkommeneren Welt zu lesen und verstehen.

Es wird Zeit, diese Information für eine zukünftige Menschheit, deren Erkenntnisfähigkeit es wahrhaft verdienen würde, zivilisiert genannt zu werden, zu dechiffrieren und endlich zu verstehen. Doch leider ist unsere vermeintliche „Hochkultur“ derzeit noch nicht einmal ansatzweise zu jener Blüte gelangt, das universelle, ganzheitliche und spirituelle Erkennen unsere Altvorderen auch nur zu erahnen. Trotz aller warnenden Zeichen dieses heraufziehenden Gerichts von „Ursache und Wirkung“, das unsere jetzige Menschheitskultur in ihrer Unbewusstheit herbei ruft, bleibt sie (– obwohl immerhin überall in der Welt Einzelne erwachen –) ihrem wahren Wesen mehr entfremdet, als je zuvor eine andere es war.

Doch im kulturellen Erbe der Menschheit sind nicht nur die schwerwiegenden Belastungen der Hypothek des dunklen Massenbewusstseins verborgen, sondern auch die schier unglaublichen Früchte der Möglichkeiten zur geistigen Verwirklichung auf Erden. Darin bewahrt sind die Samen der Erkenntnis wahren Menschseins und unseres göttlichen Ursprungs, die als Zeugnisse der untergegangenen ersten Menschheitskultur noch immer unserer Lebenserfahrung harren.

Die Liebe Gottes, die als Quelle des Lebens und Lebensfunke im Herzen eines Jeden von uns wohnt, zielt darauf, uns zu unserer göttlich ererbten Vollkommenheit zu führen. Doch überlässt Sie uns – in freier Verantwortung der Entscheidung unseres Freien Willens – die Wahl unseres Weges, der schon einmal – diese Schrift erinnert daran – eine Menschheit sich Selbst vernichten ließ. Möge unsere heutige Weltgesellschaft die Fehler vermeiden lernen, die zum Untergang jener ersten Menschheitskultur führten und sich des verlorenen ganzheitlichen Weltbildes erinnern. Möge sie sich des umfassenderen Seins eines erleuchteteren Bewusstseins für würdig erweisen und erkennen, dass Alles mit Allem verbunden ist.

Die Revolution, die diese Welt zu einem Besseren verändern wird, beginnt im eigenen Herzen jedes Einzelnen. Dies ist der all-einige Weg zum Heil. Auf ein freudiges Erwachen!

 

AKADEMIE DER HARMONIK

München, 30.01.2015

 

Spirituelle Zeitreise

Reise durch die Zeit in die Ewigkeit

Die spirituelle Geschichte der Menschheit

Über dieses Buch:

Den Sinn zu entdecken in dem, was war, um Erkenntnis zu gewinnen für das, was sein wird, ist das Motiv dieses Buches. Der Autor dieser Zeitreise durch die spirituelle Geschichte der Menschheit, (die zugleich eine Reise in die Innenwelten und ins Hier und Jetzt ist,) fügt die Splitter der Geschichte zu einem ganzheitlichen Bild. So finden sich einfache Antworten auf die existenziellen Fragen des Lebens und nach dem „Woher?“ und dem „Wohin?“, die deshalb so überzeugend sind, weil sie nicht einer bloß äußerlichen Verstandesbetrachtung entspringen, sondern einer inneren Schau, die Jeder in sich Selbst lebendig als wahr bestätigt finden kann. Es wird uns bewusst, warum wir hier sind. Nichts geschieht zufällig. Alles hat mit uns Selbst zu tun.

Herausgeber:

KreuzKugel Emblem AKADEMIE DER HARMONIK

www.harmonic21.net

Verlag:

SinnverlagEmblemBücher mit Sinn

 

DruckVerlags GmbH Hamburg

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  Paperback     16.00 €     978-3-7323-2239-8
Hardcover     24.00 €    978-3-7323-2240-4
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Leseproben:

DIE SPIRITUELLE GESCHICHTE DER MENSCHHEIT

Akasha

Von der Entstehung der Welten

Die universelle Schöpfungsgeschichte

Die Urgeschichte der Menschheit

Von Ufos, Riesen und Gefallenen Engeln…

Atlantis und die große Flut

Die Arche, das Karma – der Tod

Wer ist `Hermes Trismegistos´?

Der geistige Turmbau zu Babel

Kosmogonie der Götzen und Dämonen

Die Sprachverwirrung im heutigen Babel

Die spirituellen Wurzeln der Menschheit

Der mystische Weg zur Vollkommenheit

Die Erlösung vom Tod

Vom Ende der Welt und Erwachen

Video

 

Die Arche-das Karma-der Tod

Die Weltzeitalter auf der Sternenuhr

ZEITREISE INS UNTERBEWUSSTSEIN DER WELT

Teil 4

Das Zwillingzeitalter

ca. 6680 bis 4520 v.Chr. (Übergang vom Satya-Yuga zum Treta-Yuga)

Arche Noah

Nach der großen Flut:

Die 2. (noahische) Hochkultur der Menschheit

Aus den drei Familien der Söhne von Noah (ursprachlich = `Die Liebe Gottes ist ewig´), der in Indien auch Manu (= `Der Mensch bist Du´) und in Babylon Utnapischtim (=`Der das Leben fand´) genannt wird, entstehen die Stämme der Japheten, Hamiten und Semiten.
Die Übereinstimmung der Zahlenstruktur der 8 Insassen der Arche (Noah, seine Frau, ihre 3 Söhne Japhet, Ham und Sem, sowie deren 3 Frauen) mit der DNS-Struktur, dem Binär-System der Computertechnologie (1-2-4-8-16-32-64-128-256-512-1024…) und der Zahlenmystik des I Ging (Vater, Mutter, 3 Söhne, 3 Töchter) ist keinesfalls zufällig, sondern stellt präzise die Formel des „Aus Einem entsteht Alles“ dar.

Nach dem Untergang der Ersten Menschheitskultur rettet Noah in der Arche nicht nur das Wissen um die Ganzheitlichkeit von Körper, Seele Geist, die Ursprache und die Sternenweisheit in die neue Zivilisation hinüber, sondern transportiert auch ein überschweres „Karma-Paket“, das als Hypothek auf der Zweiten Menschheitskultur lastet – bis auf den heutigen Tag. Die Ursachen jener Wirkung dieser karmischen Last – das unbewusst wirkende und die Freiheit der Gedanken beeinflussende Massenbewusstsein – waren die Entscheidung gegen die Einheit mit Gott und für die Bipolarität der Welt (die „Frucht vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen“), der Brudermord von Kain an Abel und auch die Kriege der ersten Hochkultur, die schließlich durch die Sintflut zu ihrem Untergang führten. Dieser Grundhypothek wurden bis heute endlos viele Taten hinzugefügt, die weiteren verheerenden karmischen Einfluss haben: auf jeden Einzelnen, seine Beziehung zu sich Selbst und zu den Anderen, die Beziehung zwischen Männer und Frauen – und nicht zuletzt auf die Beziehung des Menschen zu Gott.

Das, was in religiösem Kontext „Erbsünde“ genannt wird, ist also nichts anderes, als das kosmische Gesetz von Ursache und Wirkung (Karma). Die eigentliche Sünde – und es gibt nur diese eine – ist das Sich von Gott getrennt zu erleben. Dass der Mensch durch die Verneinung der Einheit mit Gott in die Bipolarität der Welt fiel, hatte Gott in Seinem Schöpfungsplan als Entscheidungsmöglichkeit des Freien Willens des Menschen allerdings bereits vor Anbeginn vorhergesehen.

Adam und Eva

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Von der Entstehung der Welten

Der Prozess der Zellteilung ist mehr als nur ein gleichnishaftes Bild: das biologische Ambivalent der weltenbildenden Verhältnisse der Musik bei der Erschaffung des Universums und des Lebens.

Johannes Kepler hatte die Verhältnisse der Tonabstände, die Pythagoras als Intervalle beschrieben hatte – 1:2, 3:5, 5:8, 2:3, 3:4, 4:5, 5:6, 7:8, 8:9 und 9:10 (sowie 15:16 und 24:25) – ohne Übertreibung die „weltenbildende Verhältnisse“ genannt. Zum Verhältnis 1:2 – der Halbierung der Saite – die als Oktave des Grundtones schwingt, sagt Kepler auf die Geometrie der göttlichen Mathematik bezogen:

„Ist nicht die Kreisteilung 1:2 die einfachste und ursprünglichste, wie auch das musikalische Intervall 1:2 die am meisten auffallende und ursprüngliche Oktav bildet? So hat Gott nicht einmal die Töne ohne Geometrie in die Welt eingeführt. (…) Die Natur liebt diese Verhältnisse in allem, was des Verhältnisses fähig ist.“

Das griechische Wort für Zellteilung – „Mitose“ – bedeutet Faden (was man im Hinblick auf die Stringtheorie in übertragenem Sinn auch „Saite“ nennen mag), und bezeichnet den Vorgang der Oktavierung der Zelle eines Lebewesens. Vor der Empfängnis ist die weibliche Eizelle (Zygote) eine Kugel. Sie ist als größte Zelle des menschlichen Körpers etwa 200 mal so groß wie eine normale Körperzelle. In dieser kugelförmigen Eizelle ist eine weitere Kugel – der Vorkern – der als Träger die Erbinformationen der DNS-Struktur – 23 Chromosomen enthält. Dies ist genau die Hälfte (Oktave) des vollständigen Chromosomensatzes (46) eines Menschen. Durch Verschmelzung der beiden Vorkerne von Ei- und Samenzelle, beginnt der Prozess der Zellteilung. Nach der ersten Teilung sind die beiden aus ihr entstehenden Zellen nur noch 100-mal so groß – (1:2) = „oktaviert“.

Nach Teilung der Zygote in zwei Zellen, teilt sie sich erst in vier, dann in acht, sechzehn, zweiunddreißig und so weiter, so dass sich die Zahl der Tochterzellen bei jeder neuen Teilung verdoppelt, während sich ihr Volumen (die Länge der Saite) halbiert. Auf diese Weise – sich zugleich verdoppelnder und halbierender Oktavierung – entwickelt sich die Zygote zu einer Kugel aus vielen Zellen, die man Furchungskugel (Morula) nennt. Dass sich die moderne Wissenschaft die Entdeckung dieser Zusammenhänge seit Ende des 19. Jahrhundert zugute hält, verkennt das jahrtausendalte Wissen um diese elementaren Vorgänge des Lebens.

1 : 2 : 4 : 8 : 16 : 32 : 64 … … Wir kennen diese Zahlenreihe. Bereits die alten Chinesen kannten die Bedeutung dieser Zahlenverhältnisse und schufen im „Buch der Wandlung“, dem I Ging, nicht nur die schematische Darstellung von Yang und Yin, sondern völlig korrekt den Aufbau der DNS-Struktur und den Prozess der Zellteilung. Darüber hinaus ist das taoistische Symbol Yang und Yin nicht nur philosophisches Sinnbild für die Dualität von „männlich und weiblich“, als die beiden Polaritäten der Erde, sondern zugleich ein Beispiel des Zirkelschlags der göttlichen Geometrie, mit der das Universum erschaffen ist.

Der Kreis (Wu-ki), der „ohne Anfang und Ende“ ist, ist das Zeichen für die Ewigkeit. Die Zweiheit („2“), die aus der Einheit des Kreises („1“) hervorgeht, benennt die beiden elementaren Prinzipien, die in ihrem fortwährenden Wandel Vergänglichkeit wirken.

Yang und Yin Weiterlesen

WER IST HERMES TRISMEGISTOS?

Die Sieben hermetischen Prinzipien

1.  Prinzip der Mentalität             (göttliche Geistigkeit)
2.  Prinzip der Entsprechung      (wie oben so unten)
3.  Prinzip der Schwingung         (alles ist Energie und in Bewegung)
4.  Prinzip der Polarität               (weiß/gut und schwarz/böse)
5.  Prinzip des Rhythmus            (alles ist in geordneter Bewegung)
6.  Prinzip des Karma                  (Ursache und Wirkung)
7.  Prinzip des Geschlechts         (männlich/weiblich)

Das Analogie Gesetz: `Wie oben, so unten´. `Wie im Himmel, so auf Erden´.

Dieses Gesetz der Analogie von Mikro- und Makrokosmos besagt auch folgendes: Alles, was auf einer oberen Ebene geschieht, hat eine Entsprechung in unteren Ebenen. Alles, was in den unteren Sphären geschieht, ist ein Abbild des Geschehens in den oberen Sphären. Kurz: `Wie oben, so unten !´ Dieser Satz ist universell und gilt für das ganze Universum, also für den Makrokosmos ebenso wie für den Mikrokosmos. Dieses kosmische Gesetz geht auf Hermes Trismegistos zurück, mit dessen rätselhafter Herkunft wir uns gleich ausführlicher beschäftigen werden, weil er als der Vermittler aller esoterischen Geisteswissenschaft gelten kann.

Im Kontext verschiedener Kapitel dieser Kosmogonie der Ursprache werden die Sieben Hermetischen Prinzipien deutlicher werden. Doch zunächst soll hier die sagenumwobene Gestalt des `Hermes Trismegistos´ näher untersucht werden. Wer war dieser `dreifache Lehrer´ der Menschheit, dem unter anderem die Erfindung der Schrift zugeschrieben wird? Seinen Spuren durch die Geschichte folgend, werden erstaunliche Zusammenhänge deutlich werden. Weiterlesen

Ur-Alphabet – Zusammenfassung

 

Die folgende Übersicht der Beziehung von Buchstabe und Zahl und dem Zusammenhang mit Bildern und geistigem Sinn bietet einen Ausgangspunkt für die weitere Rückfindung zur Ursprache. Sie veranschaulicht sowohl die Bedeutung der Laute, die Zusammenhänge zwischen den hebräischen, griechischen und lateinischen Buchstaben und deren Zahlwerten, als auch die engen Beziehungen dieser Hieroglyphen mit dem altägyptischen Tarot, die auf die gemeinsame ursprachliche Herkunft schließen lassen. Im folgenden werden diese Laute, Zahlen und Buchstaben einmal mehr den Sinn und Grund der urevangelischen Offenbarung Gottes an den Menschen bezeugen, die ihm als Geistesgabe von Anbeginn an mit der Ursprache und der Sternenweisheit geschenkt war.

Bei nur einigen Veränderungen der eigentümlichen Reihenfolgen des lateinischen und griechischen Alphabets – im Vergleich zum hebräischen Alephbeth – zeigt sich deutlich der urverwandte Sinn. Einige herkömmliche Benennungen der Buchstaben wurden hier in ihrer Bedeutung auf eine Weise korrigiert, die den verlorengegangenen Sinnzusammenhang augenfällig wiederherstellt (z.B. statt `Aleph´=`Rind´ – besser:`Aleph´=`Vater´ bzw. `Gott´…), was auch denjenigen Sprachforschern und Kabbalisten einsichtig sein sollte, die immer wieder Argumente an den Haaren herbei ziehen mußten, um die Sinnhaftigkeit jener Deutungsnamen zu rechtfertigen und zu beweisen, die sich durch Übersetzungsfehler und sonstige babylonische Verwirrungen im Laufe der Jahrtausende in einigen Fällen abstrus weit von ihren ursprünglichen Bedeutungen entfernt hatten.

Hier nun stehen die Hieroglyphen mit ihren Zahlen und Lauten in Einklang mit den ihnen entsprechenden Symbolbildern des Tarot und weisen, wie die Ausführungen zeigen, eindeutig den Weg des Urevangeliums zur Erleuchtung des Geistes. Eingedenk der ausschnitthaften Darstellung dieser Beziehungen, die nur ein Teil der geistigen Wirklichkeit sein können, sei dem Leser mit den folgenden Ausführungen ein „sprachliches Navigationsinstrument“ an die Hand gegeben, um gerade im persönlichen Sprachgebrauch die Herkunft und Bedeutung der Laute und Worte besser zu verstehen. Die Worte und Namen ergeben, wenn man die Bedeutungen der einzelnen Buchstaben zusammensetzt, einen oft wunderbaren Sinn, der in der Tiefe das Wesen des Ausgedrückten offenbart.

 

Die Bedeutung der Laute

Ü B E R S I C H T

 

Buchstabe

Hebr

Wert

Laut

Lat.

Gr.

Tarotbild

Sinn

Aleph

aleph

1.

a

A

Α

alpha

Der Schöpfer

„Gott“

„Vater“

Bêth

 

Bet

Bet

2.

b,

w

B

Β

beta

Hohepriesterin

„Sohn“

„Weisheit“

Gimel

Gimel

3.

g

G

Γ

gamma

Die Herrscherin

„Kraft“

„Macht“

Daleth

 

Dalet

daleth

4.

d, 

dh

D

Δ

 

delta

Der Herrscher

„Geschenk“

„Tor“

Hei

 Hei 5. h E H Εepsilon Hierophant „Atem“

 „Leben“

Waw

Vav

 waw 6. v, w, u W F

digamma

Die Liebenden

„Verbindung“

„Versuchung“

Zajin

Zain

 Zain 7. s C Ζ

zeta

Der Wagen „Sieg“
Chet

 Het

 Het 8. ch C H Η

eta

Der Mut
„Trennung“
Têth

 Tet

 Tet 9. t T Θ

theta

Der Eremit „Geburt“
JodYud  Yud 10. i, j I J Ι

jota

Schicksalsrad

„Der Weg“

„Wegweiser“

 Kaph

 Kaf

Kaf 20. k, ch K K

kappa

Gerechtigkeit

„Kraft“

„Gefäß“

Lamed  Lamed 30. l L Λ

lambda

Der Gehängte „Licht“

 „Liebe“

Mêm Mem 40. m M M

my

Der Tod „Mutter“

 „Gestaltung“

Nun  Nun 50. n N N

ny

Die Mäßigkeit „Ewigkeit“

 „Fortdauer“

Samek

 Sameh

Sameh 60. sz Z Ξxi Der Teufel „Eigenwille“

 „Erde“

Ajin

 Ayin

Ayin 70. ë, oyn Y Ο

omicron

Der Turm „Auge“
Phê

 Pei

Pei 80. p, ph P F Π

pi

Der Stern

„Mund“

„Wort“

Sadê

Tsadi

Tsadi 90. th, dh S Z M

san

Der Mond „Grund“
Qoph
 Kuf
Kuf 100. kh,ch Q O Koppaquoppa Die Sonne „Herz“
Resch

 Resh

Resh 200. r R Ρ

rho

Das Gericht

„Haupt“

„Herrschaft“

Schin

 Shin

 shin 300. s, sch S Σ

sigma

Der Narr „Geistfeuer“
Tau

Tav

 Tav 400. t, th T Ω

omega

Die Welt

„Kreuz“

„Vollendung“

    X ΥΦΧΨ

 

 

Seminare

 

free flow energy

BASIS-SEMINAR

Emblem Farbe

 Ganzheitliche Heilung mit Licht (Farbe) und Klang

 Basis- und Schnupperseminar in der Akademie der Harmonik, Österreich

Zweitägige Einführung (Wochenende)

Jeden Monat nur einmal mit bis zu 10 Personen

 

Schwingungswesen Mensch

 „Harmonikale Schwingungstherapie“

Programm:

  • Erstellung des persönlichen Farb- und Klanghoroskops;
  • dessen Deutung (Erkennen seelischer- und körperlicher Blockaden);
  • Tageslichtdusche (10.000 lux) und Obertonbeschallung;
  • Einführung in die Zusammenhänge Ganzheitlicher Heilung.

 

Leistung:

  • 2 Übernachtungen in idyllischer Berglandschaft;
  • Vollpension (vegetarisch oder fleischlich nach Wunsch);
  • Wellnessprogramm mit ganzheitlicher Selbsterfahrung;
  • Erlebnistour in unberührter heiler Natur.

 

Kosten:

Alles inclusive 400.- €

 

Anmeldung und nähere Information:

info@harmonic21.net

Die Ursprache

 

DIE BEDEUTUNG DER BUCHSTABEN,

ZAHLEN UND SYMBOLE

 

                                       Die Erinnerung an die verlorene Ursprache und den Ursprung der Sternenweisheit ist zugleich der Weg zur Rückfindung zum vergessenen Selbst. Es geht hier nicht nur um die Wurzeln aller Sprache, Mathematik und Sternenkunde, die als Symbole erst zu dechiffrieren und übersetzen sind, bevor sie das Bewusstsein mit Inhalt füllt. Erst das Bewusstsein gibt den Zeichen und Symbolen der Sprachen ihre eigentliche Bedeutung. Ohne die Deutung des Geistes bleiben sie stumm. Je wacher das Bewusstsein ist, umso tiefer wird das Verständnis der Symbole, die sich der Leuchtkraft eines erwachten Bewusstseins enthüllen. In den Systemen der Sprache erkennt der `Mensch´ dann sein wahres Wesen in seiner Beziehung zu Gott, dem All und der Welt. Denn wie die Dinge selbst, die sie als Symbole beschreiben, sind die Sprachen der Mathematik, Geometrie, Musik und des geschriebenen Wortes göttlichen Ursprungs.

Entgegen der zur Zeit noch oft vorfindbaren Selbsteinschätzung des „modernen Menschen“ – mit seinen sogenannten „Wissenschaften“ einer veräußerlichten Weltsicht – die gern den Eindruck vermittelt, nie zuvor hätte er einen solch hohen Wissensstand wie heute erreicht, werden wir sehen, dass es sich in Wirklichkeit ganz anders verhält.
Vielmehr war den ersten Menschen ein ursprüngliches Wissen gegeben, das in den Systemen und Sprachen des 21. Jahrhunderts nur noch relikthaft erhalten und erinnerlich ist. Es zeigt sich, dass die frühe Menschheit durch die Geistbegabung und die`Ursprache´ im Vollbesitz der ganzheitlichen Erkenntnis und Anschauung der `Höheren Wirklichkeit´ war, die erst im Laufe der Menschheitsgeschichte weitgehend verloren ging – bis auf den heutigen Tag.

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VORWORT

DIE BEDEUTUNG DER BUCHSTABEN, ZAHLEN UND SYMBOLE

Die Erinnerung an die verlorene Ursprache und den Ursprung der Sternenweisheit ist zugleich der Weg zur Rückfindung zum vergessenen Selbst. Es geht hier nicht nur um die Wurzeln aller Sprache, Mathematik und Sternenkunde, die als Symbole erst zu dechiffrieren und übersetzen sind, bevor sie das Bewusstsein mit Inhalt füllt. Erst das Bewusstsein gibt den Zeichen und Symbolen der Sprachen ihre eigentliche Bedeutung. Ohne die Deutung des Geistes bleiben sie stumm. Je wacher das Bewusstsein ist, umso tiefer wird das Verständnis der Symbole, die sich der Leuchtkraft eines erwachten Bewusstseins enthüllen. In den Systemen der Sprache erkennt der `Mensch´ dann sein wahres Wesen in seiner Beziehung zu Gott, dem All und der Welt. Denn wie die Dinge selbst, die sie als Symbole beschreiben, sind die Sprachen der Mathematik, Geometrie, Musik und des geschriebenen Wortes göttlichen Ursprungs.

Entgegen der zur Zeit noch oft vorfindbaren Selbsteinschätzung des „modernen Menschen“ – mit seinen sogenannten „Wissenschaften“ einer veräußerlichten Weltsicht – die gern den Eindruck vermittelt, nie zuvor hätte er einen solch hohen Wissensstand wie heute erreicht, werden wir sehen, dass es sich in Wirklichkeit ganz anders verhält.
Vielmehr war den ersten Menschen ein ursprüngliches Wissen gegeben, das in den Systemen und Sprachen des 21. Jahrhunderts nur noch relikthaft erhalten und erinnerlich ist. Es zeigt sich, dass die frühe Menschheit durch die Geistbegabung und die`Ursprache´ im Vollbesitz der ganzheitlichen Erkenntnis und Anschauung der `Höheren Wirklichkeit´ war, die erst im Laufe der Menschheitsgeschichte weitgehend verloren ging – bis auf den heutigen Tag.

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Akademie der Harmonik

Freie Online-Akademie für ganzheitliches Bewusstsein
open source community for holism in science

Die Ziele der AKADEMIE DER HARMONIK:

  •    Entwicklung der ganzheitlichen Wissenschaft der UNIVERSELLEN HARMONIK;

  •    Harmonikale Grundlagen- und Anwendungsforschung;

  •    Förderung individueller und gesellschaftlicher Erkenntnisprozesse;

  •    Moderation des interdisziplinären Austauschs der Wissenschaften;

  •    Seminare und Weiterbildungen zur Erkenntnis holistischer Zusammenhänge;

  •    Unterstützung des globalen Dialogs über gesellschaftsrelevante Fragen.

Letztlich geht es um nicht weniger, als den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts angemessen und bewusst zu begegnen, die durch das Unwissen und die Maßlosigkeit eines falschen Fortschrittsdenken vom Menschen selbst herauf beschworen wurden. So abgehoben es sich in dieser Weltenstunde vielleicht noch anhören mag, die Verhinderung weltweiter Katastrophen, die systembedingt vorprogrammiert sind, kann nur durch einen globalen Bewusstseinswandel bewirkt werden:

DAS ERWACHEN DES GÖTTLICHEN BEWUSSTSEINS IM MENSCHEN
UND DIE TRANSFORMATION DES PLANETEN ZUM `HIMMEL AUF ERDEN´

Jeder, der an die Entwicklungsfähigkeit der Menschheit im 21. Jahrhundert glauben mag, ist eingeladen, sich mit seinen Visionen, Erkenntnissen und Fähigkeiten einzubringen.

Herzlich Willkommen!

2 Von der Entstehung der Welten

Reise durch die Zeit in die Ewigkeit

 2. Kapitel

bigbangVon der Entstehung der Welten

Die Zellteilung

Der Prozess der Zellteilung ist mehr als nur ein gleichnishaftes Bild: das biologische Ambivalent der Welten bildenden Verhältnisse der Musik bei der Erschaffung des Universums und des Lebens.

Johannes Kepler hatte die Verhältnisse der Tonabstände, die Pythagoras als Intervalle beschrieben hatte = 1:2, 3:5, 5:8, 2:3, 3:4, 4:5, 5:6, 7:8, 8:9 und 9:10 (sowie 15:16 und 24:25) – ohne Übertreibung die „Welten bildenden Verhältnisse“ genannt. Zum Verhältnis 1:2 – der Halbierung der Saite des Monochords – die als Oktave des Grundtones schwingt, sagt Kepler auf die Geometrie der göttlichen Mathematik bezogen:

„Ist nicht die Kreisteilung 1:2 die einfachste und ursprünglichste, wie auch das musikalische Intervall 1:2 die am meisten auffallende und ursprüngliche Oktav bildet? So hat Gott nicht einmal die Töne ohne Geometrie in die Welt eingeführt. (…) Die Natur liebt diese Verhältnisse in allem, was des Verhältnisses fähig ist.“

 

Das griechische Wort für Zellteilung – „Mitose“ – bedeutet Faden (was man im Hinblick auf die Stringtheorie in übertragenem Sinn auch „Saite“ nennen mag), und bezeichnet den Vorgang der Oktavierung der Zelle eines Lebewesens. Vor der Empfängnis ist die weibliche Eizelle (Zygote) eine Kugel. Sie ist als größte Zelle des menschlichen Körpers etwa 200 mal so groß wie eine normale Körperzelle. In dieser kugelförmigen Eizelle ist eine weitere Kugel – der Vorkern – der als Träger die Erbinformationen der DNS-Struktur – 23 Chromosomen enthält. Dies ist genau die Hälfte (Oktave) des vollständigen Chromosomensatzes (46) eines Menschen.

Durch Verschmelzung der beiden Vorkerne von Ei- und Samenzelle, beginnt der Prozess der Zellteilung. Nach der ersten Teilung sind die beiden aus ihr entstehenden Zellen nur noch 100-mal so groß – (1:2) = „oktaviert“.

Zellteilung

Nach Teilung der Zygote in zwei Zellen, teilt sie sich erst in vier, dann in acht, sechzehn, zweiunddreißig und so weiter, so dass sich die Zahl der Tochterzellen bei jeder neuen Teilung verdoppelt, während sich ihr Volumen (die Länge der Saite) halbiert. Auf diese Weise – sich zugleich verdoppelnder und halbierender Oktavierung – entwickelt sich die Zygote zu einer Kugel aus vielen Zellen, die man Furchungskugel (Morula) nennt. Dass sich die moderne Wissenschaft die Entdeckung dieser Zusammenhänge seit Ende des 19. Jahrhundert zugute hält, verkennt das jahrtausendalte Wissen um diese elementaren Vorgänge des Lebens.

1 : 2 : 4 : 8 : 16 : 32 : 64 … … Wir kennen diese Zahlenreihe. Bereits die alten Chinesen kannten die Bedeutung dieser Zahlenverhältnisse und schufen im „Buch der Wandlung“, dem I Ging, nicht nur die schematische Darstellung von Yang und Yin, sondern völlig korrekt auch den Aufbau der DNS-Struktur und den Prozess der Zellteilung. Darüber hinaus ist das taoistische Symbol Yang und Yin nicht nur philosophisches Sinnbild für die Dualität von „männlich und weiblich“, als die beiden Grundpolaritäten der Erde, sondern zugleich ein Beispiel des Zirkelschlags der göttlichen Geometrie, mit der das Universum erschaffen ist.

Der Kreis (Wu-ki), der „ohne Anfang und Ende“ ist, ist das Zeichen für die Ewigkeit. Die Zweiheit („2“), die aus der Einheit des Kreises („1“) hervorgeht, benennt die beiden elementaren Prinzipien, die in ihrem fortwährenden Wandel Vergänglichkeit wirken.

 

 

Yang und YinYang und Yin

Somit darf das „Yang und Yin“ Symbol, das in der altägyptischen Symbolik als „Uroborus“ – die sich in den Schwanz beißende Schlange – dargestellt wird, als „Weltformel“ der chinesischen Philosophie bezeichnet werden, da sie den dialektischen Grund alles Seienden vollständig verbindet und beschreibt. Yang und Yin sind als Urprinzipien Licht und Dunkel, Tag und Nacht, hart und weich, Ja und Nein, Plus und Minus, Mann und Frau… Alles Lebendige auf der Erde trägt diese beiden magnetischen Pole in sich – wie auch die Erde selbst. Nichts in der Welt existiert, das nicht im wechselhaften Zusammenspiel dieser dualen Gegensätze gebildet wäre. (Auf die Beziehung von Yang und Yin zur Musik – in der Erscheinlichkeit von „Dur und Moll“, wird an anderer Stelle näher einzugehen sein.)

Die männliche Form trägt zugleich einen weiblichen Anteil in sich – und anders herum. Keiner der beiden Pole kann ohne den anderen bestehen, weil sie im Wechselspiel ihres Magnetfeldes untrennbar miteinander verbunden sind: in Wirklichkeit EINS (1), auch wenn sie sich getrennt voneinander (2) erleben.

Im Licht der Höheren Wirklichkeit ist das bipolare Denken ein unzivilisiertes, veraltetes Denkmuster, das in die Illusion des Sich-getrennt-Erlebens von Gott und von Allem führt. Indem Gott (Yang) sich in Seiner Schöpfung (Yin) „oktavierte“, erschuf Er (1) in der Kraft der Liebe den Gottessohn (2) Adam Kadmon.

Die Evolution des Bewusstseins wird im Erwachen der Menschheit die Erinnerung an das Eins-mit-Allem-Sein bringen und so aus dem Hin-und-her-Geworfen-Sein zwischen den Polen befreien.

 

 

Beziehung von Zahl, Klang und Form

Für Kepler ist die Kugel ein spirituelles Symbol. Er sieht in ihr – „der heiligen Sphäre“ – nicht nur den Grundbaustein der kosmischen Ordnung, sondern auch den Inbegriff der göttlichen Geometrie. Sie ist für ihn die primäre Sprache des Geistes, durch die Gott in vollkommener Übereinstimmung mit der Mathematik und den harmonikalen Gesetzen der Musik, alles hervorgebracht hat, was ist.

Im Gegensatz zu dem heute in Wissenschaftskreisen weit verbreiteten Irrtum, das der Kosmos (griechisch = Ordnung) und das Leben zufällig entstanden seien, sieht Kepler, wie schon vor ihm Pythagoras und Hermes Trismegistos – und Jedem, der aus dem zwiegespaltenen Denken zu ganzheitlichem Sehen erwacht ist – einen göttlichen Plan im kreativen Spiel mit Zahl, Klang und Form. Durch bewusste Bewegung des Geistes im Raum schafft Gott nach dem Maß der Zahl die Schwingung des Klanges und zugleich die geometrischen Formen des Lebens in den Dimensionen des Seins.

 

 

Die Geometrie des Menschen

Nicht nur äußerlich ist der Mensch mit seinen paarweisen Gliedmaßen, Augen und Ohren eine diffizile geometrische Form, die in ihrer Ordnung über jedes „zufällige Entstandensein“ erhaben ist – auch die zellulare Struktur seines Körpers ist reine Geometrie. Mit der oben beschriebenen Zellteilung griffen wir allerdings jenem Ereignis vor, das, ehe sich die Zygote auf so wunderbar harmonikale Weise teilen kann, zuvor zu geschehen hat: Die Empfängnis.

Die existenzielle „Schnittstelle“ der Entstehung neuen Lebens ist die Vereinigung der Gegensätze von Yang und Yin. Dies ist ein geheimnisvoller Prozess, der den Alten Mysterium war. Heute – nicht zuletzt durch die modernen Verhütungsmittel und als Folge einer zunehmenden Materialisierung des Bewusstseins – ist dieses „Welten schaffende“ Ereignis zumeist zu bloß körperlichem Sex verkommen. Dabei kann dieser Akt der körperlichen Vereinigung als Symbol für eine tiefer gehende seelische – und noch tiefer gehend – geistige Vereinigung (Unio Mystica) erlebt werden, deren größte Freude sich zweifellos in der Vereinigung zweier liebenden Herzen entfaltet.

Wenn also der männliche Spermius die weibliche Eizelle erreicht, nachdem er von millionen Samenzellen als erster ankam, wirft er seine Geißel, das Fortbewegungsmittel, mit dem er sich durch den Raum bewegte, ab. (Ein Vorgang, der sich in gewisser Weise beim Sterben durch den Abwurf des verschlissenen Körpers wiederholt.)

Der Kopf des Spermiums, der männliche Vorkern, hat die gleiche Größe wie der weibliche Vorkern. Durch die Vereinigung der männlichen und der weiblichen Zelle entsteht die erste Zelle des neuen menschlichen Wesens, die befruchtete Eizelle oder Zygote. Nun hat sie – statt der nur 23 Chromosomen der männlichen und der weiblichen Keimzelle – 46 Chromosomen, die den kompletten Chromosomensatz eines Menschen ausmachen. Aus der Vereinigung von „1“ + „2“ entsteht die „3“.

 

Kernfusion

Die biologische Vereinigung, die zugleich ein seelisch-geistiger Prozess ist, hat in der Verschmelzung zweier Atomkerne ein entsprechungsreiches Bild. Die so genannte Kernfusion, die sonnengleiche Energien freizusetzen vermag, ist auf atomarer Ebene dem Vorgang der körperlichen Zell-Verschmelzung vergleichbar. Auch Atome kann man sich kugelförmig vorstellen, die von ebenfalls kugelförmigen Elektronen mit 9/10 der Lichtgeschwindigkeit umkreist werden. Unter dem Elektronen-Mikroskop werden ihre Bahnen als „Elektronen-Wolke“ sichtbar, die gleichfalls kugelförmig ist.

Würden sich beispielsweise zwei Wasserstoffatomkerne – entgegen der elektrisch abstoßenden Kräfte ihrer Protonen – sehr nahe kommen, würden sie – unter Freisetzung gewaltiger Energien – zu einem Heliumkern verschmelzen, wie es bei der schier unerschöpflichen Energie der Sonne der Fall ist.

Dazu müssten die Protonen derart beschleunigt werden, dass sie die abstoßenden elektromagnetischen Kräfte überwinden. Dazu bedarf es eines großen Energieaufwandes, denn zur Verschmelzung der beiden Kerne benötigt es eine Temperatur von mehreren millionen Grad. Doch viele milliarden Mal mehr, als man an Energie aufzubringen hätte, um diese Annäherung der Wasserstoff-Atomkerne zu bewirken, würde man an Kraft durch deren Fusion freisetzen. Während Atomphysiker und Philosophen darüber diskutieren, ob es einen grundlegenden symbolischen Unterschied zwischen der Gewinnung von Atomenergie durch Kernspaltung oder durch Kernfusion gibt, lehnen Gegner der Atomstromgewinnung beide Formen als unverantwortlichen Eingriff des Menschen in den göttlichen Schöpfungsplan ab.

Supernova NASA, Hubble-1987 A

Sternnebel„Ameisen-Sternnebel“, NASA

Das Prinzip der biologischen Zellteilung – die Verschmelzung der männlichen Samenzelle mit der weiblichen Eizelle – ähnelt also auf verblüffende Weise den beschriebenen atomaren Vorgängen.

Um nun auf den harmonikalen Prozess der Oktavierung und den Welten bildenden geometrischen Plan Gottes zurück zu kommen: Wir sahen bereits, wie sich die befruchtete Eizelle teilte und haben die daraus entstehende Zygote (Fischblase) gedanklich noch vor Augen, aus der alles weitere in fortgesetzter Teilung nach dem Maßstab der harmonikalen Zahlenreihe des Dualen Systems entsteht.

So teilt sich die bipolare Zygote also zunächst in vier Zellen, die geometrisch als vier Kugeln in Form eines Tetraeders erscheinen:

 

TetraederTetraeder

Diese vier Zellen teilen sich nach demselben harmonikalen Gesetz, das – wie im Dualen System, dem I Ging und der Oktavierung der Musik, auch in allen biologischen Prozessen wirksam ist – in acht Zellen. Als acht Kugeln innerhalb einer Kugel bilden sie die Form des zweiten Platonischen Körpers – den Würfel. So entsteht das „Ei des Lebens“, das als Welten bildende geometrische Grundform des biologischen Lebens, die Harmonik der Musik mit den elektromagnetischen Schwingungen der „Matrix des Lebens“ verbindet. Denn die Geometrie der Körper ist als sichtbar gewordener Klang zugleich Schwingung. Der Geist, der diesen Bauplan erdacht hat, ist göttlicher Geometriker, Mathematiker und Musiker zugleich. Dies erklärt, warum den alten Kulturen die Geometrie wie die Musik heilig war.

HexaederHexaeder

 

Die 8 Sphären der Keimzellen

Diese acht Zellen verfügen als die „Mütter aller Zellen“ über die Fähigkeit fast unbeschränkter Reproduzierbarkeit durch Teilung in alle verschiedenen Arten von Körperzellen der unterschiedlichsten Spezialisierung. Erst mit weiteren Zellteilungen beginnt die Ausbildung der Charakteristika der jeweiligen Lebensform, sei sie menschlich oder tierisch.

Auch in diesem Zusammenhang beantwortet sich die Frage nach dem Zufall durch die zielstrebige Planhaftigkeit einer Stammzelle von selber, dass sie genau weiß, welche von den verschiedenen Körperzellen sie genau an welche Stelle zu setzen hat.

Diese acht Zellen sind die so genannten „Stammzellen“, um die viele Begehrlichkeiten von „Gentechnikern“ und Klonforschern kreisen. Die acht Stammzellen sehr junger Embryos nennt man „Totipotent“, weil aus jeder einzelnen von ihnen ein vollständiges Lebewesen zu wachsen vermag.  Sie entfachten einen heftigen Streit um die Frage der Ethik in der Medizin: Wie weit darf der Mensch eingreifen in die göttliche Ordnung des Lebens? Und tatsächlich besteht die Gefahr, dass man aus Profitgier die ethischen Grenzen des Lebens einreißt – und, wie der Zauberlehrling (Goethe), der in seinem unbewussten Tun Dinge in Gang brachte, die er nicht kontrollieren konnte – fahrlässig an Genen von Pflanzen, Tieren und Menschen herum manipuliert. Schon durch seine unbedachten Experimente mit der “Kernspaltung” entfaltete der Mensch global eine destruktive Kraft, die nicht nur durch die zunehmende Radioaktivität der Erde, sondern mehr noch in der fatalen Bewusstsein spaltenden Symbolik zur Wirkung kommt.

 

ei des lebensDas Ei des Lebens

In den folgenden Rotationen um die zentralen Kernpunkte im „Ei des Lebens“ wächst im weiteren Prozess der geometrischen Schöpfung die „Blume des Lebens“. Dieses urbildliche Gewächs ist ebenfalls ein sakrales Urbild der ganzheitlichen Geometrie, die zweidimensional die drei- und vierdimensionale Wirklichkeit abbildet.

Die ersten acht Zellen allen biologischen Lebens teilen sich in der nächsten Rotation weiter zu 16 Zellen und bilden die Form eines Würfels in einem Würfel. Die „Blume des Lebens“, die so entsteht, ist als weitere geometrische Urform ebenfalls ein archetypisches Symbol der Menschheit. Mehr als nur ein paar ineinander gezirkelte Kreise stellt es das Lebensprinzip im kosmischen Schöpfungsplan des „Großen Kreators“ dar.

 

Ei des LebensDie Blume des Lebens

Die Blume des Lebens findet sich in allen Weltkulturen als mystisches Zeichen göttlicher Harmonie. Sechstausend Jahre alt sind die ältesten in Stein gemeißelten Zeugnisse. Ob im antiken Tempel von Abydos im alten Ägypten, den frühen Synagogen Galill und Mesada im vorchristlichen Israel, in der orientalischen Ornamentik, oder der christlich-sakralen Architektur: wie dort findet sich die „Blume des Lebens“ auch in Indien, China und Amerika als Urbild des geometrischen Bauplans des Großen Geistes, der Alles aus dem Nichts erschafft. Nach ihrem Muster wachsen ebenso Kristalle, natürliche Blumen, Zellen von Tieren und Menschen, wie die mikro- und makrokosmischen Strukturen der Weltkörper. Dies sollte deutlich machen, warum den alten Kulturen die Geometrie, Mathematik und Musik heilig waren: weil sie die Lebens- und Schwingungswirklichkeit in Form, Zahl und Klang allumfassend ausdrücken.

Lebensblume

Wenn Sie diese Leseprobe interessiert hat, lesen Sie bitte im Buch „Reise durch die Zeit – in die Ewigkeit“ die Fortsetzung dieses Kapitels. Darin geht es u.a. um die Entstehung der „Frucht des Lebens“, des „Baumes des Lebens“ und dem „Baum im Samen des Lebens“. Es handelt desweiteren von der „Weltharmonik Metatrons“ und den metatronischen Würfel, der alle universellen Formen kosmischer und biologischer Entwicklungsfähigkeit darstellt.

Spirituelle Zeitreise

Reise durch die Zeit in die Ewigkeit

Herausgeber:

KreuzKugel Emblem AKADEMIE DER HARMONIK

www.harmonic21.net

Verlag:

SinnverlagEmblemBücher mit Sinn

DruckVerlags GmbH Hamburg

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Programm

Das Programm der UNIVERSELLEN HARMONIK ist umfangreich – wie kann es anders sein? Geht es doch um die ganzheitliche Wissenschaft, wie das Kleinste mit dem Größten zusammenhängt – und letztlich ALLES EINS ist. Somit ist dieses Programm ein Ausflug in den Mikro- und Makrokosmos und eine Reise vom Anbeginn bis zum Ende der Zeit.

VISION 21     Diese Vision ist eine inspirierte Schau der globalen Entwicklung der Menschheit im 21. Jahrhundert. Hier ist zu lesen, warum das materialistische System kollabieren muss, bevor der „Neue Mensch“ in Frieden und Freude die „Neue Erde“ bewohnen wird.

DIE URSPRACHE     Diese Rückerinnerung an die innerliche Bedeutung der Buchstaben, Zahlen und Symbole führt zu den geschichtlichen Wurzeln der Menschheit zurück. Die Rekonstruktion der einstigen Ursprache dechiffriert den Code des Wortes und erschließt einen ungeahnt tiefen Sinn.

DIE UHR DER WELT     beschäftigt sich eingehend mit dem Phänomen der Zeit und stellt zugleich ein neuartiges Zeitmess-Instrument vor, das – nach harmonikalen Gesetzmäßigkeiten konstruiert – nicht nur die Quantität der Zeit anzeigt, sondern auch deren individuelle Qualität.

DIE MATRIX DES LEBENS     beschreibt die Schwingungswirklichkeit des Universums und der Welt und erkennt den Menschen als Schwingungswesen, was für seine Selbsterkenntnis und die Evolution seines Bewusstseins von weitreichender Bedeutung ist.

VON DER LIEBE     Die Liebe als mächtigste Schwingung – jenes Licht allen Lichtes, das die Welten und das Leben hervorgebracht hat – ist das Herz der Universellen Harmonik. Hier geht es insbesondere um ihre transformatorische Kraft, das Leben des Einzelnen wie der globalen menschlichen Gesellschaft zu einer göttlichen Vollkommenheit zu wandeln, wie es in dieser Weltenstunde noch kaum vorstellbar scheint.

     In all diesen Programmpunkten der ganzheitlichen Wissenschaft der Harmonik geht es um die Evolution des Bewusstseins. Sie hat wohl kaum die abermilliarden Jahre lange Entwicklung des Lebens mit dem Ziel der Verstandesebene voran gebracht, wie sie sich zur Zeit noch im Menschen darstellt, der diesen Planeten bewohnt. Sicher hält sie noch höhere Bewusstseinszustände der Erleuchtung bereit, zu der der Mensch im 21.Jahrhundert endlich bald erwachen – oder sich selbst ausradieren wird.

Das Programm wird ständig aktualisiert und um neue Kapitel erweitert. Wir selbst können nicht mehr auseinanderhalten, wer von uns was geschrieben hat. Es ist in jedem Fall von der Liebe, Wahrheit und Freude inspiriert.

Wir freuen uns auf Resonanz und laden zu vertiefenden Gedanken ein, die dazu beitragen, die Universelle Harmonik zu erweitern und ergänzen.

Herzlich

Agila und Elaah


Die Reise zum Anbeginn

Andreas Klinksiek

 

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Kurzbeschreibung

Erscheinungstermin: 20. Oktober 2003
Dieses Buch beschreibt die spirituelle Urgeschichte der Menschheit im Spiegel des 21.Jahrhundert aus der Perspektive eines ganzheitlichen Weltbildes.
Die hier gestellten Fragen nach dem Grund der Dinge erschließen das Universum in seinen Dimensionen. Es enthüllt sich der Bauplan des kosmischen `Uhrwerks´, das, (im Gegensatz zur Ansicht manch sogenannter `wissenschaftlicher Theorie´, die ein „zufälliges“ Entstandensein des Universums und des Lebens postuliert), ohne den Plan eines „großen Uhrmachers“ nicht denkbar ist. Mit der Ergründung des Zieles und der Absicht des göttlichen Schöpfungswerkes stellt dieses Buch einen Beitrag zum interkulturellen Dialog der Religionen dar, dessen Entwurf einer ganzheitlichen Philosophie des 21.Jahrhunderts von fächerübergreifendem Interesse ist.
In einer `KOSMOGONIE DER URSPRACHE´ entschlüsselt es den kosmischen Code des altägyptischen Tarot, des altchinesischen I Ging und der Sprache der Sterne. Es wird deutlich, dass sich in allem geschichtlichen, gegenwärtigen und zukünftigen Geschehen der Menschheit der göttliche Plan von `Anbeginn´ realisiert.
Dieses Buch ist eine Zeitreise in die spirituelle Urgeschichte der Menschheit, die den Blick für die Zukunft weitet und in einer ganzheitlichen Weltsicht Sinn vermittelt – auch für die persönliche Gegenwart. Die Liebe Gottes enthüllt sich als der Grund des Lebens und weist den Weg zum höchsten Ziel spiritueller Bewußtwerdung in der Erkenntnis des seit `Anbeginn´ verheißenen Erlösers (hebr.= Messias; gr.= Christus) des gefallenen Universums: Jesus ! Kurz: Dieses Buch berührt den Grund.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

… „Das Buch ist auch noch flüssig zu lesen, also ein Buch zum Verschlingen! Durch die verschiedenen Tabellen und komprimierten Daten dient es aber auch als Nachschlagewerk. (…) Fazit:
Für Suchende, die abseits des Wissenschafts-Einheitsbreies einen Überblick rund um die Schöpfung bekommen wollen, ist das Buch „Die Reise zum Anbeginn“ sehr gut geeignet. (…) Gerald Berghöfer — (A-Site.at, 04. Februar 2004)… „Ein hochinteressantes Buch über das wahre Sein des Menschen und über die Wirklichkeit der Evangelien. Es gibt etliche Erklärungen, Aufzeichnungen und Einführungen in die Themen der Urgeschichte der Menschen.“ …
Bewertung: 5 Sterne – Roman Hanhart — (Yoda.ch,16. Januar 2004)

… „Kurz: Wir dürfen mit „Die Reise zum Anbeginn“ wieder einmal ein Buch benennen, das wir jedem Leser empfehlen und darüber hinaus allen `Fragenden´ und `Suchenden´ als fundiert sach- und fachlich qualifizierten `Reisebegleiter´ regelrecht ins Bücherregal stellen möchten.“ Gerd Kirvel — (Jenseits des Irdischen, 01. März 2004)… Zu loben ist der Fleiß des Autors, der aus vielen Kulturen Legenden und Mythen detailliert beschreibt und verbindet. Dabei ist die Aufmachung des Buches sehr leserfreundlich: Schriftsatz gut zu lesen, Randverweise auf Bibelstellen oder Heraushebung der wichtigen Stichpunkte, Auflockerung durch Bilder und Tabellen.(…)“ Herbert Huber — (Gavagai.de, 29. Dezember 2003)

Der Verlag über das Buch

Diese Zeitreise führt zu der Wiege der Kulturen und den wesentlichsten Stationen der Zeitgeschichte. Die Erinnerung an die verlorene Ursprache und den Ursprung der Sternenweisheit wird zum Weg zur Rückfindung zum vergessenen Selbst. Es geht nicht nur um die Wurzeln aller Sprache, Mathematik und Sternenkunde, sondern ebenso um das Geist-Seele-Körper-Wesen `Mensch´ in seiner Beziehung zu Gott, dem All und der Welt; kurz: um die grundlegenden Fragen des Lebens.

Die Reise beginnt Heute, im 21.Jahrhundert, an der Schwelle zum 3.Jahrtausend (n.Chr.), am Beginn des Wassermannzeitalters. Eine Epoche in der Menschheitsgeschichte, die geprägt ist von dem materialistischen Weltbild einer Gesellschaft, die sich und die Welt in nur 100 Jahren mehr verändert hat, als in den 8000 Jahren zuvor. Die spotartige Schau im Zeitraffer-Vorüberflug der Jahrtausende kann nur die wichtigsten Stationen der Menschheit berühren. Die Zeitlandschaft wird vorüberfliegen und geschichtliche Ereignisse und Personen, die Menschheitsepochen prägten, am Horizont des Zeitgeschehens auftauchen, ehe sie sich, mehr oder weniger lange Schatten werfend, dem Blick des Zeitreisenden im Nebel der Vergangenheit entziehen. Kurz werden sie als Sterne ihrer Zeit aufstrahlen, die über einen Teil der damaligen Welt als beherrschendes Prinzip ihrer Kultur aufgingen. Sie blieben im menschlichen `Ur-Gedächtnis´ als Meilensteine menschlicher Entwicklung in Symbolen, Bildern und Zeichen erinnerlich und erhielten sich in Mythen, Mysterien und Ritualen. Sie konditionierten unsere Seh-, Denk- und Wahrnehmungsgewohnheiten auf unserem Weg aus der Vergangenheit durch die Gegenwart in die Zukunft.

Entgegen der oft überheblichen Selbsteinschätzung der modernen Wissenschaft, die gern den Eindruck vermittelt, nie zuvor hätte der Mensch einen solchen Wissensstand wie heute erreicht, weist dieses Buch nach, dass es sich tatsächlich völlig anders verhält. Vielmehr war den ersten Menschen ursprünglich ein Wissen gegeben, das heute nur noch in Relikten erhalten ist. Es zeigt sich, dass die frühe Menschheit durch die Geistbegabung und die `Ursprache´ im Vollbesitz der Erkenntnis und Anschauung der Wirklichkeit war, die erst im Laufe der Menschheitsgeschichte weitgehend verloren ging. Diesen Spuren geht diese Schrift nach und findet erstaunliche Zusammenhänge mit weitreichender Bedeutung für die heutige Zeit.

Dieses Buch begleitet den Leser zu den vergangenen Kulturen und zum Anbeginn geistiger Menschwerdung, als den Menschen die vergessene Ur-Sprache und Sternenweisheit als Geistesgabe Gottes überkam. Die Rückfindung zum Ursprung aller Sprache, Mathematik und Sternenkunde kann nicht nur die etymologische und archäologische Forschung bereichern, sondern wird auch dem an seinem `Woher´ und `Wohin´ interessierten Leser ein nützliches Navigations-Instrument zur Orientierung auf seinem persönlichen Lebensweg sein. Denn `die Reise zum Anbeginn´ ist zugleich eine Reise in die Tiefen des Bewußtseins. Das Augenmerk gilt dabei insbesondere der sprachlichen, spirituellen und kulturellen Entwicklung des Stammbaumes der (geistigen) Menschheit.

Diese Reise in die Urgeschichte des Menschen beschreibt nichts weniger als den Sinn des Lebens und den Weg zum `vollkommenen Menschsein´. wie er zu allen Zeiten und allen Kulturen durch göttliche Offenbarung kundgetan war.  Wegen der heutigen persönlichen und gesellschaftlichen Entfremdung weiß der moderne Mensch gemeinhin nur noch sehr wenig von diesem eigentlichen Lebensziel. Es entfaltet sich eine ganzheitliche Weltsicht, die von der Einheit der Vielfalt und der Vielfalt der Einheit innerhalb einer vollkommenen göttlichen Ordnung zeugt. Nachvollziehbar entwickelt sich das fast vergessene, aber in den Sprachen nach wie vor lebendige Urwissen vom „Einklang im Vielklang“ und dem höchsten Ziel der spirituellen Bewußtwerdung: dem „Einssein mit Allem“. Das holistische Weltbild dieser Kosmogonie findet in den Quellen der heiligen Bücher der Menschheit brennend aktuelle Informationen, die auch für die in zahllose Fachgebiete zersplitterte Wissenschaft zur Gewinnung einer ganzheitlichen Perspektive geeignet sind.
 

 

Rezension

5 von 5 Sternen Vom Ursprung des Seins, der Sprache und der Religionen,26. November 2005
Von Ellen Francke (Buxtehude) –
Rezension bezieht sich auf: Die Reise zum Anbeginn – Kosmogonie der Ursprache (Taschenbuch)

Dieses Buch ist eine Schatztruhe – randvoll mit wesentlichen Informationen zu zahlreichen menschheitsgeschichtlichen, kulturellen,
spirituellen und kosmischen Themen, die sich wie in einem Kaleidoskop zusammenfügen zu einem so noch nie gesehenen Bild.
Diese „Reise“ führt die Leser zugleich durch die Menschheitsgeschichte und in ihre eigenen Innenwelten.
Die Rekonstruktion der in Babel verlorenen Ursprache geht weit über eine bloß theoretische Betrachtung hinaus
und verschaffte mir ein vertieftes Verständnis für das Wort im allgemeinen – und mehr Gefühl für meine persönliche Sprache im besonderen.
Ich kann „Die Reise zum Anbeginn“ jedem empfehlen, der mehr über seine kulturelle und spirituelle Herkunft wissen will.
Das übersichtliche Register macht dieses Buch auch als kulturhistorisches Nachschlagewerk geeignet.

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